Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG

Pharmaunternehmen · Pfaffenhofen an der Ilm

Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Georg-Hipp-Str. 7
85276 Pfaffenhofen an der Ilm

Unternehmensprofil

1956

Gegründet

2.500+

Mitarbeiter

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Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG im Überblick

Die Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG ist nicht nur die Vertriebsgesellschaft des bekannten deutschen Babynahrungsherstellers HiPP, sondern auch ein wichtiger Akteur in der Industrie für diätetische Lebensmittel. Mit der Vision, qualitativ hochwertige und biologisch zertifizierte Produkte für die frühkindliche Ernährung zu entwickeln, profitiert das Unternehmen von seiner engen Verbindung zur Landwirtschaft und einer nachhaltigen Produktion. HiPP hat seinen Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern, und vereint fast 70 Jahre Erfahrung in der Lebensmittelbranche.

Babynahrung und medizinische Spezialernährung

HiPP ist in Deutschland der führende Anbieter von Bio-Babynahrung und berühmt für seine umfangreiche Produktpalette, die Säuglingsmilch, Breie, Gläschen und Trinknahrung umfasst. Besonders hervorzuheben ist die Produktreihe für medizinische Spezialernährung. Hierzu gehören Spezialnahrungen für Frühgeborene, die höchsten ernährungsphysiologischen Ansprüchen genügen. Diese Produkte sind speziell formuliert, um den besonderen Nährstoffbedarf dieser vulnerablen Gruppe zu decken. HiPP bietet auch hypoallergene Säuglingsnahrung (HA-Produkte), die für Babys mit Allergie- oder Intoleranzrisiko konzipiert wurden. Darüber hinaus engagiert sich HiPP aktiv in der Forschung, um stets die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Produktentwicklung zu integrieren.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von HiPP unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die von der Europäischen Union und den Verantwortlichen nationaler Lebensmittelbehörden festgelegt werden. Dazu gehören Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit, Hygienevorschriften sowie spezifische Anforderungen für die Herstellung von Babynahrung. HiPP erfüllt hohe Qualitätsstandards, die zusätzlich durch interne Kontrollen und Zertifizierungen, wie das EU-Bio-Siegel, belegt werden. Das Unternehmen gewährleistet damit, dass alle Produkte gesundheitlich unbedenklich und insbesondere für die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind.

Standort Pfaffenhofen an der Ilm

Der Standort Pfaffenhofen an der Ilm hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Unternehmens. Hier fand 1956 die erste biologische Produktion von HiPP statt, was den Grundstein für das Unternehmen als Vorreiter im Öko-Landbau legte. Die Nähe zur Landwirtschaft ermöglicht HiPP das Anpflanzen und die Verarbeitung hochwertiger Zutaten direkt in der Region. Durch die enge Zusammenarbeit mit Vertragslandwirten in Deutschland und darüber hinaus sichert sich HiPP die besten Rohstoffe für seine Produkte, wodurch ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet ist. Diese regionale Anbindung stärkt auch die Wirtschaft vor Ort und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in der Agrarindustrie.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

HiPP verpflichtet sich zu nachhaltigen Praktiken, die sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die soziale Verantwortung erstrecken. Das Unternehmen setzt auf ökologische Landwirtschaft, fördert den Erhalt der Biodiversität und ist bestrebt, den ökologischen Fußabdruck in der Produktion durch umweltfreundliche Maßnahmen stetig zu minimieren. Darüber hinaus engagiert sich HiPP in sozialen Projekten, die Direktverbindungen zwischen Konsumenten, Landwirten und der Gastronomie fördern, um gelungene Ernährungskonzepte für Kinder zu entwickeln.

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Häufige Fragen zu Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG

Was macht Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG?

Hipp GmbH & Co. Vertrieb KG hat sich auf Baby- und Kindernahrung spezialisiert, sowie auf alles rund um die Babypflege. Daneben bietet sie Pflegeprodukte für die ganze Familie, Pflege und Stärkung während der Schwangerschaft und Sonden-Nahrung für Patienten.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen