Onkovis GmbH

Pharmaunternehmen · Weilheim-Schongau

Onkovis GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Weilheim-Schongau, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Onkovis GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Grube 45
82377 Weilheim-Schongau

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Onkovis GmbH im Überblick

Onkovis GmbH ist ein angesehener Akteur im deutschen Pharmamarkt, spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von onkologischen Spezialarzneimitteln. Mit Sitz im Landkreis Weilheim-Schongau in Bayern verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten in Deutschland zu verbessern. Der Fokus liegt auf der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Zytostatika und anderer Krebstherapeutika, die in Krankenhäusern und spezialisierten Einrichtungen eingesetzt werden.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Das Produktportfolio von Onkovis GmbH umfasst eine Vielzahl von Generika und Spezialprodukten, die speziell für die Therapie von Krebserkrankungen konzipiert sind. Die meisten Produkte sind Zytostatika, die als intravenöse Lösungen in Kliniken und onkologischen Tageskliniken eingesetzt werden. Das Sortiment erstreckt sich über verschiedene Wirkstoffklassen der Chemotherapie, darunter:

  • Platinverbindungen: Diese Wirkstoffe sind bekannt für ihre Wirksamkeit gegen verschiedene Tumorarten und werden häufig in Kombinationstherapien eingesetzt.
  • Taxane: Taxane sind für ihre Fähigkeit bekannt, das Zellwachstum zu hemmen, was sie zu einer wichtigen Komponente in der Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs macht.
  • Anthrazykline: Diese Substanzen haben sich als sehr effektiv bei Krebserkrankungen wie Leukämie und bestimmten soliden Tumoren erwiesen.
  • Antimetaboliten: Diese Medikamente stören die normalen Stoffwechselprozesse der Krebszellen und sind ein fundamentaler Bestandteil von Chemotherapieprotokollen.

Onkovis GmbH beliefert Krankenhausapotheken direkt und bietet zusätzliche Dienstleistungen, darunter umfassende Beratung und Unterstützung bei der Einführung neuer onkologischer Therapien. Durch das enge Zusammenspiel mit medizinischem Fachpersonal sorgt das Unternehmen dafür, dass die Patienten die bestmöglichen Medikamente erhalten.

Regulierung & Qualität

Als pharmazeutisches Unternehmen ist die Onkovis GmbH beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert. Die Einhaltung der Guten Herstellungspraxis (GMP) ist eine grundlegende Anforderung, die besonders für die Produktion von Zytostatika gilt. Diese Vorschriften stellen sicher, dass alle Arzneimittel unter kontrollierten Bedingungen gefertigt werden, um höchste Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Die Herstellung, Lagerung und Distribution von Zytostatika unterliegt strengen Auflagen, die regelmäßig durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) überwacht werden. Onkovis GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, sondern darüber hinaus auch eigene Standards zur Qualitätssicherung zu entwickeln. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in modernste Fertigungstechnologien und Schulungsprogramme für die Mitarbeiter, um beste Ergebnisse in der Produktion zu erzielen.

Regionale Bedeutung & Netzwerk

Onkovis GmbH spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung des Landkreises Weilheim-Schongau und darüber hinaus. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Krankenhausapotheken und onkologischen Fachzentren leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Krebspatienten in Bayern. Die lokale Verankerung des Unternehmens fördert nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der Region, sondern auch den Austausch und die Kooperation mit anderen Gesundheitsdienstleistern.

Zusätzlich engagiert sich Onkovis GmbH in regionalen Forschungsprojekten, um innovative Behandlungsmethoden zu entwickeln und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu unterstützen. Partner von Onkovis sind nicht nur Gesundheitseinrichtungen, sondern auch akademische Institutionen, die an neuen Ansätzen für die Krebsbehandlung arbeiten.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Onkovis GmbH

Was macht Onkovis GmbH?

Onkovis GmbH vertreibt generische Arzneimittel für den Bereich Onkologie. Hauptprodukte sind Pulver und Konzentrate zur Herstellung von Infusionslösungen und Injektionslösungen. Sie beliefern ausschließlich Apotheken, pharmazeutische Großhändler und Herstellungsbetriebe.

Welche Arzneimittel stellt Onkovis GmbH her?

Onkovis GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Weilheim-Schongau. Überblick Die Onkovis GmbH ist ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat. Mit S Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen