WALA Heilmittel GmbH

Pharmaunternehmen · Göppingen

WALA Heilmittel GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen aus Bad Boll (Baden-Württemberg), bekannt für anthroposophische Arzneimittel der Marke Dr. Hauschka Heilmittel und die Naturkosmetiklinie Dr. Hauschka.

WALA Heilmittel GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

E-Mail

Adresse

Dorfstraße 1
73087 Göppingen

Unternehmensprofil

1935

Gegründet

900+

Mitarbeiter

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WALA Heilmittel GmbH im Überblick

Die WALA Heilmittel GmbH aus Bad Boll im Göppinger Kreis ist ein führender Hersteller anthroposophischer Arzneimittel und Naturkosmetik in Baden-Württemberg. Das 1935 gegründete Unternehmen hat sich der Entwicklung und Herstellung von Produkten verschrieben, die auf den Prinzipien der Anthroposophie basieren. Besonders hervorzuheben ist die bekannteste Marke des Unternehmens, die Dr. Hauschka Naturkosmetik, die nicht nur in Deutschland, sondern weltweit geschätzt wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich WALA als Pionier im Bereich der ganzheitlichen Gesundheitsversorgung etabliert und trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und Kultur bei.

Leistungen und Produkte

WALA produziert über 900 anthroposophische Arzneimittel in Apotheken- und Heilpraktikerqualität sowie die international bekannte Dr.-Hauschka-Naturkosmetikserie. Die Produktpalette reicht von rezeptfreien Arzneimitteln über Spezialpräparate bis hin zu hochwertigen Hautpflegeprodukten. Die Präparate werden nach eigens definierten anthroposophischen Herstellungsprinzipien produziert, die die Verwendung von biologisch angebauten Pflanzen, Mineralien und tierischen Substanzen betonen. Diese schaffen eine harmonische Balance zwischen Körper, Geist und Seele.

  • Arzneimittel: WALA bietet eine Vielzahl an pflanzlichen Arzneimitteln, die bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt werden können, darunter auch spezielle Präparate zur Unterstützung der Immunabwehr und der Atemwege.
  • Naturkosmetik: Die Naturkosmetiklinie Dr. Hauschka umfasst alles von Gesichts- und Körperpflege bis hin zu Make-up. Alle Produkte sind heilpflanzenbasiert und mit dem Ziel entwickelt, die natürliche Hautfunktion zu unterstützen und zu fördern.
  • Heilpflanzenprodukte: WALA betreibt einen eigenen Heilpflanzengarten, in dem über 200 Heilpflanzen kultiviert werden, die auch in der Produktentwicklung Verwendung finden.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von WALA unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben gemäß den Arzneimittelgesetzen und der Kosmetikverordnung der Europäischen Union. Da WALA anthroposophische Arzneimittel vertreibt, fallen diese unter spezielle Vorschriften, die die Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleisten. Das Unternehmen ist in Deutschland bei den zuständigen Behörden registriert und sorgt durch kontinuierliche Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Einhaltung aller relevanten Richtlinien. Die Produkte sind nicht nur für den deutschsprachigen Raum, sondern auch international zugelassen, was die hohe Qualität und Vertrauenswürdigkeit der WALA Heilmittel GmbH unterstreicht.

Standort Göppingen / Baden-Württemberg

Bad Boll im Landkreis Göppingen liegt auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg, unweit von Stuttgart. Die naturnahe Lage spiegelt die anthroposophische Grundphilosophie von WALA wider und bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Heilpflanzen sowie die Produktion naturheilkundlicher Arzneimittel. Der Standort hat sich zu einem wichtigen Zentrum für anthroposophische Medizin in Deutschland entwickelt, und die Region profitiert von der Ansiedlung innovativer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. WALA beteiligt sich aktiv an regionalen Projekten und fördert lokale Initiativen, um das Bewusstsein für alternative Heilmethoden und nachhaltige Praktiken zu stärken.

Besonderheiten von WALA

Ein Alleinstellungsmerkmal von WALA ist der ethische und ökologische Ansatz, der in der Unternehmensphilosophie verankert ist. WALA legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, was sich in der Auswahl der Rohstoffe sowie in der Produktionsweise äußert. Das Unternehmen setzt auf faire Handelspraxis und pflegt langjährige Beziehungen zu seinen Lieferanten, insbesondere im Bereich der biologisch angebauten Heilpflanzen. Darüber hinaus engagiert sich WALA in der Ausbildung und Weiterbildung von Fachleuten im Bereich der anthroposophischen Medizin, um das Wissen um integrative Heilmethoden weiterzugeben und zu verbreiten.

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Häufige Fragen zu WALA Heilmittel GmbH

Was macht WALA Heilmittel GmbH?

WALA Heilmittel GmbH stellt Arzneimittel nach anthroposophischen Maßgaben und Naturkosmetik her. Darunter fallen die Produktlinien Dr. Hauschka Kosmetik und Dr. Hauschka Med.

Welche Arzneimittel stellt WALA Heilmittel GmbH her?

WALA Heilmittel GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Göppingen. WALA Heilmittel GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen aus Bad Boll (Baden-Württemberg), bekannt für anthroposophische Arzneimittel der Marke Dr. Hauschka Heilmittel und die Naturkosmetiklinie Dr. Hauschka. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen