Sintetica GmbH

Pharmaunternehmen · Münster

Sintetica GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Münster, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Sintetica GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Albersloher Weg 11
48155 Münster

Unternehmensprofil

1939

Gegründet

~600 (global)

Mitarbeiter

```html

Sintetica GmbH im Überblick

Sintetica GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des Schweizer Pharmaunternehmens Sintetica SA, einem Spezialisten für Injectable-Arzneimittel und Anästhesieprodukte. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Münster, Nordrhein-Westfalen, und spiegelt die innovative Wahlverwandtschaft zwischen hochwertigen Arzneimitteln und den spezifischen Bedarfen des deutschen Gesundheitsmarktes wider. Sintetica SA wurde 1926 gegründet und hat sich seither auf die Forschung und Entwicklung von anästhesiologischen Produkten konzentriert. Über die Jahre hat Sintetica durch zahlreiche Patente und Produkte zur Verbesserung der Patientenversorgung beigetragen und sich als zuverlässiger Partner für Gesundheitseinrichtungen etabliert.

Anästhesie und parenterale Arzneimittel

Sintetica ist auf sterile parenterale Arzneimittel für den Klinikeinsatz spezialisiert. Das Portfolio umfasst Lokalanästhetika wie Ultracain-Generika, Bupivacain und Ropivacain, ebenso wie potente Analgetika, darunter Sufentanil und Fentanyl. Diese Produkte sind in vorgefüllten Injektionssystemen erhältlich, die eine einfache Handhabung und eine hohe Sicherheit für den Einsatz in sensiblen medizinischen Bereichen garantieren. Sinteticas Arzneimittel kommen in Operationssälen, Intensivstationen und Notaufnahmen zum Einsatz, wo präzise Dosierung und sofortige Wirksamkeit entscheidend sind. Das Unternehmen profitiert vom Trend zu gebrauchsfertigen (Ready-to-use) Injektionslösungen, die nicht nur die Arbeitsabläufe im Klinikalltag optimieren, sondern auch eine Fehlerreduzierung bei der Arzneimittelverabreichung ermöglichen.

Regulatorische Einordnung

Sintetica GmbH operiert innerhalb der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, die für pharmazeutische Unternehmen in Deutschland und der EU gelten. Alle Produkte durchlaufen umfangreiche Prüfungen und Genehmigungsprozesse, um die hohen Standards der Arzneimittelsicherheit und -qualität sicherzustellen. Sintetica hält alle erforderlichen Zulassungen der zuständigen Behörden, darunter das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Zudem befolgt das Unternehmen die Good Manufacturing Practice (GMP) Richtlinien, um die Qualität der Arzneimittel während der gesamten Produktions- und Lieferkette zu gewährleisten.

Standort Münster

Münster in Westfalen ist der Sitz der deutschen Sintetica-Niederlassung. Der Standort spielt eine zentrale Rolle in der Versorgung von Klinikapotheken, Anästhesieabteilungen und Schmerztherapiezentren in Norddeutschland und Westfalen. Die strategische Lage von Münster ermöglicht es Sintetica, effizient auf den Bedarf der lokalen Gesundheitseinrichtungen zu reagieren. Zudem ist der Standort an ein umfangreiches logistisches Netzwerk angeschlossen, das eine zeitnahe Lieferung der Produkte sicherstellt. Dieser regionale Fokus trägt zur Stärkung des Gesundheitswesens in der Umgebung bei und zeigt das Engagement des Unternehmens für die regionale Medizinversorgung.

Besonderheiten der Sintetica GmbH

Eine der herausragenden Besonderheiten der Sintetica GmbH ist die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften und wissenschaftlichen Institutionen. Diese Kooperationen ermöglichen es dem Unternehmen, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Anästhesie und der Schmerztherapie direkt aufzunehmen und eigene Produkte weiterzuentwickeln. Sintetica investiert zudem in Schulungsprogramme für medizinisches Personal, um sicherzustellen, dass die Anwender über die neuesten Erkenntnisse und Techniken im Umgang mit ihren Arzneimitteln informiert sind. Durch diesen aktiven Austausch mit der medizinischen Community kann Sintetica einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung leisten.

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Häufige Fragen zu Sintetica GmbH

Was macht Sintetica GmbH?

Sintetica GmbH produziert Medikamente einmal für den Bereich der Anästhesie & Schmerztherapie, mit Schwerpunkt auf der Regional- und Allgemeinanästhesie; zum anderen für Intensiv- und Notfallmedizin und für den Bereich der Neurologie, mit Schwerpunkt auf die Therapie der Spastik.

Welche Arzneimittel stellt Sintetica GmbH her?

Sintetica GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Münster. Einführung in Sintetica GmbH Sintetica GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln spezialisiert hat. Mit Si Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen