Lofarma Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1955
Gegründet
200+ (Lofarma global)
Mitarbeiter
Lofarma Deutschland GmbH im Überblick
Lofarma Deutschland GmbH in Viersen, Nordrhein-Westfalen, ist die deutsche Tochtergesellschaft von Lofarma S.p.A., einem seit 1955 auf Allergen-Immuntherapie spezialisierten italienischen Pharmaunternehmen. Lofarma ist bekannt für seine spezifischen Immuntherapiepräparate (Hyposensibilisierungen) zur Behandlung von Allergien. Mit über 65 Jahren Erfahrung hat das Unternehmen nicht nur innovative Produkte hervorgebracht, sondern auch zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen der Immuntherapie beigetragen. Lofarma setzt auf Forschung und Entwicklung, um die Therapien kontinuierlich zu verbessern und den sich wandelnden Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Lofarma vertreibt Allergen-Extrakte und Immuntherapieprodukte für die Behandlung von allergischem Schnupfen, Asthma bronchiale und Insektengiftallergie. Das Portfolio umfasst subkutane Immuntherapie (SCIT) und sublinguale Immuntherapie (SLIT) mit Allergenen wie Gräser- und Baumpollen, Hausstaubmilben sowie Insektengiften. Diese Produkte werden von Allergologen und Pneumologen eingesetzt und unterstützen Patienten effektiv in ihrer allergischen Behandlung.
- Subkutane Immuntherapie (SCIT): Diese Methode besteht darin, Allergene über Injektionen in die Haut einzuführen, um eine Immunantwort zu erzeugen. Diese Therapieform hat sich über Jahrzehnte bewährt.
- Sublinguale Immuntherapie (SLIT): Hierbei wird das Allergen in Form von Tabletten oder Tropfen unter die Zunge gegeben. Dieses Verfahren ist besonders für Patienten geeignet, die eine Injektion vermeiden möchten.
- Produkte für spezifische Allergien: Zu den Angebotspaletten gehören Therapien gegen die häufigsten Allergene wie Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben, die gezielt auf die jeweilige Allergie des Patienten abgestimmt sind.
Darüber hinaus engagiert sich Lofarma auch in der Weiterbildung von medizinischen Fachkräften, um sicherzustellen, dass diese über die neuesten Erkenntnisse und Behandlungsmethoden informiert sind. Diese Schulungen tragen dazu bei, die Effektivität der Immuntherapie zu maximieren und die Lebensqualität von Allergikern zu verbessern.
Lofarma und Standort Viersen
Lofarma S.p.A. wurde 1955 in Mailand gegründet und ist eines der ältesten Unternehmen im Bereich Allergen-Immuntherapie in Europa. Die Wahl des Standorts Viersen in Nordrhein-Westfalen ist strategisch; die Region bietet nicht nur eine zentrale Lage zwischen Krefeld und Mönchengladbach, sondern auch eine hervorragende Anbindung an das deutsche und europäische Gesundheitswesen. Zudem ermöglicht die Nähe zu den Niederlanden den Zugang zu internationalen Märkten und den Austausch mit anderen europäischen Partnern im Gesundheitssektor.
Die deutsche Niederlassung von Lofarma hat sich in den letzten Jahren zunehmend als wichtiger Akteur im Bereich der Allergietherapie etabliert. Ihre Produkte und Dienstleistungen sind nicht nur auf den deutschen Markt beschränkt, sondern finden auch Anwendung in angrenzenden Ländern, wodurch Lofarma einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Allergiebehandlung in Europa leistet.
Die regulatorische Einordnung der Produkte erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland und Europa, wodurch die Therapien für die Patienten sicher und wirksam sind. Lofarma unterliegt regelmäßigen Qualitätskontrollen und erfüllt die strengen Richtlinien, die für die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln gelten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Lofarma Deutschland GmbH
Was macht Lofarma Deutschland GmbH?
Lofarma Deutschland GmbH hat sich auf die Allergietherapie spezialisiert. Sie entwickelt spezifische Immuntherapeutika, bei Heuschnupfen und allergischem Asthma. Sie entwickelt nasale Hyposensibilisierung, Nickeldesensibilisierung und diagnostische Tests und chemisch modifizierte Allergene für eine Immuntherapie. Ihre Mittel bietet sie als Sublingualtabletten, als Sublingualtropfen und als subkutane Spritzen an.
Welche Arzneimittel stellt Lofarma Deutschland GmbH her?
Lofarma Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Viersen. Einleitung Lofarma Deutschland GmbH ist ein renommiertes Pharmaunternehmen, das sich auf die Herstellung von Produkten für die Diagnose und Therapie von Allergien spezialisiert ha Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Lofarma Deutschland GmbH in sozialen Netzwerken
Weitere Pharmaunternehmen in Viersen
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.