Smith & Nephew GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1856
Gegründet
18.000+
Mitarbeiter
Smith & Nephew GmbH im Überblick
Smith & Nephew GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der Smith+Nephew plc, einem britischen Medizintechnikunternehmen mit langer Tradition und Hauptsitz in London (Vereinigtes Königreich). Smith & Nephew wurde 1856 von Thomas James Smith in Hull gegründet; sein Neffe Horatio Nelson Smith erweiterte das Unternehmen später über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus. Heute ist Smith & Nephew ein börsennotierter Konzern (LSE, NYSE) mit rund 18.000 Mitarbeitenden weltweit und einem Jahresumsatz von circa 5 Milliarden US-Dollar. In Deutschland agiert das Unternehmen über seine Hamburger Niederlassung und beliefert eine Vielzahl von Einrichtungen im Gesundheitswesen, darunter Krankenhäuser, Kliniken und Fachärzte. Die Hamburger Vertretung stellt sicher, dass die Bedürfnisse des deutschen Marktes gezielt adressiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf die Versorgungssicherheit und Produktverfügbarkeit gelegt wird.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Smith & Nephew ist in drei strategischen Geschäftsbereichen tätig: Orthopädie, Sportmedizin & ENT (Ohren-Nasen-Hals-Heilkunde) sowie Advanced Wound Management. Im Bereich der Orthopädie bietet das Unternehmen eine umfassende Palette an Implantaten an, darunter Knieendoprothesen, Hüftimplantate und Schulterprothesen, die üblicherweise bei Gelenkersatz-Operationen eingesetzt werden. Bestandteil dieser Produktpalette sind auch innovative Lösungen wie personalisierte Implantate, die durch modernste 3D-Drucktechnologien hergestellt werden und auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind.
Im Bereich der Wundversorgung hat sich Smith & Nephew durch Produkte wie ALLEVYN (Schaumstoffverbände) und PICO (Einzelpatienten-Vakuumtherapie) einen Namen gemacht. Diese Produkte zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, den Heilungsprozess zu optimieren und Komplikationen zu minimieren. Zudem bietet das Unternehmen mit ACTICOAT antimikrobielle Wundauflagen an, die zur Bekämpfung von Infektionen in der Wundheilung entwickelt wurden. Im Bereich der Sportmedizin stellt Smith & Nephew hochwertige Instrumente für arthroskopische Eingriffe her, die sich durch Effizienz und Benutzerfreundlichkeit auszeichnen und somit Chirurgen in ihrem Arbeitsalltag unterstützen.
Regulierung & Marktposition
Alle Produkte von Smith & Nephew unterliegen den strengen Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und sind zertifiziert mit dem CE-Zeichen, was die Konformität mit den europäischen Gesundheitsstandards bestätigt. Das Unternehmen verpflichtet sich zu höchsten Qualitätsstandards und führt umfassende klinische Studien durch, um die Sicherheit und Wirksamkeit seiner Produkte zu gewährleisten. Zudem ist Smith & Nephew Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und arbeitet eng mit orthopädischen und unfallchirurgischen Fachgesellschaften in Deutschland zusammen, um den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu fördern.
Die Marktposition von Smith & Nephew ist stark, nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene. Die innovative Produktentwicklung und die Anpassungsfähigkeit an Marktbedürfnisse ermöglichen es dem Unternehmen, sich effektiv im Wettbewerb zu behaupten. Smith & Nephew setzt zudem auf die Weiterbildung von medizinischen Fachkräften und bietet Schulungen zur optimalen Anwendung ihrer Produkte an, wodurch sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung leisten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Smith & Nephew GmbH
Was macht Smith & Nephew GmbH?
Die KG Smith & Nephew GmbH Woundmanagement ist ein weltweit agierendes Medizintechnikunternehmen. Es stellt medizinische Geräte her für alle Untersuchungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich, für die Orthopädie, die Traumatologie und die Sportmedizin. Ebenso beschäftigt es sich mit allen Produkten rund um das Wundmanagement.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.