Eurocontrast GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Handel und Parallelimport von Arzneimitteln und Radiologie-Medizinprodukten
Geschäftstätigkeit
Eurocontrast GmbH in Heidelberg entwickelt und vertreibt Kontrastmittel für radiologische und kardiologische Bildgebungsverfahren. Das 2000 gegründete Unternehmen produziert jodhaltige und gadoliniumbasierte Kontrastmittel sowie Echokontrastverstärker für CT, MRT, Angiographie und Ultraschalldiagnostik.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst jodhaltige und gadoliniumbasierte Kontrastmittel für CT, MRT und Angiographie sowie Echokontrastverstärker für die Ultraschalldiagnostik.
- Jodhaltige Kontrastmittel: Kommen in der CT zum Einsatz, um Bilder von inneren Organen und Geweben zu verbessern.
- Gadoliniumbasierte Kontrastmittel: Werden in der MRT verwendet, um spezifische Gewebe darzustellen und Diagnosen zu unterstützen.
- Echokontrastmittel: Unterstützen die Echokardiographie bei der Beurteilung der Herzstruktur und -funktion.
Eurocontrast bietet Krankenhäusern und bildgebenden Zentren in Deutschland Schulungen und technische Unterstützung zu seinen Kontrastmitteln an.
Regulatorische Einordnung
Die Kontrastmittel unterliegen den Anforderungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und nationaler Gesundheitsbehörden. Alle Produkte sind CE-zertifiziert und entsprechen europäischen Normen für Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit. Das Unternehmen führt die erforderliche Überwachung und das Reporting sicherheitsrelevanter Aspekte durch.
Standort Heidelberg / Baden-Württemberg
Heidelberg ist ein bedeutender Medizin- und Pharmastandort. Das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) prägen das wissenschaftliche Umfeld vor Ort. Die Nähe zu diesen Forschungseinrichtungen ermöglicht Kooperationen und den Austausch aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Baden-Württemberg bietet ein dichtes Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Gesundheitssektor. Eurocontrast arbeitet über Partnerschaften und gemeinsame Projekte an Weiterentwicklungen in der medizinischen Bildgebung.
Besonderheiten der Eurocontrast GmbH
Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung neuer Kontrastmittel und diagnostischer Lösungen. Eurocontrast beachtet Umwelt- und Gesundheitsschutz in Herstellung und Anwendung seiner Produkte.
Das Team aus Fachexperten konzentriert sich auf die Anforderungen von Krankenhäusern und Zentren. Eurocontrast trägt zur Verbesserung der diagnostischen Bildgebung für Patientenversorgung und medizinische Forschung bei.
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```Häufige Fragen zu Eurocontrast GmbH
Was macht Eurocontrast GmbH?
Eurocontrast GmbH hat den Schwerpunkt auf dem Parallelimport von Arzneimitteln innerhalb der EU. Röntgen-, MRT- und Ultraschall-Kontrastmittel gehören zu den Hauptimporten. Hinzu kommt der weltweite Handel mit Medizin- und Zubehörprodukten. Hier reicht die Produktpalette vom Verbrauchsmaterial bis hin zu Hightechgeräten.
Welche Arzneimittel stellt Eurocontrast GmbH her?
Eurocontrast GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Heidelberg. Was ist Eurocontrast GmbH? Eurocontrast GmbH ist ein bekanntes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Dienstleistungen in den Bereichen Visual Effects, Postproduktion un Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.