ISDIN GmbH

Pharmaunternehmen · München

ISDIN GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

ISDIN GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Luise-Ullrich-Str. 20
80636 München

Unternehmensprofil

1975

Gegründet

1.500+

Mitarbeiter

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ISDIN GmbH: Unternehmensportrait

ISDIN GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der ISDIN S.A., einem spanischen Dermatologiespezialisten mit Hauptsitz in Barcelona. ISDIN wurde 1975 in Barcelona von der Familie Puig gegründet und hat sich seitdem auf dermatologische Produkte für Haut, Haar und Körperpflege spezialisiert. Heute ist ISDIN in mehr als 50 Ländern aktiv und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitende weltweit. Die deutsche Niederlassung in München bedient den deutschsprachigen Markt mit lokal angepassten Lösungen. ISDIN ist auf wissenschaftlich fundierte Dermokosmetik und medizinisch orientierte Hautpflegeprodukte ausgerichtet, die von Dermatologen empfohlen werden.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Das Produktportfolio von ISDIN in Deutschland umfasst Dermokosmetika und OTC-Dermatologieprodukte. Zu den Produktlinien gehören:

  • Eryfotona: Sonnenschutzprodukte, die zusätzlich DNA-Reparatur-Enzyme enthalten, um besonders empfindliche Haut nach Sonneneinstrahlung zu schützen.
  • Ureadin: Diese Produktreihe bietet Harnstoff-basierte Feuchtigkeitspflege, die gezielt für trockene und rissige Haut entwickelt wurde.
  • Lambdapil: Lösungen zur Förderung des Haarwachstums und zur Prävention von Haarausfall.
  • Si-Nails: Eine spezialisierte Produktreihe für die Behandlung von Nagelproblemen.
  • Diverse Präparate für Dermatosen: Dazu zählen therapeutische Produkte zur Behandlung von Ekzemen, atopischer Dermatitis, Psoriasis und weiteren Hauterkrankungen.
  • Narbenbehandlungen: Spezielle Produkte zur unterstützenden Behandlung von Narben und zur Verbesserung des Hautbildes.
  • Allgemeine Hautpflege: Eine Vielzahl von Produkten zur täglichen Hautpflege, die auf die unterschiedlichsten Hauttypen abgestimmt sind.

Die ISDIN-Produkte werden vor allem über Apotheken und Dermatologen vertrieben. Im deutschen Markt hat sich die Marke im Bereich der Dermatologie etabliert, was zur Akzeptanz der Produkte beiträgt.

Wissenschaftliche Ausrichtung & Regulierung

Die wissenschaftliche Ausrichtung ist ein zentrales Element der Unternehmenspolitik bei ISDIN. Durch Kooperationen mit Dermatologen und Universitätskliniken wird sichergestellt, dass die Produkte auf klinischer Evidenz basieren. Das Unternehmen investiert fortlaufend in eigene Forschungsprojekte, wobei Schwerpunkte in Bereichen wie Photodermatologie, DNA-Reparaturmechanismen und Mikrobiom-Hautforschung gesetzt werden. Diese Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen es ISDIN, Produkte zu entwickeln, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

In Bezug auf die regulatorische Einordnung unterliegt ISDIN strengen deutschen und europäischen Richtlinien bezüglich der Kosmetik- und Arzneimittelgesetzgebung. Alle Produkte durchlaufen umfassende Prüfungen, um sicherzustellen, dass sie sowohl sicher als auch effektiv sind. Diese Einhaltung der Vorschriften refllektiert ISDINs Engagement für höchste Qualitätsstandards und Sicherheit in der Dermatologie.

Regional gesehen ist ISDIN im Bereich der Dermokosmetik präsent und spielt eine Rolle im Gesundheitswesen, indem es dermatologische Fachkräfte unterstützt und deren Arbeit anerkennt. Die enge Zusammenarbeit mit Dermatologen fördert nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Aufklärung der Patienten über Hautgesundheit und -pflege.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu ISDIN GmbH

Was macht ISDIN GmbH?

Die ISDIN GmbH stellt Produkte her zur Pflege und zum Schutz der Haut, zur Gesundung bei erkrankter Haut und zur Nagelgesundheit her. Zur Produktpalette gehört ein umfangreiches Sortiment an Pflegemittel zum Sonnenschutz für jeden Hauttyp und alle Altersklassen mit speziellen Mittel bei Sonnenallergie, Pigmentflecken und Aktinischer Keratose.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 27.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen