Medical Movie Service Adresse & Kontakt
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Profil von Medical Movie Service
Medical Movie Service mit Sitz in Berlin erstellt medizinische Bildgebung und Dokumentation. Das 2005 gegründete Unternehmen produziert regulierte Videodokumentationen von chirurgischen Eingriffen, medizinische Ausbildungsfilme und Operationsaufnahmen für Kliniken, Medizinhochschulen und medizinische Verlage. Der Standort Berlin liegt im Umfeld der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
Leistungen und Produkte
Medical Movie Service produziert intraoperative Videoaufnahmen und OP-Dokumentationen sowie Lehrfilme für die medizinische Ausbildung und chirurgische Weiterbildung und Produktfilme für Medizintechnikhersteller. Zum Angebot zählt außerdem die Erstellung von Multimedia-Inhalten für Kliniken und Unternehmen, die neue Technologien und Verfahren präsentieren möchten. Für Aufnahmen im Operationssaal kommen zertifizierte und sterile Kamerasysteme zum Einsatz. Das Unternehmen deckt Planung, Durchführung und Postproduktion ab, also den gesamten Ablauf von der Aufnahme bis zum fertigen Lehrfilm.
Regulatorische Einordnung
Als Anbieter medizinischer Dienstleistungen unterliegt Medical Movie Service regulatorischen Anforderungen und gesetzlichen Bestimmungen. Dazu zählt die Einhaltung von EU-Richtlinien, insbesondere der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), damit alle Aufnahmen den Vorgaben zu Patientenrechten und Datenintegrität entsprechen. Das Unternehmen arbeitet mit Ethikkommissionen und medizinischen Organisationen zusammen, um die produzierten Inhalte informativ und ethisch vertretbar zu halten.
Standort Berlin
Berlin beherbergt mit der Charité eine der größten Universitätskliniken Europas sowie mehrere Fachkliniken, die regelmäßig chirurgische Eingriffe dokumentieren lassen. Die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Medical Movie Service, aktuelle medizinische Entwicklungen aufzugreifen und entsprechende Lehrinhalte zu entwickeln. So lassen sich die produzierten Filme für Ausbildungszwecke nutzen und tragen zur Forschung und zur Validierung neuer Behandlungsmethoden bei. Der Standort Berlin bietet zudem Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Fachleuten und damit zum Austausch von Wissen und Ideen.
Besonderheiten und Technikeinsatz
Medical Movie Service setzt verschiedene Technologien in der medizinischen Dokumentation ein. Dazu gehören Drohnen für Außenaufnahmen medizinischer Einrichtungen, Virtual Reality (VR) für immersive Ausbildungsumgebungen und interaktive Lehrmethoden für die Lernerfahrung. Das Unternehmen investiert in neue Technologien, um die Dokumentationen aktuell zu halten. Ein Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit der Inhalte, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Über die Zusammenarbeit mit digitalen Plattformen macht Medical Movie Service die erstellten Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Labore Übersicht
Häufige Fragen zu Medical Movie Service
Was macht Medical Movie Service?
Medical Movie Service ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Medical Movie Service ansässig?
Medical Movie Service hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medical Movie Service tätig?
Medical Movie Service ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.