Diagnostic Green GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Indocyanine Green (ICG), Fluoreszenzgestützte Chirurgie, Ophthalmologische Diagnostik
Diagnostic Green GmbH: Fluoreszenzfarbstoffe für die Bildgebung
Diagnostic Green GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, das Fluoreszenzfarbstoffe für medizinische Bildgebungsverfahren entwickelt und vermarktet. München beherbergt zahlreiche Kliniken, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte aus dem Life-Science-Bereich, was das regionale Umfeld für dieses Segment prägt.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Diagnostic Green entwickelt und vertreibt Fluoreszenzfarbstoffe wie Indocyaningrün (ICG), die in der fluoreszenzgeführten Chirurgie (FGS) eingesetzt werden. Diese optischen Kontrastmittel ermöglichen Chirurgen die Visualisierung von Tumorgewebe, Lymphknoten und Blutgefäßen während operativer Eingriffe. Durch Nah-Infrarot-Licht lassen sich diese Strukturen von gesundem Gewebe abgrenzen, was die operative Sicherheit und die Therapieergebnisse verbessert.
- Onkologie: ICG wird häufig zur Identifizierung von Tumoren in der Leber und anderen Organen eingesetzt.
- Gefäßchirurgie: In der Gefäßchirurgie ermöglicht die Fluoreszenzdiagnostik eine bessere Visualisierung von Blutgefäßen, was für rekonstruktive Maßnahmen entscheidend ist.
- Plastische Chirurgie: Das Unternehmen bietet Lösungen, die bei ästhetischen Eingriffen helfen, Gewebesicherheit und Heilungsprozesse zu fördern.
Die Produktpalette von Diagnostic Green wird fortlaufend ausgebaut, um den sich wandelnden Anforderungen der medizintechnischen Praxis gerecht zu werden. Das Unternehmen hat zudem Ansätze zur Entwicklung neuer Bildgebungsverfahren und Kontrastmittel in der Pipeline, was auf laufende Forschungs- und Entwicklungsarbeit in diesem Bereich hinweist.
Regulierung
Fluoreszenzfarbstoffe zur intravenösen Anwendung sind in Deutschland als Arzneimittel zugelassen und unterliegen strengen regulatorischen Auflagen, die von dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überwacht werden. Diagnostic Green GmbH muss als Zulassungsinhaber umfassende klinische Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit vorlegen, die eine Evaluierung der Produkte sicherstellen. Diese regulativen Anforderungen dienen der Patienten- und Anwendersicherheit.
Die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) sowie regelmäßige Audits durch das BfArM stellen sicher, dass die Qualitätsstandards durchgehend eingehalten werden. Zudem profitiert Diagnostic Green von der Munich Biotech Region, die Kooperationen mit Kliniken und Forschungseinrichtungen ermöglicht. Diese Verbindungen können helfen, Forschungsergebnisse in die klinische Praxis zu übertragen und neue Anwendungen zu entwickeln.
Regionale Bedeutung
Diagnostic Green GmbH ist Teil des biopharmazeutischen Standorts München und kooperiert mit Forschungseinrichtungen und Kliniken in der Region. Das Unternehmen ist in einem Umfeld aus Start-ups und etablierten Unternehmen im Gesundheitssektor tätig und trägt zur Ausbildung und Integration von Fachkräften in der Biomedizin bei.
Die zunehmende Bedeutung der personalisierten Medizin und der bildgebenden Verfahren in der medizinischen Praxis hebt die Relevanz der Produkte von Diagnostic Green hervor. Das Unternehmen ist in internationalen Märkten aktiv, um den Anforderungen einer globalisierten Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Diagnostic Green GmbH
Was macht Diagnostic Green GmbH?
Diagnostic Green GmbH stellt Fluoreszenzprodukte und –technologien her für die ärztliche Diagnostik. Diese werden in der Augenheilkunde angewendet, bei Leberuntersuchungen und in der minimalinvasiven Chirurgie. Zu den Fluoreszenzprodukten gehören Bildgebungssysteme und kompatible Kamerasysteme zur Aufzeichnung von Gewebefluoreszenz.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.