TauroPharm GmbH Adresse & Kontakt
TauroPharm GmbH im Überblick
Die TauroPharm GmbH mit Sitz in Würzburg ist ein innovatives Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von spezialisierten Medizinprodukten und Arzneimitteln fokussiert hat. Gegründet in den 1990er Jahren, hat sich das Unternehmen auf die Bekämpfung von infektionsbedingten Komplikationen in der Intensivmedizin spezialisiert. TauroPharm ist vor allem für seine Taurolock-Katheterblockungslösungen bekannt, die zur Prävention von Katheterseptikämien in der Intensivmedizin eingesetzt werden und somit einen wertvollen Beitrag zur Patientensicherheit leisten.
Leistungen und Produkte
Das Kernprodukt von TauroPharm ist die Taurolock-Serie, die auf Taurolidin basiert. Diese Lösungen sind speziell für die Blockung zentraler Venenkatheter und Dialysekatheter entwickelt worden. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, Katheterinfektionen signifikant zu reduzieren, was für Patienten in kritischen Zuständen von entscheidender Bedeutung ist. Neben den standardisierten Produkten bietet TauroPharm auch maßgeschneiderte Lösungen an, die auf spezifische klinische Anforderungen ausgerichtet sind. Dazu gehören:
- Taurolock mit Citrat: Diese Variante ist besonders nützlich für Patienten mit hohem Infektionsrisiko, da Citrat antikoagulierend wirkt und somit thrombosebedingte Komplikationen verhindert.
- Taurolock ohne Citrat: Diese Produkte sind optimal für Patienten geeignet, die Empfindlichkeiten gegenüber Citrat aufweisen. Sie bieten dennoch einen wirksamen Schutz gegen Katheterinfektionen.
- Spezialkombinationsprodukte: Diese ermöglichen eine individuelle Anpassung an verschiedene therapeutische Bedürfnisse und Krankheitsbilder.
Zusätzlich entwickelt TauroPharm Produkte zur Unterstützung von Onkologie-Patienten, um deren medikamentöse Versorgung zu optimieren und Komplikationen zu minimieren. Alle Produkte werden unter strengen regulatorischen Vorgaben hergestellt und durchlaufen umfassende klinische Studien, bevor sie auf den Markt kommen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von TauroPharm unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die für Arzneimittel und Medizinprodukte in Europa gelten. Das Unternehmen hat ein Qualitätsmanagementsystem implementiert, das den Richtlinien ISO 13485 sowie den Vorgaben der European Medicines Agency (EMA) Rechnung trägt. Jeder Schritt in der Entwicklung, vom ersten Konzept bis zur endgültigen Vermarktung, wird gründlich überwacht, um sicherzustellen, dass die Produkte sicher und effektiv sind. Außerdem ist TauroPharm aktiv in der Häufigkeitsüberwachung und Nachverfolgung von Produktwirkungen, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.
Standort Würzburg / Bayern
Würzburg, eine Stadt mit mehr als 1400 Jahren Geschichte, gilt als eines der kulturellen Zentren Bayerns. Die Stadt beherbergt nicht nur das renommierte Universitätsklinikum Würzburg, sondern auch zahlreiche Forschungseinrichtungen, die mit TauroPharm eng zusammenarbeiten. Diese Partnerschaften fördern die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und ermöglichen es dem Unternehmen, stets an der Spitze medizinischer Innovationen zu bleiben. Die Nähe zu akademischen Institutionen bietet TauroPharm zudem Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und ermöglicht den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse, die in die Entwicklung der Produkte einfließen.
Besonderheiten und Zukunftsaussichten
TauroPharm hat sich in den letzten Jahren durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie durch den Ausbau seiner Produktlinien eine solide Marktstellung erarbeitet. Besonderheiten wie die Integration neuester Technologien und die Entwicklung nachhaltiger Produktlösungen stehen im Fokus der Unternehmensstrategie. Zukünftig plant TauroPharm, seine Produktpalette weiter zu diversifizieren und verstärkt international zu expandieren. Die Anstrengungen zur Aufklärung über die Vorzüge ihrer Produkte und die Bedeutung von Kathetern verhindern Infektionen werden durch Schulungen im medizinischen Fachbereich unterstützt.
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```Häufige Fragen zu TauroPharm GmbH
Was macht TauroPharm GmbH?
Das deutsche Unternehmen TauroPharm GmbH stellt antibakteriell wirkende Medizinprodukte her. Damit werden venöse Zugänge und Herzschrittmacher vor Infektionen, vor Verschluss und der Bildung von Biofilm geschützt. Die Produkte finden Verwendung bei allen zentralen Zugangssystemen, in der Dialyse, der Onkologie, der parenteralen Ernährung und der Intensivpflege.
Welche Arzneimittel stellt TauroPharm GmbH her?
TauroPharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Würzburg. Überblick TauroPharm GmbH ist ein deutscher Hersteller von medizinischen Geräten, der sich auf innovative Lösungen zur Infektionsbekämpfung spezialisiert hat. Das Unternehmen wurd Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.