Seqirus GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2015
Gegründet
~5.000 (global)
Mitarbeiter
Seqirus GmbH im Überblick
Seqirus GmbH ist die deutsche Niederlassung von Seqirus, einem der führenden globalen Influenza-Impfstoffhersteller und Teil der australischen CSL Seqirus-Gruppe. Mit Hauptsitz in München spielt die Niederlassung eine entscheidende Rolle in der Koordination der Influenza-Impfkampagne in Deutschland und bewältigt dabei eine Vielzahl von Herausforderungen im Bereich der Impfstoffverteilung und -aufklärung.
Die umfassende Expertise von Seqirus in der Influenza-Impfstoffentwicklung und -produktion hat dazu beigetragen, das Unternehmen zu einer unverzichtbaren Größe im Gesundheitssektor zu machen. Als Tochtergesellschaft eines international anerkannten Unternehmens für biopharmazeutische Produkte profitiert Seqirus von umfangreicher Forschung und Entwicklung im Bereich Impfstoffe, was durch regulatorische Genehmigungen und Qualitätsstandards der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sichergestellt wird.
Influenza-Impfstoffe und Impfstoffforschung
Seqirus konzentriert sich auf die Forschung, Entwicklung und Produktion hochwertiger Influenza-Impfstoffe, um der Weltbevölkerung Sicherheit und Schutz zu bieten. Das Unternehmen produziert mehrere unterschiedliche Impfstofftechnologien:
- Adjuvantierte Grippeimpfstoffe (FLUAD): Diese Impfstoffe sind speziell für Senioren entwickelt worden, um deren Immunantwort zu stärken.
- Zellkultur-basierte Impfstoffe (Flucelvax): Diese Technologie ermöglicht eine schnellere Produktionszeit im Vergleich zu konventionellen Verfahren, was besonders in Pandemiesituationen von Bedeutung ist.
- Rekombinante Impfstoffe: Diese stellen eine innovative Möglichkeit dar, um gezielt Antigene zu produzieren und können zudem in kürzerer Zeit entwickelt werden.
- Fluenz Tetra: Der nasale Lebendimpfstoff für Kinder bietet eine schmerzfreie und attraktive Impfoption für die jüngste Bevölkerung.
Die kontinuierliche Forschung von Seqirus in der Impfstoffentwicklung wird durch enge Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und Gesundheitsbehörden unterstützt. Dieses Engagement ist entscheidend, um effektive Impfstrategien zu entwickeln, die den sich verändernden Mustern der Influenza-Infektionen Rechnung tragen.
Standort München
Der Standort München spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination der Impfstoffdistribution in Deutschland. Von hier aus stellt Seqirus sicher, dass Grippeimpfstoffe zeitnah an Apotheken, Arztpraxen und öffentliche Gesundheitseinrichtungen geliefert werden. Die strategische Lage Münchens ermöglicht logistische Effizienz, die für die Einhaltung der strengen Liefervorgaben entscheidend ist.
Zusätzlich engagiert sich Seqirus Deutschland aktiv in der Aufklärung über Influenza-Prävention. Das Unternehmen ist Partner in nationalen Impfkampagnen und arbeitet mit medizinischen Fachgesellschaften zusammen, um die öffentliche Wahrnehmung von Impfstrategien zu fördern. Diese Initiative ist besonders wichtig in einer Zeit, in der die Impfbereitschaft in der Bevölkerung schwankt.
Dank der regulatorischen Genehmigungen der EMA und der ständigen Überwachung durch lokale Gesundheitsbehörden erfüllt Seqirus höchste Qualitätsstandards bei der Produktion und Verteilung ihrer Impfstoffe. Dies unterstreicht die Bedeutung von Seqirus als vertrauenswürdigen Anbieter von Influenza-Impfstoffen und als einen wichtigen Akteur im Kampf gegen saisonale und pandemische Infektionen.
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```Häufige Fragen zu Seqirus GmbH
Was macht Seqirus GmbH?
Seqirus GmbH als globales Grippeimpfstoffunternehmen hat sich ausschließlich der Erforschung, Entwicklung und Herstellung von Grippeimpfstoffen gewidmet. Sie gehört weltweit zu den größten Unternehmen dieser Art und hat das Ziel, Epidemien und Pandemien, hervorgerufen durch den Grippevirus, zu bekämpfen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.