TauroPharm GmbH

Pharmaunternehmen · Würzburg

TauroPharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Würzburg, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

TauroPharm GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

August-Bebel-Str. 51
97297 Würzburg

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TauroPharm GmbH im Überblick

Die TauroPharm GmbH mit Sitz in Würzburg ist ein innovatives Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von spezialisierten Medizinprodukten und Arzneimitteln fokussiert hat. Gegründet in den 1990er Jahren, hat sich das Unternehmen auf die Bekämpfung von infektionsbedingten Komplikationen in der Intensivmedizin spezialisiert. TauroPharm ist vor allem für seine Taurolock-Katheterblockungslösungen bekannt, die zur Prävention von Katheterseptikämien in der Intensivmedizin eingesetzt werden und somit einen wertvollen Beitrag zur Patientensicherheit leisten.

Leistungen und Produkte

Das Kernprodukt von TauroPharm ist die Taurolock-Serie, die auf Taurolidin basiert. Diese Lösungen sind speziell für die Blockung zentraler Venenkatheter und Dialysekatheter entwickelt worden. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, Katheterinfektionen signifikant zu reduzieren, was für Patienten in kritischen Zuständen von entscheidender Bedeutung ist. Neben den standardisierten Produkten bietet TauroPharm auch maßgeschneiderte Lösungen an, die auf spezifische klinische Anforderungen ausgerichtet sind. Dazu gehören:

  • Taurolock mit Citrat: Diese Variante ist besonders nützlich für Patienten mit hohem Infektionsrisiko, da Citrat antikoagulierend wirkt und somit thrombosebedingte Komplikationen verhindert.
  • Taurolock ohne Citrat: Diese Produkte sind optimal für Patienten geeignet, die Empfindlichkeiten gegenüber Citrat aufweisen. Sie bieten dennoch einen wirksamen Schutz gegen Katheterinfektionen.
  • Spezialkombinationsprodukte: Diese ermöglichen eine individuelle Anpassung an verschiedene therapeutische Bedürfnisse und Krankheitsbilder.

Zusätzlich entwickelt TauroPharm Produkte zur Unterstützung von Onkologie-Patienten, um deren medikamentöse Versorgung zu optimieren und Komplikationen zu minimieren. Alle Produkte werden unter strengen regulatorischen Vorgaben hergestellt und durchlaufen umfassende klinische Studien, bevor sie auf den Markt kommen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von TauroPharm unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die für Arzneimittel und Medizinprodukte in Europa gelten. Das Unternehmen hat ein Qualitätsmanagementsystem implementiert, das den Richtlinien ISO 13485 sowie den Vorgaben der European Medicines Agency (EMA) Rechnung trägt. Jeder Schritt in der Entwicklung, vom ersten Konzept bis zur endgültigen Vermarktung, wird gründlich überwacht, um sicherzustellen, dass die Produkte sicher und effektiv sind. Außerdem ist TauroPharm aktiv in der Häufigkeitsüberwachung und Nachverfolgung von Produktwirkungen, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Standort Würzburg / Bayern

Würzburg, eine Stadt mit mehr als 1400 Jahren Geschichte, gilt als eines der kulturellen Zentren Bayerns. Die Stadt beherbergt nicht nur das renommierte Universitätsklinikum Würzburg, sondern auch zahlreiche Forschungseinrichtungen, die mit TauroPharm eng zusammenarbeiten. Diese Partnerschaften fördern die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und ermöglichen es dem Unternehmen, stets an der Spitze medizinischer Innovationen zu bleiben. Die Nähe zu akademischen Institutionen bietet TauroPharm zudem Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und ermöglicht den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse, die in die Entwicklung der Produkte einfließen.

Besonderheiten und Zukunftsaussichten

TauroPharm hat sich in den letzten Jahren durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie durch den Ausbau seiner Produktlinien eine solide Marktstellung erarbeitet. Besonderheiten wie die Integration neuester Technologien und die Entwicklung nachhaltiger Produktlösungen stehen im Fokus der Unternehmensstrategie. Zukünftig plant TauroPharm, seine Produktpalette weiter zu diversifizieren und verstärkt international zu expandieren. Die Anstrengungen zur Aufklärung über die Vorzüge ihrer Produkte und die Bedeutung von Kathetern verhindern Infektionen werden durch Schulungen im medizinischen Fachbereich unterstützt.

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Häufige Fragen zu TauroPharm GmbH

Was macht TauroPharm GmbH?

Das deutsche Unternehmen TauroPharm GmbH stellt antibakteriell wirkende Medizinprodukte her. Damit werden venöse Zugänge und Herzschrittmacher vor Infektionen, vor Verschluss und der Bildung von Biofilm geschützt. Die Produkte finden Verwendung bei allen zentralen Zugangssystemen, in der Dialyse, der Onkologie, der parenteralen Ernährung und der Intensivpflege.

Welche Arzneimittel stellt TauroPharm GmbH her?

TauroPharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Würzburg. Überblick TauroPharm GmbH ist ein deutscher Hersteller von medizinischen Geräten, der sich auf innovative Lösungen zur Infektionsbekämpfung spezialisiert hat. Das Unternehmen wurd Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen