Cranach Pharma GmbH

Pharmagrosshandel · Hamburg

Cranach Pharma GmbH ist ein Hamburger Spezialpharmahändler der Medios-Gruppe für Onkologie, Rheumatologie, Hämophilie und weitere Fachbereiche mit direktem Herstellerbezug und GDP-Zertifizierung.

Cranach Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Luruper Chaussee 125
22761 Hamburg

Cranach Pharma GmbH im Überblick

Cranach Pharma GmbH ist ein etablierter pharmazeutischer Großhändler und Importeur mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und hat sich auf den Parallelimport von Arzneimitteln spezialisiert. Es importiert EU-zugelassene Arzneimittel aus Ländern mit günstigeren Preisen in den deutschen Markt, um Patienten eine kostengünstigere medizinische Versorgung zu ermöglichen. Dank einer langjährigen Erfahrung und einem soliden Netzwerk in der europäischen Pharmabranche hat sich Cranach Pharma als vertrauenswürdiger Partner für Apotheken und Ärzte etabliert.

Leistungen und Produkte

Cranach Pharma handelt in erster Linie mit Originalarzneimitteln als Parallelimporte. Das Unternehmen hat eine breite Palette von Produkten im Angebot, darunter sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Arzneimittel. Cranach Pharma ist als pharmazeutischer Großhändler nach § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) lizenziert, was die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards im importierten Arzneimittelbereich garantiert. Besondere Aufmerksamkeit legt das Unternehmen auf die Einhaltung der Good Distribution Practice (GDP), indem eine vollständige Kühlkette und Dokumentation für alle importierten Arzneimittel gewährleistet wird.

Zusätzlich zu Parallelimporten bietet die Cranach Pharma GmbH auch Beratungsdienste für Apotheken und medizinische Einrichtungen an. Diese umfassen Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Arzneimittelvertriebs, Preise und Verfügbarkeit sowie individuelle Lösungen zur Optimierung der Arzneimittelbeschaffung. Durch den direkten Kontakt zu Herstellern in ganz Europa ist Cranach Pharma in der Lage, spezifische Kundenbedürfnisse schnell und effizient zu erfüllen.

Standort Hamburg / Hamburg

Hamburg gilt als das Zentrum des deutschen Pharma-Parallelimports. Über 30 % aller deutschen Parallelimporte werden über Unternehmen in Hamburg abgewickelt. Die Hansestadt bietet eine herausragende Logistikinfrastruktur, die durch die Nähe zum Hamburger Hafen, eine exzellente Verkehrsanbindung und ein spezialisiertes Branchencluster geprägt ist. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass Unternehmen wie Cranach Pharma in der Lage sind, Arzneimittel effizient zu importieren und zu vertreiben.

Darüber hinaus spielt Cranach Pharma auch eine wichtige Rolle für die regionale wirtschaftliche Entwicklung. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und trägt zur Fachkräfteentwicklung im Pharmabereich bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen und Branchenorganisationen fördert den Wissensaustausch und Innovationen in der pharmazeutischen Industrie. Durch die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung unterstützt Cranach Pharma zudem lokale Projekte zur Gesundheitsförderung und Aufklärung.

Ein weiterer Aspekt der unternehmerischen Verantwortung von Cranach Pharma ist die Teilnahme an verschiedenen Branchennetzwerken und Initiativen. Dies ermöglicht dem Unternehmen, sich aktiv in die Entwicklungen der europäischen Arzneimittelgesetzgebung einzubringen und die eigenen Strategien proaktiv anzupassen. So trägt Cranach Pharma dazu bei, die hohen gesundheitlichen Standards in Deutschland aufrechtzuerhalten und gleichzeitig kostengünstigere Optionen für Patienten zu schaffen.

Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Hamburg | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Cranach Pharma GmbH

Zu welcher Unternehmensgruppe gehört Cranach Pharma?

Cranach Pharma GmbH ist Teil der börsennotierten Medios-Gruppe, einem der führenden Spezialpharmaunternehmen in Deutschland.

Welche Fachbereiche deckt Cranach Pharma ab?

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onkologie, Rheumatologie, Neurologie, Hämophilie, Ophthalmologie und Autoimmunologie.

Gibt es einen Notfalldienst für Hämophiliepatienten?

Ja, Cranach Pharma bietet eine 24/7-Notfall-Hotline unter 0800 516 95 71 für Hämophiliepatienten an.

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Über Pharmagrosshandel

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.

Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP

Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden

Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.

Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz

Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.

Was macht ein Pharmagrosshandel?

Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?

Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?

Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?

Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.

Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?

Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.

Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?

Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.

Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?

Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel