Peter Pflugbeil GmbH Adresse & Kontakt
Strahlenschutz und Dosimetrie aus Ebersberg
Die Peter Pflugbeil GmbH mit Sitz in Ebersberg in Bayern ist seit über 30 Jahren im Bereich Strahlenschutz und Dosimetrie tätig und beliefert medizinische Einrichtungen mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen. Das Vertriebsspektrum umfasst persönliche Dosimeter, Strahlenschutzausrüstung und Messgeräte für den Strahlenschutz in Röntgenabteilungen, Herzkatheterlaboren sowie radiologischen Praxen. Die Produkte werden so ausgelegt, dass die Anforderungen an die Strahlenschutzvorschriften und -standards eingehalten werden.
Leistungen und Produkte
Peter Pflugbeil bietet Produkte und Dienstleistungen an, die sich an Fachleute im Gesundheitswesen richten. Zu den Hauptprodukten zählen:
- Thermolumineszenzdosimeter (TLD): Diese Geräte messen die Strahlendosen, denen Mitarbeiter in der Radiologie ausgesetzt sind.
- Elektronische Dosimeter: Sie ermöglichen eine Echtzeitüberwachung der Strahlendosis und eignen sich für den Einsatz in OP-Sälen.
- Strahlenschutzmäntel und -schürzen: Diese Kleidungsstücke schützen das Personal vor Strahlung.
- Schilddrüsenschutz: Ein Zubehör, das die Schilddrüse des medizinischen Personals während radiologischer Eingriffe schützt.
Ergänzend zur Produktpalette bietet die Peter Pflugbeil GmbH Dosimeterauswertungen und Strahlenschutzberatungen an. Diese Dienstleistungen richten sich an medizinische Einrichtungen, die regulatorische Vorgaben einhalten und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten wollen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Peter Pflugbeil GmbH unterliegen regulatorischen Vorgaben für den medizinischen Einsatz. Das Unternehmen richtet sich nach den Vorgaben des Strahlenschutzgesetzes (StrahlenschutzG) in Deutschland sowie den europäischen Vorschriften für Strahlenschutzprodukte. Die Produkte werden regelmäßig auf Qualität und Sicherheit geprüft, um den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) zu entsprechen.
Regionale Bedeutung
Ebersberg liegt östlich von München im bayerischen Voralpenland. In der Region sind zahlreiche medizinische Einrichtungen ansässig, darunter Universitätskliniken, Spezialpraxen und Strahlentherapiezentren. Diese Nähe ermöglicht es der Peter Pflugbeil GmbH, direkt mit Kunden zusammenzuarbeiten, auf deren Bedürfnisse zu reagieren und Rückmeldungen für die Produktentwicklung aufzunehmen. Das Unternehmen versorgt zudem Fachkräfte und Einrichtungen der regionalen Gesundheitsinfrastruktur mit Lösungen im Strahlenschutz.
Besonderheiten der Peter Pflugbeil GmbH
Die Peter Pflugbeil GmbH setzt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung und arbeitet an neuen Technologien und Materialien, um aktuelle Standards im Strahlenschutz einzuhalten. Daneben werden Schulung und Information des medizinischen Personals berücksichtigt, um das Bewusstsein für Sicherheitsfragen im Umgang mit Strahlung zu erhöhen. Die Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften und Verbänden im Bereich Strahlenschutz unterstützt den Wissensaustausch. Hinzu kommt eine ganzheitliche Betrachtung des Strahlenschutzes: Die Peter Pflugbeil GmbH liefert nicht nur die technischen Produkte, sondern bietet auch Schulungsprogramme an, um das medizinische Personal auf die Anforderungen des Strahlenschutzes vorzubereiten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Peter Pflugbeil GmbH
Was macht Peter Pflugbeil GmbH?
Peter Pflugbeil GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ebersberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Peter Pflugbeil GmbH ansässig?
Peter Pflugbeil GmbH hat seinen Sitz in Ebersberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Peter Pflugbeil GmbH tätig?
Peter Pflugbeil GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Ebersberg
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.