Agraria Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Agraria Pharma GmbH im Überblick
Die Agraria Pharma GmbH aus Dresden ist ein Pharmaunternehmen in Sachsen, das sich auf den Vertrieb von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten im deutschen Markt spezialisiert hat. Das Unternehmen beliefert Apotheken und den Pharmagroßhandel in Sachsen und bundesweit. Agraria Pharma ist bekannt für ihre fokussierte Kundenorientierung und ihre Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. In einer Branche, die stark reguliert ist, hat sich das Unternehmen durch seine Expertise und Verlässlichkeit einen festen Platz erarbeitet.
Leistungen und Produkte
Agraria Pharma vertreibt Fertigarzneimittel in verschiedenen Therapiebereichen sowie OTC-Produkte für die Selbstmedikation. Zu den wichtigsten Produktbereichen gehören beispielsweise:
- Analgetika und Antipyretika: Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung.
- Antibiotika: Medikamente zur Behandlung bakterieller Infektionen.
- Gastroenterologische Produkte: Artikel zur Unterstützung der Verdauung und Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen.
- Dermatologische Präparate: Produkte zur Behandlung von Hauterkrankungen.
Das Unternehmen kooperiert mit zertifizierten Herstellern und stellt durch lückenlose Qualitätssicherung und GDP-konforme Logistik die Produktqualität für seine Kunden sicher. Darüber hinaus investiert Agraria Pharma kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte. Dies gewährleistet nicht nur die Aktualität und Effektivität der angebotenen Arzneimittel, sondern trägt auch zur Verbesserung der Patientensicherheit und -versorgung bei. Das Unternehmen nutzt moderne Datenanalyse-Tools, um Markttrends zu identifizieren und gezielt auf Bedürfnisse von Apotheken und Endverbrauchern einzugehen.
Regulatorische Einordnung
Als Pharmaunternehmen unterliegt die Agraria Pharma GmbH strengen regulatorischen Anforderungen, die sowohl die Produktion als auch den Vertrieb von Arzneimitteln betreffen. Das Unternehmen ist nach den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie den Vorgaben der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zertifiziert. Zudem erfüllt Agraria Pharma die Standards der Guten Vertriebspraxis (GDP), welche sicherstellen, dass Arzneimittel über die gesamte Lieferkette hinweg in einwandfreier Qualität bleiben. Eine regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Auditoren sorgt dafür, dass alle Prozesse transparent und nachvollziehbar bleiben.
Standort Dresden / Sachsen
Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens und ein wichtiger Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Das Universitätsklinikum Dresden und die TU Dresden bieten ein gut entwickeltes medizinisch-wissenschaftliches Umfeld, das Pharmaunternehmen wie Agraria Pharma in ihren Vertriebsaktivitäten in der mitteldeutschen Region unterstützt. Die günstige Lage Dresdens ermöglicht es Agraria, eine Vielzahl von Logistikpartnern zu kontaktieren, was die schnelle Belieferung von Apotheken und Großhändlern erleichtert. Zudem profitieren die Mitarbeiter von der hohen Lebensqualität in dieser aufstrebenden Stadt, die mit ihrer kulturellen Vielfalt und historischen Bedeutung eine attraktive Umgebung für Fachkräfte darstellt.
Darüber hinaus engagiert sich Agraria Pharma aktiv in lokalen Gesundheitsinitiativen und besitzt Kooperationen mit regionalen Institutionen. Das umfasst sowohl die Teilnahme an Gesundheitstagen als auch die Unterstützung von Forschungsprojekten in den Bereichen Pharmazie und Medizin. Durch solche Initiativen trägt das Unternehmen zur Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung bei und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
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```Häufige Fragen zu Agraria Pharma GmbH
Was macht Agraria Pharma GmbH?
Agraria Pharma GmbH stellt als Lohnauftragnehmer pharmazeutische Mittel für Human- und Veterinärmedizin her. Hauptherstellungsprodukte sind Pulver, Granulate und Emulsionen und deren Weiterverarbeitung. Dienstleistungen umfassen die verschiedenen Darreichungsformen, die Verpackung und Konfektionierung der bestellten medizinischen Präparate. Weiter gehören zum Sortiment Lebensmittel und Ergänzungsfuttermittel.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.