Greive GmbH & Co KG Adresse & Kontakt
Greive GmbH & Co KG: Spritzguss aus Coesfeld
Die Greive GmbH & Co KG wurde 1988 gegründet und hat ihren Sitz in Coesfeld, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist in der Kunststoffverarbeitung tätig und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Branche. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Spritzgussteilen und Kunststoffkomponenten, vor allem für die Bereiche Medizintechnik und Industrie. Die eingesetzte Technik und das Fachpersonal richten sich nach den Anforderungen der Medizintechnik sowie weiterer Industriezweige.
Leistungen und Produkte
Im Bereich der Medizintechnik fertigt Greive Spritzgussteile aus thermoplastischen Kunststoffen. Dazu zählen Gehäuseteile für medizinische Geräte, Verbindungselemente wie Clips und Halterungen sowie Bedienelemente zur Steuerung der Geräte. Hinzu kommen funktionale Baugruppen, die mehrere Komponenten vereinen und als eigenständige Module eingesetzt werden. Greive verwendet reinraumtaugliche Materialien und erfüllt die Anforderungen der ISO 13485, die für Medizintechnikprodukte gilt.
Neben dem Spritzguss umfasst das Angebot Dienstleistungen im Werkzeugbau und in der Baugruppenmontage. Greive führt die Montageschritte in eigenen Produktionsräumen durch und nimmt die Qualitätskontrolle nach Kundenvorgaben vor. Die Prozesse werden auf Maßgenauigkeit und Materialbeständigkeit ausgerichtet, was in der Medizintechnik besonders relevant ist.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Greive GmbH & Co KG hält mehrere Zertifizierungen für die Produkte im Bereich Medizintechnik. Neben der ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik ist das Unternehmen nach ISO 9001 zertifiziert, was die Qualitätssicherung über die Produktionsprozesse hinweg abdeckt. Diese Zertifizierungen sind für Kunden aus dem Gesundheitssektor von Bedeutung, da sie belegen, dass die Produkte den gesetzlichen Vorschriften und Normen entsprechen.
Zudem unterliegt das Unternehmen den Regularien der Medizintechnik, nach denen Produkte aus dem Medizintechnik-Sektor aus nachgewiesenen, biokompatiblen Materialien bestehen müssen. Greive arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um die Produkte an die jeweiligen Anforderungen und Normen anzupassen.
Bedeutung für die Region
Die Greive GmbH & Co KG ist ein Arbeitgeber in Coesfeld und Teil der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Mit der Spezialisierung auf Medizintechnik und Kunststoffverarbeitung trägt das Unternehmen zum industriellen Standort Nordrhein-Westfalen bei. Die Region weist eine hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen und Anbietern von Kunststoffverarbeitung auf, wodurch Greive innerhalb dieses Netzwerks arbeiten kann.
Die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen in der Region unterstützt die Qualifikation der Mitarbeiter und den Fachkräftenachwuchs. Über Praktika, Ausbildungsplätze und Schulungsangebote beteiligt sich Greive an der Ausbildung künftiger Fachkräfte. Hinzu kommen Sponsoring- und Förderprogramme, mit denen sich das Unternehmen in der lokalen Gemeinschaft einbringt.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Greive GmbH & Co KG
Was macht Greive GmbH & Co KG?
Einleitung Die Greive GmbH & Co KG ist ein renommiertes Unternehmen, welches sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen industriellen Mess- und Regelt
Wo befindet sich Greive GmbH & Co KG?
Greive GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Coesfeld (Nordrhein-Westfalen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Greive GmbH & Co KG tätig?
Greive GmbH & Co KG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.