Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Pharmaunternehmen · Heidelberg

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Heidelberg, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Darwinstrasse 2-4
69115 Heidelberg

Unternehmensprofil

1823

Gegründet

43.000+ (global)

Mitarbeiter

```html

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH im Überblick

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH ist die deutsche Niederlassung des britisch-niederländischen Konsumgüterkonzerns Reckitt plc, der unter anderem für seine starken Gesundheits-, Hygiene- und Ernährungsmarken bekannt ist. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation hat sich Reckitt in Deutschland als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheits- und Konsumgütersektor etabliert. Die Niederlassung hat ihren Sitz in Heidelberg, einer Stadt mit einer langen Tradition in der pharmazeutischen und medizinischen Forschung, was auch für die Ausrichtung des Unternehmens von Bedeutung ist.

OTC-Gesundheitsmarken und Hygiene

Im deutschen OTC-Gesundheitsmarkt ist Reckitt durch zahlreiche bekannte Marken präsent: Nurofen (Ibuprofen-Schmerzmittel), Strepsils (Halstabletten), Gaviscon (Sodbrennen), Mucinex (Schleimlöser) und Clearasil (Aknebehandlung). Diese Produkte zeichnen sich nicht nur durch ihre Wirksamkeit aus, sondern auch durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung, die die Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglicht. Im Hygienebereich sind Dettol, Lysol, Durex und Scholl etablierte Marken, die sich durch ihre hohe Qualität und ihre breite Akzeptanz in der Bevölkerung auszeichnen. Diese Produkte werden nicht nur im deutschen Markt vertrieben, sondern finden auch internationale Anerkennung und Anwendung.

Das Ernährungsportfolio umfasst Produkte für Säuglings- und Kleinkindernährung unter dem Markennamen Mead Johnson (Enfamil). Reckitt legt großen Wert darauf, dass diese Produkte sowohl ernährungsphysiologisch als auch geschmacklich optimal sind, was sie zu einer bevorzugten Wahl für Eltern macht. Die strengen regulatorischen Vorgaben in diesem Bereich werden von Reckitt ernst genommen, sodass alle Produkte höchsten Standards entsprechen.

Regulatory Compliance und Qualitätsstandards

Die Reckitt Benckiser Deutschland GmbH unterliegt den strengen Vorschriften der Europäischen Union und der deutschen Arzneimittel- und Medizinproduktegesetze. Diese Regulierungen betreffen sowohl die Herstellung als auch den Vertrieb von pharmazeutischen Produkten und gewährleisten, dass alle Produkte sicher und effektiv sind. Reckitt hat interne Qualitätsstandards implementiert, die über die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinausgehen, um die Zufriedenheit und das Vertrauen der Verbraucher zu sichern.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsexperten und Forschungseinrichtungen wird sichergestellt, dass Reckitt Produkte entwickelt, die den aktuellen medizinischen und gesundheitlichen Anforderungen gerecht werden. Dies ist besonders relevant im OTC-Bereich, wo Verbraucher oft eine schnelle und effektive Lösung für ihre Gesundheitsprobleme suchen.

Standort Heidelberg

Heidelberg ist als Standort der deutschen Reckitt-Niederlassung ein wichtiges Logistik- und Managementzentrum für das Gesundheitssegment. Von Heidelberg aus werden Apotheken, Drogeriemärkte und der Lebensmittelhandel in Deutschland bedient. Die strategische Lage der Stadt ermöglicht es Reckitt, effizient auf Marktanforderungen zu reagieren und eine schnelle Distribution der Produkte sicherzustellen.

Zusätzlich zur Logistik fungiert die Niederlassung als Innovationshub, wo neue Produktkonzepte und Marketingstrategien entwickelt werden. Die strategische Positionierung von Reckitt in Heidelberg fördert auch die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Fachhochschulen, was synergetische Effekte in Forschung und Entwicklung erzeugt. Dies unterstützt Reckitt dabei, Trends frühzeitig zu identifizieren und darauf zu reagieren, um so den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden.

Regionale Bedeutung und Nachhaltigkeit

Die Reckitt Benckiser Deutschland GmbH hat sich nicht nur als wichtiger Akteur in der Gesundheitsbranche etabliert, sondern trägt auch zur regionalen Wirtschaft in Baden-Württemberg bei. Das Unternehmen engagiert sich für lokale Initiativen und Programme, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gemeinschaft fördern.

Ein besonders hervorzuhebender Aspekt ist das Engagement von Reckitt für Nachhaltigkeit. Die Produkte werden unter Berücksichtigung umweltfreundlicher Praktiken entwickelt, und das Unternehmen strebt danach, den ökologischen Fußabdruck seiner Tätigkeiten zu minimieren. Dies wird durch eine kontinuierliche Überprüfung und Optimierung der Produktionsprozesse sowie durch die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe realisiert.

Weitere Pharmaunternehmen in Deutschland | Pharmaunternehmen in Heidelberg | Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg

```

Häufige Fragen zu Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Was macht Reckitt Benckiser Deutschland?

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH stellt Produkte aus den Bereichen Hygiene, Gesundheit und Ernährung her.

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH in sozialen Netzwerken

Weitere Pharmaunternehmen in Heidelberg

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen