PHYSIA GmbH

Medizintechnik · Offenbach

PHYSIA GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Offenbach, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PHYSIA GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hans-Böckler-Strasse 11
63263 Offenbach

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PHYSIA GmbH

Die PHYSIA GmbH mit Sitz in Offenbach in Hessen entwickelt und vertreibt physiotherapeutische Geräte und Elektrotherapie-Systeme. Das Unternehmen konzentriert sich auf Behandlungsgeräte für die physiotherapeutische Praxis und arbeitet an der Weiterentwicklung seines Sortiments. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb von Behandlungsgeräten für Physiotherapeuten, Sportmediziner und Rehabilitationseinrichtungen.

Leistungen und Produkte

PHYSIA bietet Geräte zur physiotherapeutischen Behandlung. Das Produktsortiment umfasst:

  • Ultraschall-Therapiegeräte: Diese Geräte nutzen hochfrequente Schallwellen zur Schmerzlinderung und zur Förderung der Gewebeheilung.
  • Reizstromgeräte (TENS/EMS): Transkutane elektrische Nervenstimulation und Elektrische Muskelstimulation gehören zum Behandlungsspektrum der Physiotherapie.
  • Kombinationsgeräte: Sie vereinen verschiedene Therapieansätze in einem Gerät.
  • Wärmetherapiesysteme: Diese fördern die Durchblutung und lindern Schmerzen durch gezielte Wärmeapplikation.

Die Produkte von PHYSIA kommen in Physiotherapiepraxen, Fitnessstudios mit Reha-Fokus, orthopädischen Kliniken sowie in Rehabilitationszentren zum Einsatz. Benutzerfreundlichkeit und Wirksamkeit der Geräte sind für den Behandlungserfolg von Bedeutung.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der PHYSIA GmbH unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Die Geräte sind gemäß den Vorschriften der Europäischen Union konform, insbesondere den Richtlinien für Medizinprodukte (MDD) sowie der EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR). Durch Qualitätskontrollen und Zertifizierungen stellt PHYSIA sicher, dass die Geräte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Diese Rahmenbedingungen sollen den sicheren Einsatz der Produkte gewährleisten.

Regionale Bedeutung

Der Standort Offenbach am Main liegt in der Metropolregion Rhein-Main, einem wirtschaftlichen Zentrum mit ausgeprägtem Gesundheitssektor. Die Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie zu zahlreichen physiotherapeutischen Praxen und Rehakliniken bietet PHYSIA Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit und Geschäftsentwicklung. Die regionale Netzwerkstruktur erleichtert den Austausch von Fachwissen und den Zugang zu Geschäftspartnern.

Besonderheiten der PHYSIA GmbH

Ein Merkmal von PHYSIA ist die Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Das Unternehmen investiert in die Entwicklung neuer Technologien und Produkte, die sich an den Bedürfnissen im Gesundheitswesen orientieren. PHYSIA beteiligt sich an klinischen Studien, um die Wirksamkeit der Geräte zu belegen. Hinzu kommt die Anpassung der Produkte an die Anforderungen einzelner Praxen und Kliniken.

Daneben engagiert sich das Unternehmen in der Weiterbildung von Physiotherapeuten. Dies geschieht durch Workshops, Schulungen und Informationsveranstaltungen zu Entwicklungen in der Physiotherapie und den Anwendungsmöglichkeiten der PHYSIA-Produkte.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu PHYSIA GmbH

Was macht PHYSIA GmbH?

PHYSIA GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PHYSIA GmbH ansässig?

PHYSIA GmbH hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PHYSIA GmbH tätig?

PHYSIA GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik