Kohlpharma GmbH

Pharmaunternehmen · Merzig-Wadern

Kohlpharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Merzig-Wadern, Saarland. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Kohlpharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Im Holzhau 8
66663 Merzig-Wadern

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Kohlpharma GmbH im Überblick

Kohlpharma GmbH mit Sitz im Landkreis Merzig-Wadern im Saarland gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich des Parallelimports von Arzneimitteln in Deutschland. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, qualitativ hochwertige Originalarzneimittel aus anderen EU-Ländern zu importieren und diese zu attraktiveren Preisen auf dem deutschen Markt anzubieten. Durch die gezielte Nutzung der Preisunterschiede innerhalb der Europäischen Union ermöglicht Kohlpharma es Apotheken und Krankenkassen, Kosten zu sparen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Das primäre Tätigkeitsfeld von Kohlpharma ist der Parallelimport von Arzneimitteln, was bedeutet, dass sie hauptsächlich im Rahmen von EU-weiten Handelsregulierungen arbeiten. Das Unternehmen hat eine bemerkenswerte Anzahl an Parallelimport-Zulassungen für eine Vielzahl an Originalprodukten, die von anerkannten Herstellern stammen. Dazu zählen Medikamente aus verschiedenen therapeutischen Bereichen, wie:

  • Onkologie
  • Kardiologie
  • Neurologie
  • Endokrinologie
  • Infektionskrankheiten

Diese breite Produktpalette ermöglicht es Kohlpharma, die Bedürfnisse einer Vielzahl von Patienten abzudecken. Ein besonders wichtiges Merkmal ist die strikte Einhaltung der geltenden regulatorischen Vorgaben, die sicherstellen, dass alle importierten Arzneimittel den hohen Qualitätsstandards der EU entsprechen. Durch regelmäßig durchgeführte Qualitätskontrollen wird gewährleistet, dass das Unternehmen in der Lage ist, sichere und wirksame Produkte anzubieten.

Regulatorische Einordnung

Kohlpharma operiert innerhalb der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, die für den Arzneimittelvertrieb in Deutschland gelten. Der Parallelimport unterliegt den Richtlinien der Arzneimittelgesetzgebung und den Vorgaben der Europäischen Union. Jedes importierte Produkt muss durch die deutsche Zulassungsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), genehmigt werden. Somit wird sichergestellt, dass die Arzneimittel nicht nur preislich, sondern auch qualitativ konkurrenzfähig sind. Diese Regulierungen schaffen Vertrauen bei den Apotheken und Patienten, die die Produkte beziehen.

Standort Saarland und Grenzregion

Der Standort im Landkreis Merzig-Wadern ist für Kohlpharma von strategischer Bedeutung. Die Lage in der Grenzregion zu Rheinland-Pfalz, Frankreich und Luxemburg ermöglicht einen agilen Zugang zu verschiedenen europäischen Märkten. Diese geografische Nähe unterstützt die schnellen Lieferketten und effizienten logistischen Abläufe, die für den Parallelimport von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus profitiert Kohlpharma von der stabilen Wirtschaftsinfrastruktur des Saarlandes, die innovative Unternehmen unterstützt und ein gutes Umfeld für Unternehmenswachstum bietet.

Die Bedeutung des Saarlandes als industrielles Zentrum und als Drehscheibe für den international agierenden Arzneimittelhandel trägt zudem zu Kohlpharmas Wettbewerbsfähigkeit auf dem deutschen Markt bei. Das Unternehmen kann auf ein Netzwerk von Partnern zurückgreifen, das es ihm ermöglicht, aktuelle Markttrends frühzeitig zu erkennen und flexibel auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren.

Besonderheiten von Kohlpharma

Kohlpharma zeichnet sich durch verschiedene Besonderheiten aus, die das Unternehmen von anderen Pharmazulieferern abheben. Die enge Zusammenarbeit mit europäischen Lieferanten ermöglicht es dem Unternehmen, stets über die neuesten Arzneimittelentwicklungen informiert zu sein. Darüber hinaus legt Kohlpharma großen Wert auf Schulungen und Fortbildungen, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter mit den neuesten Entwicklungen in der Pharmaindustrie bestens vertraut sind. Diese fortlaufende Qualifizierung ist entscheidend, um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten.

Ein weiterer Aspekt, der Kohlpharma besonders macht, ist das Engagement für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat Initiativen ins Leben gerufen, die darauf abzielen, umweltfreundliche Verpackungslösungen zu entwickeln und den CO2-Fußabdruck während des Transportes zu minimieren. Solche Bemühungen unterstreichen nicht nur die Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Umwelt, sondern stärken auch das Vertrauen von Kunden und Partnern in die Marke Kohlpharma.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen im Saarland oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Kohlpharma GmbH

Was macht Kohlpharma GmbH?

Kohlpharma GmbH ist ein Importeur für patentgeschützte Medikamente. Er kauft die originalen Produkte bei entsprechenden Großhändlern aus den Mitgliedsländern der EU und kann sie so in Deutschland günstiger anbieten. Für Hersteller und Großhändler bietet er die Lohnfertigung von Medikamentenverpackungen an; ebenso liefert er Sekundärverpackungen oder nimmt Änderungen an bestehenden Verpackungen vor.

Welche Arzneimittel stellt Kohlpharma GmbH her?

Kohlpharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Merzig-Wadern. Überblick über Kohlpharma GmbH Kohlpharma GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Industrie, das sich auf den Import und Vertrieb von Arzneimitteln spez Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen