Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1956
Gegründet
2.500+
Mitarbeiter
Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG im Überblick
Die Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG ist nicht nur die Vertriebsgesellschaft des bekannten deutschen Babynahrungsherstellers HiPP, sondern auch ein wichtiger Akteur in der Industrie für diätetische Lebensmittel. Mit der Vision, qualitativ hochwertige und biologisch zertifizierte Produkte für die frühkindliche Ernährung zu entwickeln, profitiert das Unternehmen von seiner engen Verbindung zur Landwirtschaft und einer nachhaltigen Produktion. HiPP hat seinen Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern, und vereint fast 70 Jahre Erfahrung in der Lebensmittelbranche.
Babynahrung und medizinische Spezialernährung
HiPP ist in Deutschland der führende Anbieter von Bio-Babynahrung und berühmt für seine umfangreiche Produktpalette, die Säuglingsmilch, Breie, Gläschen und Trinknahrung umfasst. Besonders hervorzuheben ist die Produktreihe für medizinische Spezialernährung. Hierzu gehören Spezialnahrungen für Frühgeborene, die höchsten ernährungsphysiologischen Ansprüchen genügen. Diese Produkte sind speziell formuliert, um den besonderen Nährstoffbedarf dieser vulnerablen Gruppe zu decken. HiPP bietet auch hypoallergene Säuglingsnahrung (HA-Produkte), die für Babys mit Allergie- oder Intoleranzrisiko konzipiert wurden. Darüber hinaus engagiert sich HiPP aktiv in der Forschung, um stets die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Produktentwicklung zu integrieren.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Die Produkte von HiPP unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die von der Europäischen Union und den Verantwortlichen nationaler Lebensmittelbehörden festgelegt werden. Dazu gehören Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit, Hygienevorschriften sowie spezifische Anforderungen für die Herstellung von Babynahrung. HiPP erfüllt hohe Qualitätsstandards, die zusätzlich durch interne Kontrollen und Zertifizierungen, wie das EU-Bio-Siegel, belegt werden. Das Unternehmen gewährleistet damit, dass alle Produkte gesundheitlich unbedenklich und insbesondere für die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind.
Standort Pfaffenhofen an der Ilm
Der Standort Pfaffenhofen an der Ilm hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Unternehmens. Hier fand 1956 die erste biologische Produktion von HiPP statt, was den Grundstein für das Unternehmen als Vorreiter im Öko-Landbau legte. Die Nähe zur Landwirtschaft ermöglicht HiPP das Anpflanzen und die Verarbeitung hochwertiger Zutaten direkt in der Region. Durch die enge Zusammenarbeit mit Vertragslandwirten in Deutschland und darüber hinaus sichert sich HiPP die besten Rohstoffe für seine Produkte, wodurch ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet ist. Diese regionale Anbindung stärkt auch die Wirtschaft vor Ort und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in der Agrarindustrie.
Nachhaltigkeit und Verantwortung
HiPP verpflichtet sich zu nachhaltigen Praktiken, die sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die soziale Verantwortung erstrecken. Das Unternehmen setzt auf ökologische Landwirtschaft, fördert den Erhalt der Biodiversität und ist bestrebt, den ökologischen Fußabdruck in der Produktion durch umweltfreundliche Maßnahmen stetig zu minimieren. Darüber hinaus engagiert sich HiPP in sozialen Projekten, die Direktverbindungen zwischen Konsumenten, Landwirten und der Gastronomie fördern, um gelungene Ernährungskonzepte für Kinder zu entwickeln.
Weitere Pharmaunternehmen in Deutschland | Pharmaunternehmen in Pfaffenhofen | Pharmaunternehmen in Bayern
```Häufige Fragen zu Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG
Was macht Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG?
Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG hat sich auf Baby- und Kindernahrung spezialisiert, sowie auf alles rund um die Babypflege. Daneben bietet sie Pflegeprodukte für die ganze Familie, Pflege und Stärkung während der Schwangerschaft und Sonden-Nahrung für Patienten.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.