UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Mayen-Koblenz

UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Hinter der Jungenstrasse 14
56218 Mayen-Koblenz

Profil der UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG

Die UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1998 gegründet und ist im Bereich Medizintechnik im Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz, tätig. Der Sitz liegt am Mittelrhein. Über die zurückliegenden zwei Jahrzehnte ist das Unternehmen in der medizinischen Versorgung der Region aktiv. Die Lage von Mayen-Koblenz zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie die Autobahn-Anbindung erleichtern Logistik und Kundennähe.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von UNGER Medizintechnik umfasst Produkte und Dienstleistungen der Medizintechnik für Gesundheitseinrichtungen in der Region Koblenz und am Mittelrhein. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Diagnosetechnologien zur Erkennung von Krankheitsbildern.
  • Therapiegeräte für die Behandlung von Patienten.
  • Medizinische Verbrauchsmaterialien, die regelmäßig in Kliniken und Praxen benötigt werden.

Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist der technische Service. UNGER Medizintechnik bietet persönliche Betreuung und auf die Anforderungen von Kliniken, Praxen und ambulanten Einrichtungen abgestimmte Lösungen. Dazu gehören technischer Support sowie die Schulung des Personals durch Techniker. Das Unternehmen arbeitet mit Herstellern und Lieferanten zusammen, um die Produkte bereitzustellen.

Regulatorische Einordnung

UNGER Medizintechnik ist ein ISO-zertifiziertes Unternehmen und richtet sich nach den Normen im Bereich der Medizintechnik. Die Produkte unterliegen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die Sicherheit und Wirksamkeit der Medizintechnikprodukte regelt. Qualität und Sicherheit sind Teil der Arbeitsweise des Unternehmens gegenüber Kunden und Partnern in der Gesundheitsbranche.

Bedeutung für die Region

Die UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechniklandschaft der Region Mayen-Koblenz vertreten und zugleich ein Arbeitgeber vor Ort. Mit einem Team fachkundiger Mitarbeiter trägt das Unternehmen zu Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Stabilität in der Region bei. Die Zusammenarbeit mit lokalen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen unterstützt die Gesundheitsversorgung vor Ort.

Darüber hinaus befasst sich das Unternehmen mit nachhaltigen Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik und verfolgt Ansätze, um Effizienz und Versorgungsqualität zu steigern. Mit Veranstaltungen und Schulungen im Bereich Medizintechnik unterstützt UNGER die Ausbildung von Fachkräften sowie den Wissensaustausch innerhalb der Branche. Damit ist UNGER Medizintechnik nicht nur Dienstleister, sondern auch ein Teil der Gemeinschaft, der an Lösungen in der Gesundheitsversorgung mitarbeitet.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG

Was macht UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG?

UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mayen-Koblenz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG ansässig?

UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Mayen-Koblenz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG tätig?

UNGER Medizintechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik