Four 20 Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Paderborn

Four 20 Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Four 20 Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Friedrich-List-Str. 67
33100 Paderborn

Unternehmensprofil

2017

Gegründet

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Four 20 Pharma GmbH im Überblick

Four 20 Pharma GmbH ist ein innovatives deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Paderborn, das sich auf die Kultivierung, Verarbeitung und Distribution von medizinischem Cannabis in Deutschland spezialisiert hat. Seit der Legalisierung von medizinischem Cannabis im Jahr 2017 gehört das Unternehmen zu den wenigen lizenzierten Cannabisgrowingbetrieben in Deutschland, die eine GMP-konforme Produktion gewährleisten. Dies stellt sicher, dass sämtliche Produkte ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit bieten und den strengen Anforderungen der Arzneimittelverordnung entsprechen.

Medizinisches Cannabis: Anbau und Distribution

Four 20 Pharma verfügt über eine fortschrittliche GMP-zertifizierte Cannabiskultivierungsanlage in Deutschland, die es dem Unternehmen ermöglicht, Cannabisblüten und Cannabisextrakte in verschiedenen Formulierungen herzustellen. Die Produktpalette umfasst sowohl hochkonzentrierte THC- als auch CBD-Produkte, die gezielt auf die jeweilige Indikation und die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Um den unterschiedlichen Therapieansätzen gerecht zu werden, bietet Four 20 Pharma eine Vielfalt an Cannabisblüten unterschiedlichster Sorten an, die sich hinsichtlich ihres THC/CBD-Profils unterscheiden.

  • Produktbereich Blüten: Hochqualitative Cannabisblüten in verschiedenen Sorten.
  • Produktbereich Extrakte: Konzentrate mit variierenden Wirkstoffkonzentrationen.
  • Individuelle Anpassung: Kunden können spezifische Anforderungen basierend auf ärztlichen Verordnungen und individuellen Therapiekonzepten äußern.

Die Distribution erfolgt an mehr als 2.000 Apotheken in ganz Deutschland, die medizinisches Cannabis auf ärztliche Verordnung abgeben. Diese breite Verfügbarkeit stellt sicher, dass Patienten Zugang zu den benötigten therapeutischen Produkten haben. Um die hohe Qualität der Produkte zu garantieren, unterliegt jeder Schritt des Herstellungsprozesses strengen Qualitätskontrollen, die die pharmazeutische Reinheit und die Wirksamkeit der Produkte überwachen.

Standort Paderborn

Paderborn in Ostwestfalen-Lippe ist nicht nur der Produktions- und Verwaltungsstandort von Four 20 Pharma, sondern auch ein Wachstumszentrum für die Gesundheitsbranche. Die Lage bietet eine strategische Anbindung an regionale Handels- und Logistiknetzwerke, was die effiziente Distribution an Apotheken und medizinische Einrichtungen erleichtert. In Paderborn arbeiten hochqualifizierte Fachkräfte in einem modernen Umfeld, das Innovation und Forschung in der Cannabissparte fördert.

Zusätzlich kooperiert Four 20 Pharma eng mit lokalen Forschungseinrichtungen und Universitäten, um die medizinischen Anwendungen von Cannabis weiter voranzutreiben und neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Diese Partnerschaften sind entscheidend, um auf die sich ständig ändernden Anforderungen des Marktes zu reagieren und sicherzustellen, dass die Produkte auf dem neuesten Stand der Wissenschaft basieren.

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Häufige Fragen zu Four 20 Pharma GmbH

Was macht Four 20 Pharma GmbH?

Four 20 Pharma GmbH ist ein Großhandel für Arzneimittel, stellt Arzneimittel her und vertreibt medizinische Geräte. Er importiert hauptsächlich medizinisches Cannabis, verarbeitet es für therapeutische Zwecke und vertreibt die Erzeugnisse an Ärzte, Apotheken, medizinische Einrichtungen und an Patienten mit einer Berechtigungskarte.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen