CHIESI GmbH

Pharmaunternehmen · Hamburg

Chiesi GmbH ist das deutsche Tochterunternehmen des unabhängigen, familiengeführten Pharmaunternehmens Chiesi Farmaceutici mit Sitz in Hamburg. Therapeutische Schwerpunkte sind Atemwegserkrankungen, Neonatologie, seltene Erkrankungen und Transplantation.

CHIESI GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Gasstraße 6
22761 Hamburg

Unternehmensprofil

1935

Gegründet

6.000+

Mitarbeiter

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CHIESI GmbH im Überblick

CHIESI GmbH ist die deutsche Niederlassung der Chiesi Farmaceutici S.p.A., einem 1935 in Parma, Italien, gegründeten unabhängigen Pharmaunternehmen in Familienbesitz. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und betreut den deutschen Markt mit Schwerpunkt auf Atemwegs- und Neonataltherapien. CHIESI hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Akteur im Bereich der modernen Medizin entwickelt und legt einen großen Wert auf Innovation und Forschung.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Chiesi ist in Deutschland besonders bekannt für sein Engagement in der Atemwegstherapie und Neonatologie. Zu den wichtigsten Produkten zählen Foster (Formoterol/Beclometason für COPD und Asthma) und Trimbow (Formoterol/Beclometason/Glycopyrronium für COPD) sowie Duaklir (Aclidinium/Formoterol), ein innovativer dualer Bronchodilatator. Im Bereich Neonatologie vertreibt Chiesi Curosurf (Poractant alfa), ein natürliches Surfactant-Präparat zur Behandlung des Atemnotsyndroms bei Frühgeborenen. Darüber hinaus engagiert sich Chiesi auch in der Behandlung seltener Erkrankungen (Rare Diseases), insbesondere mit Medikamenten zur Therapie der Gaucher-Krankheit, für die spezifische Behandlungsansätze entwickelt wurden, sowie weiterer seltener Erkrankungen, die einer gezielten Therapie bedürfen.

Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung

Die CHIESI GmbH investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um innovative Therapien bereitzustellen und die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Die F&E-Abteilung arbeitet eng mit führenden Wissenschaftlern und Institutionen zusammen, um neue Wirkstoffe und Behandlungsmethoden zu erforschen. Besonders im Bereich der Inhalationstherapien gibt es laufende Projekte zur Verbesserung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Arzneimitteln. Das Ziel von Chiesi ist es, personalisierte Therapien anzubieten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Geschichte & Regulierung

Chiesi Farmaceutici S.p.A. wurde 1935 von Francesco Chiesi in Parma gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Das Unternehmen hat sich über die Jahrzehnte zu einem bedeutenden Pharmaunternehmen nicht nur in Italien, sondern auch international entwickelt. Chiesi beschäftigt weltweit über 6.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 30 Ländern tätig. Alle deutschen Produkte unterliegen der Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dies stellt sicher, dass alle Produkte hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards genügen und ermöglicht es dem Unternehmen, sich in einem regulierten Markt erfolgreich zu behaupten.

Regionale Bedeutung und Engagement

In Deutschland hat CHIESI GmbH nicht nur einen wichtigen Platz im Gesundheitswesen eingenommen, sondern engagiert sich auch in sozialen Projekten und kooperiert mit verschiedenen Kliniken und Forschungseinrichtungen. Durch die Unterstützung von Ausbildungsprogrammen und Fachveranstaltungen trägt das Unternehmen zur Weiterentwicklung der medizinischen Fachkräfte bei und fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen in der Therapie von Atemwegserkrankungen. So gibt es regelmäßige Workshops und Seminare, die sich speziell an Ärzte, Apotheker und Pflegekräfte richten.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

CHIESI GmbH stellt auch die soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensstrategie. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind zentrale Werte, die in allen Geschäftsbereichen gelebt werden. Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und umweltfreundliche Produktionsmethoden zu implementieren. Ziel ist es, die Produkte bis 2035 plastikfrei zu gestalten und die Ressourcen effizient zu nutzen. CHIESI ist darüber hinaus auch in verschiedenen philanthropischen Projekten aktiv, die sich für das Wohl von bedürftigen Menschen einsetzen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu CHIESI GmbH

Was macht CHIESI GmbH?

CHIESI GmbH ist ein pharmazeutischesTochterunternehmen des italienischen Mutterkonzerns. Es stellt Medikamente bei Erkrankung der Atemwege, bei seltenen Krankheiten, für Erkrankungen bei Neugeborenen und für die Transplantationsmedizin her, außerdem medizinische Produkte wie einen Katheter, speziell für die Verabreichung eines bestimmten Medikaments.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 23.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen