PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG Adresse & Kontakt
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG im Überblick
Die PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG aus dem Landkreis Nürnberger Land ist ein renommierter Hersteller von Therapiegeräten für die Physiotherapie und physikalische Medizin. Das oberfränkische Unternehmen gehört seit Jahrzehnten zu den führenden deutschen Herstellern von Elektrotherapiegeräten und beliefert Physiotherapiepraxen, Kliniken und Rehabilitationszentren in Deutschland und weltweit. Mit einer klaren Ausrichtung auf Innovation und Qualität hat sich PHYSIOMED in einem dynamischen Markt erfolgreich positioniert, während das Unternehmen kontinuierlich neue Technologien integriert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Therapeuten und Patienten gerecht zu werden.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst Geräte für Elektrotherapie, einschließlich TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation), EMS (Elektromyostimulation) und Interferenzstrom. Zudem werden Ultraschalltherapie, Lasertherapie sowie Kombitherapiesysteme angeboten, die eine Vielzahl physiotherapeutischer Anwendungen abdecken. PHYSIOMED gilt als Qualitätsmarke im deutschsprachigen Physiotherapiemarkt und bietet zudem umfassende Schulungen für Fachkräfte, die den optimalen Einsatz der Geräte gewährleisten sollen. Ein technischer Service, der schnelle Instandhaltung und Reparatur der Geräte sicherstellt, sowie eine breite Palette an Zubehör runden das Angebot ab und stellen sicher, dass die Anwender stets die bestmögliche Unterstützung erhalten.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG hat sich strengen regulatorischen Vorgaben unterworfen, die für die Herstellung von Medizintechnikprodukten gelten. Die Produkte sind nach internationalen Standards, unter anderem ISO 13485, zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese regulatorische Einordnung garantiert nicht nur die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte, sondern bestärkt auch das Vertrauen der Anwender in die Qualität und Zuverlässigkeit der Geräte. Regelmäßige Audits und kontinuierliche Verbesserungsprozesse sind essentiell, um die hohen Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten.
Standort Nürnberger Land / Bayern
Der Landkreis Nürnberger Land umschließt die Metropolregion Nürnberg im Südosten und bietet hervorragende Infrastruktur für mittelständische Industrieunternehmen. Die Nähe zu Nürnberg, Erlangen und dem Universitätsklinikum Erlangen stärkt die Anbindung an medizinische Anwender und Forschungspartner. Darüber hinaus hat die Region eine lange Tradition in der Medizintechnik, wodurch sich ein Netzwerk aus Wissenschaft, Forschung und produzierenden Unternehmen entwickelt hat, das Innovationen in der Medizintechnik fördert.
Regionale Bedeutung und Innovationskraft
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG spielt eine bedeutende Rolle in der Region, nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Innovator und Impulsgeber für die lokale Wirtschaft. Das Unternehmen kooperiert eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten, um neue Therapieansätze zu entwickeln und bestehende Technologien zu optimieren. Diese integrativen Ansätze ermöglichen es PHYSIOMED, Technik und Wissenschaft zu vereinen und innovative Lösungen zu kreieren, die auf die Bedürfnisse von Therapeuten und Patienten zugeschnitten sind.
Besonderheiten und Ausblick
Eine der besonderen Stärken von PHYSIOMED ist die Anpassungsfähigkeit ihres Produktportfolios. Die Unternehmen haben sich effizient auf den wachsenden Markt für digitale Gesundheitslösungen eingestellt, indem sie integrierte Systeme entwickelt haben, die den Anforderungen zur Teletherapie gerecht werden. Die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung wird von der Geschäftsleitung aktiv gefördert, um auch künftig als Vorreiter in der Medizintechnik zu agieren. Angesichts der demografischen Veränderungen und der steigenden Nachfrage nach physiotherapeutischen Dienstleistungen wird erwartet, dass PHYSIOMED auch in Zukunft weiter wächst und die Grenzen der Medizintechnik immer wieder neu definiert.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG
Was macht PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG?
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Nürnberger Land. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG ansässig?
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG hat seinen Sitz in Nürnberger Land. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG tätig?
PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.