Hameln pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Hameln-Pyrmont

Hameln pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Hameln-Pyrmont, Niedersachsen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hameln pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Inselstraße 1
31787 Hameln-Pyrmont

Unternehmensprofil

~600

Mitarbeiter

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Hameln pharma GmbH im Überblick

Die Hameln pharma GmbH aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein auf die Herstellung von sterilen Arzneimitteln spezialisiertes Unternehmen. Gegründet im Jahr 1972, hat sich die Firma rasch einen festen Platz in der globalen Pharmalandschaft erarbeitet, insbesondere im Bereich der Lohnherstellung. Der Fokus liegt auf parenteralen Zubereitungen, wie etwa Infusionslösungen und Injektionspräparaten, die für Pharmaunternehmen weltweit produziert werden. Die Kombination aus langjähriger Erfahrung und modernster Technologie macht Hameln pharma zu einem gefragten Partner in der Gesundheitsbranche.

Leistungen und Produkte

Hameln pharma produziert eine breite Palette an sterilen Arzneimitteln, darunter:

  • Infusionslösungen: Diese werden in verschiedenen Formulierungen und Volumina angeboten, um den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.
  • Injektionspräparate: Dazu zählen sowohl Kleinvolumen-Ampullen als auch größere Vials, die für unterschiedliche therapeutische Anwendungen ausgelegt sind.
  • Augentropfen: Speziell formuliert für die netzhautspezifische Anwendung, um höchste Wirksamkeit und Patientensicherheit zu gewährleisten.
  • Lyophilisate: Diese gefriergetrockneten Produkte ermöglichen eine verbesserte Lagerung und eine verlängerte Haltbarkeit ohne Verlust der Arzneimittelqualität.

Die gesamte Produktion erfolgt in GMP-zertifizierten Reinraumanlagen, die strengen internationalen Standards für Sterilität und Qualitätssicherung entsprechen. So wird sichergestellt, dass die Arzneimittel höchste Ansprüche an Sicherheit und Wirksamkeit erfüllen.

Regulatorische Einordnung

Hameln pharma ist in der Europäischen Union, den USA sowie vielen weiteren internationalen Märkten als Lohnhersteller anerkannt. Das Unternehmen unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die die Herstellung von Arzneimitteln betreffen. Dazu gehören nicht nur die Good Manufacturing Practices (GMP), sondern auch spezifische Zulassungsverfahren, die von Gesundheitsbehörden weltweit überwacht werden. Die Compliance mit diesen Richtlinien ist für die erfolgreiche Vermarktung der Produkte von zentraler Bedeutung und wird durch regelmäßige Audits und Inspektionen gewährleistet.

Das Unternehmen legt großen Wert auf kontinuierliche Weiterbildung und Schulung seiner Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass alle Produktionsprozesse den aktuellen Standards entsprechen.

Standort Hameln-Pyrmont / Niedersachsen

Hameln, die Weserstadt, hat sich nicht nur durch die Sage des Rattenfängers einen Namen gemacht, sondern bildet auch einen wichtigen Standort für die pharmazeutische Industrie in Niedersachsen. Mit seiner zentralen Lage in Norddeutschland ist die Stadt für internationale Handelsbeziehungen prädestiniert. Hameln pharma hat sich als einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region etabliert und spielt eine Schlüsselrolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Umgebung. Die Ansiedlung des Unternehmens hat zudem zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und bietet zahlreiche Ausbildungsplätze in hochqualifizierten Berufen.

Die Innovationskraft und der technologische Fortschritt von Hameln pharma tragen dazu bei, dass die Region als Kompetenzzentrum für sterile Pharmafertigung anerkannt ist. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung bleibt das Unternehmen auf dem neuesten Stand der Technik und trägt maßgeblich zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Niedersachsen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Hameln pharma GmbH

Was macht Hameln pharma GmbH?

Hameln pharma GmbH entwickelt generische Arzneimittel und sorgt für deren Zulassung und Vermarktung. Schwerpunkt sind Parenteralia als Injektions- und Infusionspräparate. Damit beliefert sie Großhändler, Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und Palliativzentren. Außerdem stellt sie hochwirksame Betäubungsmittel her.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen