Onkovis GmbH Adresse & Kontakt
Onkovis GmbH im Überblick
Onkovis GmbH ist ein angesehener Akteur im deutschen Pharmamarkt, spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von onkologischen Spezialarzneimitteln. Mit Sitz im Landkreis Weilheim-Schongau in Bayern verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten in Deutschland zu verbessern. Der Fokus liegt auf der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Zytostatika und anderer Krebstherapeutika, die in Krankenhäusern und spezialisierten Einrichtungen eingesetzt werden.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Produktportfolio von Onkovis GmbH umfasst eine Vielzahl von Generika und Spezialprodukten, die speziell für die Therapie von Krebserkrankungen konzipiert sind. Die meisten Produkte sind Zytostatika, die als intravenöse Lösungen in Kliniken und onkologischen Tageskliniken eingesetzt werden. Das Sortiment erstreckt sich über verschiedene Wirkstoffklassen der Chemotherapie, darunter:
- Platinverbindungen: Diese Wirkstoffe sind bekannt für ihre Wirksamkeit gegen verschiedene Tumorarten und werden häufig in Kombinationstherapien eingesetzt.
- Taxane: Taxane sind für ihre Fähigkeit bekannt, das Zellwachstum zu hemmen, was sie zu einer wichtigen Komponente in der Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs macht.
- Anthrazykline: Diese Substanzen haben sich als sehr effektiv bei Krebserkrankungen wie Leukämie und bestimmten soliden Tumoren erwiesen.
- Antimetaboliten: Diese Medikamente stören die normalen Stoffwechselprozesse der Krebszellen und sind ein fundamentaler Bestandteil von Chemotherapieprotokollen.
Onkovis GmbH beliefert Krankenhausapotheken direkt und bietet zusätzliche Dienstleistungen, darunter umfassende Beratung und Unterstützung bei der Einführung neuer onkologischer Therapien. Durch das enge Zusammenspiel mit medizinischem Fachpersonal sorgt das Unternehmen dafür, dass die Patienten die bestmöglichen Medikamente erhalten.
Regulierung & Qualität
Als pharmazeutisches Unternehmen ist die Onkovis GmbH beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert. Die Einhaltung der Guten Herstellungspraxis (GMP) ist eine grundlegende Anforderung, die besonders für die Produktion von Zytostatika gilt. Diese Vorschriften stellen sicher, dass alle Arzneimittel unter kontrollierten Bedingungen gefertigt werden, um höchste Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Die Herstellung, Lagerung und Distribution von Zytostatika unterliegt strengen Auflagen, die regelmäßig durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) überwacht werden. Onkovis GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, sondern darüber hinaus auch eigene Standards zur Qualitätssicherung zu entwickeln. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in modernste Fertigungstechnologien und Schulungsprogramme für die Mitarbeiter, um beste Ergebnisse in der Produktion zu erzielen.
Regionale Bedeutung & Netzwerk
Onkovis GmbH spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung des Landkreises Weilheim-Schongau und darüber hinaus. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Krankenhausapotheken und onkologischen Fachzentren leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Krebspatienten in Bayern. Die lokale Verankerung des Unternehmens fördert nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der Region, sondern auch den Austausch und die Kooperation mit anderen Gesundheitsdienstleistern.
Zusätzlich engagiert sich Onkovis GmbH in regionalen Forschungsprojekten, um innovative Behandlungsmethoden zu entwickeln und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu unterstützen. Partner von Onkovis sind nicht nur Gesundheitseinrichtungen, sondern auch akademische Institutionen, die an neuen Ansätzen für die Krebsbehandlung arbeiten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Onkovis GmbH
Was macht Onkovis GmbH?
Onkovis GmbH vertreibt generische Arzneimittel für den Bereich Onkologie. Hauptprodukte sind Pulver und Konzentrate zur Herstellung von Infusionslösungen und Injektionslösungen. Sie beliefern ausschließlich Apotheken, pharmazeutische Großhändler und Herstellungsbetriebe.
Welche Arzneimittel stellt Onkovis GmbH her?
Onkovis GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Weilheim-Schongau. Überblick Die Onkovis GmbH ist ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat. Mit S Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.