Infirmarius GmbH Adresse & Kontakt
Infirmarius GmbH im Überblick
Die Infirmarius GmbH aus Göppingen ist ein Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg, das auf den Vertrieb und die Distribution von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten im deutschen Apothekenmarkt spezialisiert ist. Das Unternehmen beliefert Apotheken in der Region Göppingen und Umgebung sowie bundesweit.
Die Gründung von Infirmarius erfolgte im Jahr 2010, und seither hat sich das Unternehmen kontinuierlich entwickelt. Mit einem dedizierten Team von Fachleuten aus der Pharmazie und Logistik legt Infirmarius großen Wert auf Qualität und Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen verfolgt eine klare Vision: die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch die Bereitstellung sicherer und wirksamer Arzneimittel.
Leistungen und Produkte
Infirmarius vertreibt Fertigarzneimittel und OTC-Produkte in verschiedenen therapeutischen Bereichen. Das Produktportfolio umfasst unter anderem:
- Analgetika: Schmerzmittel, die in der Schmerztherapie eingesetzt werden, einschließlich rezeptfreier und verschreibungspflichtiger Varianten.
- Antibiotika: Bakterizide Medikamente zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen, die in zahlreichen Formulierungen verfügbar sind.
- Dermatologische Produkte: Arzneimittel zur Behandlung von Hauterkrankungen, die eine wichtige Rolle in der dermatologischen Klinik spielen.
- Ergänzungs- und Vitalstoffe: Produkte, die zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen, wie Vitamine und Mineralien.
Das Unternehmen kooperiert mit zertifizierten Herstellern und stellt durch GDP-konforme Lagerung und Auslieferung eine zuverlässige Produktversorgung für seine Kunden sicher. Alle Produkte sind nach deutschem Arzneimittelrecht zugelassen. Infirmarius investiert kontinuierlich in die Schulung seiner Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass die höchste Qualität bei der Handhabung und Abgabe von Arzneimitteln gewährleistet ist.
Regulatorische Einordnung
Die Infirmarius GmbH unterliegt den strengen Vorgaben des deutschen Arzneimittelrechts sowie den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Dazu gehören regelmäßige Qualitätskontrollen und Audits der Lieferkette, um die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen. Durch diese umfassenden Maßnahmen wird nicht nur die Sicherheit der Produkte gewährleistet, sondern auch das Vertrauen von Apotheken und Endverbrauchern gestärkt.
Standort Göppingen / Baden-Württemberg
Göppingen liegt östlich von Stuttgart in Baden-Württemberg und ist Teil der Metropolregion Stuttgart. Die Lage im wirtschaftsstarken Großraum Stuttgart und die gute Autobahnanbindung ermöglichen Infirmarius eine effiziente Versorgung von Apotheken im süddeutschen Raum. Zudem spielt Göppingen eine strategisch wichtige Rolle für den gesamten Pharmasektor in der Region, da hier zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt sind.
Mit einem zunehmend wachsenden Netzwerk von Partnern im Gesundheitswesen trägt Infirmarius zur regionalen Wertschöpfung bei. Das Unternehmen ist nicht nur ein Lieferant von Arzneimitteln, sondern auch ein aktiver Akteur in der Gesundheitsversorgung. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Apotheken ermöglicht es, auf spezifische Bedürfnisse und Anfragen schnell und flexibel zu reagieren.
Darüber hinaus engagiert sich Infirmarius in verschiedenen Projekten zur Förderung der Gesundheit und Prävention in der Region. Hierzu zählen Aufklärungsmaßnahmen und Schulungen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer fundierten Gesundheitsversorgung zu schärfen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Infirmarius GmbH
Was macht Infirmarius GmbH?
Infirmarius GmbH stellt her und vertreibt vorwiegend Komplex-Homöopathika. Außerdem stellt sie pflanzliche Heilmittel, diverse medizinische Produkte, Teemischungen und diätetische Lebensmittel her. Die homöopathischen Mittel sind für eine Reihe von Beschwerden bestimmt und werden an Apotheken und Heilpraktiker geliefert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.