Rowa Wagner GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Rowa Wagner GmbH & Co. KG
Die Rowa Wagner GmbH & Co. KG hat ihren Sitz im Rheinisch-Bergischen Kreis, Nordrhein-Westfalen, und ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Kräuterextrakten und pflanzlichen Arzneimitteln spezialisiert. Das Unternehmen verbindet traditionelle Heilmethoden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Rowa Wagner produziert und vertreibt ein breites Sortiment an pflanzlichen Arzneimitteln und Naturheilprodukten. Zu ihrem Produktportfolio gehören:
- Phytopharmaka: Diese Arzneimittel basieren auf pflanzlichen Wirkstoffen und werden zur Therapie verschiedener Erkrankungen eingesetzt, darunter Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Beschwerden.
- Kräuterextrakte: Rowa Wagner setzt Extraktionstechniken ein, um die aktiven Wirkstoffe aus Pflanzen zu gewinnen und ihre Qualität und Wirksamkeit zu sichern.
- Traditionelle Kräuterpräparate: Diese Produkte basieren auf altem Wissen der Phytotherapie und werden für verschiedene Indikationsgebiete angeboten, häufig mit einem Fokus auf vorbeugende Gesundheitsförderung.
Die Produkte von Rowa Wagner sind in Apotheken bundesweit erhältlich und richten sich an Kunden, die natürliche Heilmethoden bevorzugen. Das Unternehmen beschafft seine Rohstoffe möglichst regional, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die lokale Landwirtschaft zu unterstützen.
Geschichte & Regulierung
Rowa Wagner blickt auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Naturheilkunde zurück. Gegründet wurde das Unternehmen in einer Zeit, in der pflanzliche Heilmittel als bewährte Therapiemöglichkeiten wieder an Bedeutung gewannen. In den letzten Jahren hat Rowa Wagner in Forschung und Entwicklung investiert, um Produkte auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Das Unternehmen unterliegt gesetzlichen Regelungen für die Herstellung und den Vertrieb von pflanzlichen Arzneimitteln. Es erfüllt die Anforderungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für pflanzliche Arzneimittel sowie die Anforderungen zur Guten Herstellungspraxis (GMP) der Europäischen Union (EU). Diese Regulierungen stellen sicher, dass die Produkte hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit den gesetzlichen Standards entsprechen.
Rowa Wagner unterliegt der regelmäßigen Überwachung durch die zuständigen Behörden in Nordrhein-Westfalen. Diese Auflagen sind essenziell, um die Integrität und das Vertrauen in pflanzliche Arzneimittel zu wahren und den Patienten eine sichere Anwendung zu ermöglichen. Die Qualitätssicherung ist in allen Produktionsschritten durch technische Verfahren und qualifiziertes Personal verankert.
Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven
Rowa Wagner nimmt eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis ein. Das Unternehmen trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung der wirtschaftlichen Stabilität in der Region bei. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten und Kräuteranbauern fördert Rowa Wagner zusätzlich die regionale Landwirtschaft.
Angesichts des wachsenden Trends zu alternativen Heilmethoden und natürlicher Gesundheit plant das Unternehmen, sein Produktportfolio zu erweitern und neue Forschungsergebnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Zukünftig wird Rowa Wagner auch vermehrt auf digitale Vertriebswege setzen, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen und die Sichtbarkeit seiner Produkte zu erhöhen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Rowa Wagner GmbH & Co. KG
Was macht Rowa Wagner GmbH & Co. KG?
Rowa Wagner GmbH & Co. KG stellt Arzneimittel her und vertreibt sie. In der Hauptsache handelt es sich um Galle-, Leber-, Nieren- und Harnpräparate. Das Unternehmen ist auch für den Export zuständig.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
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