Deutsche Medizinalcannabis GmbH

Pharmaunternehmen · Dresden

Deutsche Medizinalcannabis GmbH (DEMECAN) ist der erste unabhängige deutsche Anbauer von medizinischem Cannabis mit GMP-zertifiziertem Anbau nahe Dresden. Das 2017 gegründete Unternehmen versorgt Apotheken in Deutschland und Europa.

Deutsche Medizinalcannabis GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Fritz-Reuter-Str. 13
01097 Dresden

Unternehmensprofil

2017

Gegründet

Zertifizierungen

EU GMP

Spezialisierungen

Medizinalcannabis-Anbau, Grosshandel Medizinalcannabis, Freigabeanalytik

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Deutsche Medizinalcannabis GmbH: Tätigkeitsfeld

Die Deutsche Medizinalcannabis GmbH mit Sitz in Dresden importiert und vertreibt medizinisches Cannabis für den deutschen Apothekenmarkt. Das Unternehmen ist im wachsenden deutschen Markt für Cannabisarzneimittel aktiv und beliefert Apotheken mit zugelassenen Cannabisprodukten. Die Gründung fußt auf einer Marktanalyse des steigenden Bedarfs an medizinischen Cannabis-Anwendungen. Das Unternehmen ist in Deutschland im Bereich Cannabis als therapeutische Option tätig, was durch zahlreiche positive Patientenberichte und Forschungsergebnisse unterstützt wird.

Leistungen und Produkte

Die Deutsche Medizinalcannabis GmbH importiert standardisierte Cannabisblüten und -extrakte aus regulierten Anbauländern und vertreibt diese über den pharmazeutischen Großhandel an Apotheken. Das Unternehmen bietet neben klassischen Cannabisblüten auch vorgeschnittene Blüten und Extrakte in verschiedenen Darreichungsformen an, um den individuellen Bedürfnissen von Patienten gerecht zu werden. Alle Produkte werden auf Wirkstoffgehalt, Reinheit und Freiheit von Pestiziden und Schwermetallen geprüft. Darüber hinaus werden umfassende Analysen durchgeführt, um die Qualität und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Das Unternehmen hält die notwendigen BtMG-Genehmigungen und ist bei der zuständigen Behörde als Betäubungsmittelimporteur registriert. Diese regulatorische Einordnung bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit mit Ärzten und Apotheken.

Regulatorische Einordnung

Die Deutsche Medizinalcannabis GmbH operiert in einem streng regulierten Umfeld, das die Vorgaben des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) befolgt. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften stellt das Unternehmen sicher, dass die angebotenen Produkte legal in Verkehr gebracht werden. Dies ist besonders wichtig, da medizinisches Cannabis in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen verschrieben werden kann. Das Unternehmen arbeitet eng mit verschiedenen Aufsichtsbehörden zusammen, um alle erforderlichen Dokumente und Nachweise zu erbringen, die für den Import und den Vertrieb von Cannabisprodukten benötigt werden. Diese Maßnahmen betreffen sowohl die Produktsicherheit als auch die Wirksamkeit für die Therapie von chronischen Schmerzen, Übelkeit oder anderen Erkrankungen, für die medizinisches Cannabis eingesetzt wird.

Standort Dresden / Sachsen

Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens und ein wichtiger Wissenschafts- und Technologiestandort mit der TU Dresden und dem Uniklinikum Dresden. Die gut ausgebaute Infrastruktur und die Nähe zu Tschechien und Polen erleichtern der Deutschen Medizinalcannabis GmbH den Import und die Logistik von Cannabisprodukten aus Mitteleuropa. Zudem profitieren Unternehmen wie die Deutsche Medizinalcannabis GmbH von einem Netzwerk aus Forschungseinrichtungen, Start-ups und etablierten pharmazeutischen Unternehmen, die in der Region ansässig sind. Die regionale Bedeutung wird durch Initiativen und Veranstaltungen zur Aufklärung über die Verwendung von medizinischem Cannabis weiter gestärkt, sodass das Unternehmen eine Rolle in der Verbreitung von Wissen und Informationen spielt.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Ein Merkmal der Deutschen Medizinalcannabis GmbH ist ihre Beteiligung an der Forschung und Entwicklung im Bereich medizinisches Cannabis. Das Unternehmen betreibt eigene Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte weiter zu erforschen und wird somit Teil von Fortschritten in der medizinischen Anwendung von Cannabis. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Bildung und Aufklärung von Fachpersonal und Patienten über die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis in der Therapie. Zukünftig könnte die Deutsche Medizinalcannabis GmbH eine noch größere Rolle im internationalen Import- und Exportmarkt für medizinisches Cannabis spielen, insbesondere mit der zunehmenden Liberalisierung in vielen Ländern und dem wachsenden globalen Interesse an medizinischen Cannabisprodukten.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Sachsen | Arzneimittelvermittler

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Häufige Fragen zu Deutsche Medizinalcannabis GmbH

Was macht Deutsche Medizinalcannabis GmbH?

Deutsche Medizinalcannabis GmbH betreibt einen Großhandel mit Cannabisprodukten und arbeitet dabei mit Produzenten weltweit zusammen. Außerdem unterhält sie einen eigenen Anbau von Cannabis am Standort Deutschland, betreibt die Erforschung zur Nutzung von Cannabis für medizinische Zwecke und plant, ein eigenes Forschungszentrum auszubauen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen