Seqirus GmbH

Pharmaunternehmen · München

Seqirus GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Seqirus GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Stephan-George-Ring 23
81929 München

Unternehmensprofil

2015

Gegründet

~5.000 (global)

Mitarbeiter

```html

Seqirus GmbH im Überblick

Seqirus GmbH ist die deutsche Niederlassung von Seqirus, einem der führenden globalen Influenza-Impfstoffhersteller und Teil der australischen CSL Seqirus-Gruppe. Mit Hauptsitz in München spielt die Niederlassung eine entscheidende Rolle in der Koordination der Influenza-Impfkampagne in Deutschland und bewältigt dabei eine Vielzahl von Herausforderungen im Bereich der Impfstoffverteilung und -aufklärung.

Die umfassende Expertise von Seqirus in der Influenza-Impfstoffentwicklung und -produktion hat dazu beigetragen, das Unternehmen zu einer unverzichtbaren Größe im Gesundheitssektor zu machen. Als Tochtergesellschaft eines international anerkannten Unternehmens für biopharmazeutische Produkte profitiert Seqirus von umfangreicher Forschung und Entwicklung im Bereich Impfstoffe, was durch regulatorische Genehmigungen und Qualitätsstandards der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sichergestellt wird.

Influenza-Impfstoffe und Impfstoffforschung

Seqirus konzentriert sich auf die Forschung, Entwicklung und Produktion hochwertiger Influenza-Impfstoffe, um der Weltbevölkerung Sicherheit und Schutz zu bieten. Das Unternehmen produziert mehrere unterschiedliche Impfstofftechnologien:

  • Adjuvantierte Grippeimpfstoffe (FLUAD): Diese Impfstoffe sind speziell für Senioren entwickelt worden, um deren Immunantwort zu stärken.
  • Zellkultur-basierte Impfstoffe (Flucelvax): Diese Technologie ermöglicht eine schnellere Produktionszeit im Vergleich zu konventionellen Verfahren, was besonders in Pandemiesituationen von Bedeutung ist.
  • Rekombinante Impfstoffe: Diese stellen eine innovative Möglichkeit dar, um gezielt Antigene zu produzieren und können zudem in kürzerer Zeit entwickelt werden.
  • Fluenz Tetra: Der nasale Lebendimpfstoff für Kinder bietet eine schmerzfreie und attraktive Impfoption für die jüngste Bevölkerung.

Die kontinuierliche Forschung von Seqirus in der Impfstoffentwicklung wird durch enge Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und Gesundheitsbehörden unterstützt. Dieses Engagement ist entscheidend, um effektive Impfstrategien zu entwickeln, die den sich verändernden Mustern der Influenza-Infektionen Rechnung tragen.

Standort München

Der Standort München spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination der Impfstoffdistribution in Deutschland. Von hier aus stellt Seqirus sicher, dass Grippeimpfstoffe zeitnah an Apotheken, Arztpraxen und öffentliche Gesundheitseinrichtungen geliefert werden. Die strategische Lage Münchens ermöglicht logistische Effizienz, die für die Einhaltung der strengen Liefervorgaben entscheidend ist.

Zusätzlich engagiert sich Seqirus Deutschland aktiv in der Aufklärung über Influenza-Prävention. Das Unternehmen ist Partner in nationalen Impfkampagnen und arbeitet mit medizinischen Fachgesellschaften zusammen, um die öffentliche Wahrnehmung von Impfstrategien zu fördern. Diese Initiative ist besonders wichtig in einer Zeit, in der die Impfbereitschaft in der Bevölkerung schwankt.

Dank der regulatorischen Genehmigungen der EMA und der ständigen Überwachung durch lokale Gesundheitsbehörden erfüllt Seqirus höchste Qualitätsstandards bei der Produktion und Verteilung ihrer Impfstoffe. Dies unterstreicht die Bedeutung von Seqirus als vertrauenswürdigen Anbieter von Influenza-Impfstoffen und als einen wichtigen Akteur im Kampf gegen saisonale und pandemische Infektionen.

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Häufige Fragen zu Seqirus GmbH

Was macht Seqirus GmbH?

Seqirus GmbH als globales Grippeimpfstoffunternehmen hat sich ausschließlich der Erforschung, Entwicklung und Herstellung von Grippeimpfstoffen gewidmet. Sie gehört weltweit zu den größten Unternehmen dieser Art und hat das Ziel, Epidemien und Pandemien, hervorgerufen durch den Grippevirus, zu bekämpfen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen