Peter Pflugbeil GmbH

Medizintechnik · Ebersberg

Peter Pflugbeil GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ebersberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Peter Pflugbeil GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Georg-Wimmer-Ring 21
85604 Ebersberg

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Peter Pflugbeil GmbH im Überblick

Die Peter Pflugbeil GmbH aus Ebersberg in Bayern ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich Strahlenschutz und Dosimetrie. Mit über 30 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen als kompetenter Partner für medizinische Einrichtungen etabliert, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich des Strahlenschutzes benötigen. Das Vertriebsspektrum umfasst persönliche Dosimeter, Strahlenschutzausrüstung und präzise Messgeräte für den Strahlenschutz in Röntgenabteilungen, Herzkatheterlaboren sowie radiologischen Praxen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte stellt sicher, dass die Anforderungen an die Strahlenschutzvorschriften und -standards stets eingehalten werden.

Leistungen und Produkte

Peter Pflugbeil bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, die sich speziell an die Bedürfnisse von Fachleuten im Gesundheitswesen richten. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Thermolumineszenzdosimeter (TLD): Diese Geräte sind darauf ausgelegt, die Strahlendosen präzise zu messen, denen Mitarbeiter in der Radiologie ausgesetzt sind.
  • Elektronische Dosimeter: Sie bieten eine Echtzeitüberwachung der Strahlendosis und sind ideal für die Anwendung in dynamischen Umgebungen wie OP-Sälen.
  • Strahlenschutzmäntel und -schürzen: Hergestellt aus hochwertigen Materialien, schützen diese Kleidungsstücke das Personal vor schädlicher Strahlung.
  • Schilddrüsenschutz: Ein spezielles Zubehör, das die Schilddrüse des medizinischen Personals während radiologischer Eingriffe schützt.

Zusätzlich zur Produktpalette bietet die Peter Pflugbeil GmbH umfassende Dosimeterauswertungen und Strahlenschutzberatungen an. Diese Dienstleistungen sind besonders wertvoll für medizinische Einrichtungen, die sicherstellen möchten, dass sie alle regulatorischen Vorgaben einhalten und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Peter Pflugbeil GmbH unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, um die Sicherheit und Effektivität im medizinischen Einsatz zu garantieren. Das Unternehmen agiert in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Strahlenschutzgesetzes (StrahlenschutzG) in Deutschland sowie den europäischen Vorschriften für Strahlenschutzprodukte. Darüber hinaus werden alle Produkte regelmäßig auf ihre Qualität und Sicherheit geprüft, um den hohen Standards der Medizinprodukteverordnung (MDR) zu entsprechen. Diese Einhaltung fördert das Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet.

Regionale Bedeutung

Ebersberg liegt strategisch günstig östlich von München im bayerischen Voralpenland und hat sich als bedeutender Standort für medizinische Technologien etabliert. Die Region ist nicht nur für ihre natürliche Schönheit bekannt, sondern auch für ihre hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen, einschließlich renommierter Universitätskliniken, Spezialpraxen und Strahlentherapiezentren. Diese Nachbarschaft ermöglicht es der Peter Pflugbeil GmbH, direkt mit Kunden zusammenzuarbeiten, schnell auf deren Bedürfnisse zu reagieren und wertvolles Feedback für die Produktentwicklung zu erhalten. Darüber hinaus spielt das Unternehmen eine wichtige Rolle in der regionalen Gesundheitsinfrastruktur, indem es Fachkräfte und Einrichtungen mit innovativen Lösungen im Strahlenschutz versorgt.

Besonderheiten der Peter Pflugbeil GmbH

Ein besonders hervorzuhebendes Merkmal der Peter Pflugbeil GmbH ist das Engagement für kontinuierliche Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert in neue Technologien und Materialien, um stets die neuesten Standards im Strahlenschutz zu gewährleisten. Zudem wird großer Wert auf die Schulung und Information des medizinischen Personals gelegt, um die Empfänglichkeit für Sicherheitsfragen im Umgang mit Strahlung zu erhöhen. Die enge Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften und Verbänden im Bereich Strahlenschutz fördert den Wissensaustausch und die Innovation. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die ganzheitliche Betrachtung des Strahlenschutzes: Die Peter Pflugbeil GmbH betrachtet nicht nur die technischen Produkte, sondern bietet auch umfassende Schulungsprogramme an, um das medizinische Personal optimal auf die Herausforderungen des Strahlenschutzes vorzubereiten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Peter Pflugbeil GmbH

Was macht Peter Pflugbeil GmbH?

Peter Pflugbeil GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ebersberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Peter Pflugbeil GmbH ansässig?

Peter Pflugbeil GmbH hat seinen Sitz in Ebersberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Peter Pflugbeil GmbH tätig?

Peter Pflugbeil GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik