Geschaeftstaetigkeit
Die Eucan GmbH aus Saarlouis vertreibt Arzneimittel und Gesundheitsprodukte auf dem deutschen Markt sowie in angrenzenden europäischen Laendern. Das Unternehmen nutzt seine Lage im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg für grenzüberschreitende Vertriebsaktivitäten und verfügt über Erfahrung in der pharmazeutischen Distribution.
Eucan wurde gegründet, um Arzneimittel und Gesundheitsprodukte bereitzustellen. Das Unternehmen arbeitet mit Herstellern und Partnern der Branche zusammen und bedient Kunden über etablierte Vertriebskanäle.
Leistungen und Produkte
Eucan vertreibt Fertigarzneimittel und Gesundheitsprodukte über den deutschen Apothekenkanal und direkt an medizinische Einrichtungen. Das Sortiment umfasst Arzneimittel aus der Schmerztherapie, Onkologie und Dermatologie, ergänzt um rezeptfreie Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Produkte.
- Fertigarzneimittel: Arzneimittel zur Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder.
- Gesundheitsprodukte: Rezeptfreie Medikamente und Produkte zur Gesundheitsförderung.
- Nahrungsergänzungsmittel: Produkte zur Unterstützung der Ernährung und des allgemeinen Wohlbefindens.
- Kosmetische Produkte: Hautpflegeprodukte auf Basis wissenschaftlicher Forschung.
Das Unternehmen verfügt über die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für den pharmazeutischen Handel, einschließlich Import- und Vertriebserlaubnis. Die Lagerung und Logistik erfolgen GDP-konform. Eucan arbeitet mit modernen Logistikprozessen, um termingerechte Lieferungen zu sichern.
Regulatorische Einordnung
Die Eucan GmbH unterliegt den Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der deutschen Arzneimittelverordnung (AMG). Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen bezüglich Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der im deutschen Markt vertriebenen Produkte und überprüft seine Prozesse und Standards regelmäßig.
Eucan führt Pharmakovigilanz durch, um die Sicherheit der Produkte nach dem Inverkehrbringen zu gewährleisten. Das Unternehmen erfasst und analysiert Daten zu Nebenwirkungen systematisch, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen.
Standort Saarlouis / Saarland
Saarlouis liegt im Saarland an der Grenze zu Frankreich in der Großregion Saar-Lor-Lux. Die trinationale Lage bietet Möglichkeiten für grenzüberschreitende Vertriebsaktivitäten. Der Standort ist an wichtige Verkehrswege und Logistikzentren angebunden.
Eucan ist in Saarlouis ansässig und arbeitet mit lokalen Partnern zusammen. Das Unternehmen trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei und unterstützt Bildungsmöglichkeiten für Fachkräfte.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Saarland | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Eucan GmbH
Was macht Eucan GmbH?
Eucan GmbH Eumedica ist ein zugelassener Arzneimittelgroßhändler und zertifizierter Betäubungsmittelhändler, der sich auf den Handel mit medizinischem Cannabis spezialisiert hat. Er vertreibt das aus ganzen Blüten bestehende Cannabis Flos von dem in der Cannabis-Produktion tätigen Unternehmen Bedroca
Welche Arzneimittel stellt Eucan GmbH her?
Eucan GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Saarlouis. Überblick über Eucan GmbH Eucan GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung hochwertiger Dienstleistungen in verschiedenen Geschäftsbereichen spezialisi Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.