DEMO Pharmaceuticals GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1959
Gegründet
DEMO Pharmaceuticals GmbH im Überblick
DEMO Pharmaceuticals GmbH ist die deutsche Niederlassung der griechischen DEMO S.A. Pharmaceutical Industry, einem 1959 gegründeten, führenden griechischen Pharmahersteller. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Freising, Bayern, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen München. Dadurch bleibt das Unternehmen flexibel im Hinblick auf Logistik und Marktanalysen, was die Wettbewerbsfähigkeit auf dem deutschen und europäischen Markt unterstützt.
Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren als verlässlicher Partner im Gesundheitswesen etabliert und betont die Wichtigkeit von Qualität und Innovation in der Arzneimittelentwicklung. Ihre Produkte werden häufig in den Bereichen Krankenhausversorgung, Hausarztpraxen sowie bei spezialisierten Fachärzten eingesetzt.
Tätigkeitsfeld & Produkte
DEMO Pharmaceuticals ist spezialisiert auf Generika und Spezialarzneimittel für verschiedene therapeutische Bereiche. Die griechische Muttergesellschaft stellt unter anderem Antiinfektiva, kardiovaskuläre Präparate, Ophthalmika und andere Arzneimittel her. Zu den konkreten Produktbereichen gehören:
- Antiinfektiva: Eine breite Palette von Antibiotika und antiviralen Mitteln, die sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich Anwendung finden.
- Kardiovaskuläre Arzneimittel: Produkte zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und anderen Herzerkrankungen.
- Ophthalmologische Präparate: Lösungen und Tropfen zur Behandlung von Augenkrankheiten, die in der Augenheilkunde eingesetzt werden.
- Onkologische Medikamente: Entwicklungen zur Behandlung verschiedener Krebsarten, die neueste Forschungsergebnisse integrieren.
Die deutsche Niederlassung übernimmt den Import und Vertrieb von DEMO-Präparaten auf dem deutschen Markt sowie regulatorische Aktivitäten für den EU-Raum. Dies umfasst die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, um sicherzustellen, dass alle Produkte den hohen Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards der Europäischen Union entsprechen.
Geschichte & Regulierung
DEMO S.A. wurde 1959 in Griechenland gegründet und ist eines der führenden griechischen Pharmaunternehmen. Über die Jahre hat sich die Firma einen exzellenten Ruf für die Qualität ihrer Produkte erarbeitet. Mit einer Belegschaft von mehreren Hundert Mitarbeitern exportiert DEMO in viele europäische Länder und ist daher auch im internationalen Wettbewerb präsent. Die strategische Positionierung ermöglicht es dem Unternehmen, von der großen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Medikamenten in den verschiedenen Märkten zu profitieren.
Die deutschen Produkte unterliegen der BfArM-Zulassung und den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice) der EU, was gewährleistet, dass strenge Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sind entscheidend, um das Vertrauen der Patienten sowie der Gesundheitseinrichtungen in die Produktqualität zu stärken. Des Weiteren investiert DEMO Pharmaceuticals kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen anzubieten, die den sich verändernden medizinischen Bedürfnissen gerecht werden.
DEMO Pharmaceuticals hat durch seine starken Werte und die Verpflichtung zur Exzellenz einen wichtigen Beitrag zur Pharmaindustrie in Deutschland und Europa geleistet. Die regionale Bedeutung des Unternehmens spiegelt sich nicht nur in der Bereitstellung wichtiger Medikamente wider, sondern auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen in Freising und Umgebung.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu DEMO Pharmaceuticals GmbH
Was macht DEMO Pharmaceuticals GmbH?
Das pharmazeutische Unternehmen DEMO Pharmaceuticals GmbH stellt generische Arzneimittel für die medizinische Versorgung im Bereich Antiinfektiva mit verschiedenen Infusionslösungen oder Pulvern und im Bereich Antiemetika her. Es produziert Analgetika, Muskelrelaxantien, Multivitamine für Infusionslösungen und adrenerge Mittel. Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.