Agraria Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Dresden

Agraria Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Dresden, Sachsen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Agraria Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kesseldorfer Str. 116
01159 Dresden

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Agraria Pharma GmbH im Überblick

Die Agraria Pharma GmbH aus Dresden ist ein Pharmaunternehmen in Sachsen, das sich auf den Vertrieb von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten im deutschen Markt spezialisiert hat. Das Unternehmen beliefert Apotheken und den Pharmagroßhandel in Sachsen und bundesweit. Agraria Pharma ist bekannt für ihre fokussierte Kundenorientierung und ihre Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. In einer Branche, die stark reguliert ist, hat sich das Unternehmen durch seine Expertise und Verlässlichkeit einen festen Platz erarbeitet.

Leistungen und Produkte

Agraria Pharma vertreibt Fertigarzneimittel in verschiedenen Therapiebereichen sowie OTC-Produkte für die Selbstmedikation. Zu den wichtigsten Produktbereichen gehören beispielsweise:

  • Analgetika und Antipyretika: Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung.
  • Antibiotika: Medikamente zur Behandlung bakterieller Infektionen.
  • Gastroenterologische Produkte: Artikel zur Unterstützung der Verdauung und Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Dermatologische Präparate: Produkte zur Behandlung von Hauterkrankungen.

Das Unternehmen kooperiert mit zertifizierten Herstellern und stellt durch lückenlose Qualitätssicherung und GDP-konforme Logistik die Produktqualität für seine Kunden sicher. Darüber hinaus investiert Agraria Pharma kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte. Dies gewährleistet nicht nur die Aktualität und Effektivität der angebotenen Arzneimittel, sondern trägt auch zur Verbesserung der Patientensicherheit und -versorgung bei. Das Unternehmen nutzt moderne Datenanalyse-Tools, um Markttrends zu identifizieren und gezielt auf Bedürfnisse von Apotheken und Endverbrauchern einzugehen.

Regulatorische Einordnung

Als Pharmaunternehmen unterliegt die Agraria Pharma GmbH strengen regulatorischen Anforderungen, die sowohl die Produktion als auch den Vertrieb von Arzneimitteln betreffen. Das Unternehmen ist nach den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie den Vorgaben der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zertifiziert. Zudem erfüllt Agraria Pharma die Standards der Guten Vertriebspraxis (GDP), welche sicherstellen, dass Arzneimittel über die gesamte Lieferkette hinweg in einwandfreier Qualität bleiben. Eine regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Auditoren sorgt dafür, dass alle Prozesse transparent und nachvollziehbar bleiben.

Standort Dresden / Sachsen

Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens und ein wichtiger Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Das Universitätsklinikum Dresden und die TU Dresden bieten ein gut entwickeltes medizinisch-wissenschaftliches Umfeld, das Pharmaunternehmen wie Agraria Pharma in ihren Vertriebsaktivitäten in der mitteldeutschen Region unterstützt. Die günstige Lage Dresdens ermöglicht es Agraria, eine Vielzahl von Logistikpartnern zu kontaktieren, was die schnelle Belieferung von Apotheken und Großhändlern erleichtert. Zudem profitieren die Mitarbeiter von der hohen Lebensqualität in dieser aufstrebenden Stadt, die mit ihrer kulturellen Vielfalt und historischen Bedeutung eine attraktive Umgebung für Fachkräfte darstellt.

Darüber hinaus engagiert sich Agraria Pharma aktiv in lokalen Gesundheitsinitiativen und besitzt Kooperationen mit regionalen Institutionen. Das umfasst sowohl die Teilnahme an Gesundheitstagen als auch die Unterstützung von Forschungsprojekten in den Bereichen Pharmazie und Medizin. Durch solche Initiativen trägt das Unternehmen zur Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung bei und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

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Häufige Fragen zu Agraria Pharma GmbH

Was macht Agraria Pharma GmbH?

Agraria Pharma GmbH stellt als Lohnauftragnehmer pharmazeutische Mittel für Human- und Veterinärmedizin her. Hauptherstellungsprodukte sind Pulver, Granulate und Emulsionen und deren Weiterverarbeitung. Dienstleistungen umfassen die verschiedenen Darreichungsformen, die Verpackung und Konfektionierung der bestellten medizinischen Präparate. Weiter gehören zum Sortiment Lebensmittel und Ergänzungsfuttermittel.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen