Onkovis GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2009
Gegründet
Spezialisierungen
Generische Onkologika, Pharmagroßhandel Onkologie
Onkovis GmbH: Onkologische Spezialarzneimittel
Onkovis GmbH entwickelt und vertreibt onkologische Spezialarzneimittel aus dem Landkreis Weilheim-Schongau in Bayern. Das Unternehmen beliefert Krankenhäuser und spezialisierte Einrichtungen in Deutschland mit Zytostatika und anderen Krebstherapeutika.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Produktportfolio von Onkovis GmbH umfasst eine Vielzahl von Generika und Spezialprodukten, die speziell für die Therapie von Krebserkrankungen konzipiert sind. Die meisten Produkte sind Zytostatika, die als intravenöse Lösungen in Kliniken und onkologischen Tageskliniken eingesetzt werden. Das Sortiment erstreckt sich über verschiedene Wirkstoffklassen der Chemotherapie, darunter:
- Platinverbindungen: Diese Wirkstoffe sind bekannt für ihre Wirksamkeit gegen verschiedene Tumorarten und werden häufig in Kombinationstherapien eingesetzt.
- Taxane: Taxane sind für ihre Fähigkeit bekannt, das Zellwachstum zu hemmen, was sie zu einer wichtigen Komponente in der Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs macht.
- Anthrazykline: Diese Substanzen haben sich als sehr effektiv bei Krebserkrankungen wie Leukämie und bestimmten soliden Tumoren erwiesen.
- Antimetaboliten: Diese Medikamente stören die normalen Stoffwechselprozesse der Krebszellen und sind ein fundamentaler Bestandteil von Chemotherapieprotokollen.
Onkovis GmbH beliefert Krankenhausapotheken direkt und bietet zusätzliche Dienstleistungen, darunter Beratung und Unterstützung bei der Einführung neuer onkologischer Therapien. Das Unternehmen arbeitet eng mit medizinischem Fachpersonal zusammen, um die Versorgung der Patienten mit geeigneten Präparaten sicherzustellen.
Regulierung & Qualität
Als pharmazeutisches Unternehmen ist die Onkovis GmbH beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert. Die Einhaltung der Guten Herstellungspraxis (GMP) ist eine grundlegende Anforderung, die besonders für die Produktion von Zytostatika gilt. Diese Vorschriften stellen sicher, dass alle Arzneimittel unter kontrollierten Bedingungen gefertigt werden, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Die Herstellung, Lagerung und Distribution von Zytostatika unterliegt strengen Auflagen, die regelmäßig durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) überwacht werden. Onkovis GmbH erfüllt die gesetzlichen Vorgaben und hat darüber hinaus eigene Standards zur Qualitätssicherung festgelegt. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Fertigungstechnologien und Schulungsprogramme für die Mitarbeiter.
Regionale Bedeutung & Netzwerk
Onkovis GmbH ist in der regionalen Gesundheitsversorgung des Landkreises Weilheim-Schongau aktiv und arbeitet mit lokalen Krankenhausapotheken und onkologischen Fachzentren in Bayern zusammen. Die regionale Verankerung stützt die wirtschaftliche Stabilität der Region und den Austausch mit anderen Gesundheitsdienstleistern.
Zusätzlich beteiligt sich Onkovis GmbH an regionalen Forschungsprojekten zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und zum Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis. Partner sind neben Gesundheitseinrichtungen auch akademische Institutionen, die an neuen Ansätzen für die Krebsbehandlung arbeiten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Onkovis GmbH
Was macht Onkovis GmbH?
Onkovis GmbH vertreibt generische Arzneimittel für den Bereich Onkologie. Hauptprodukte sind Pulver und Konzentrate zur Herstellung von Infusionslösungen und Injektionslösungen. Sie beliefern ausschließlich Apotheken, pharmazeutische Großhändler und Herstellungsbetriebe.
Welche Arzneimittel stellt Onkovis GmbH her?
Onkovis GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Weilheim-Schongau. Überblick Die Onkovis GmbH ist ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat. Mit S Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Weitere Pharmaunternehmen in Weilheim-Schongau
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.