Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1889
Gegründet
500+
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Medizin- und Labortechnologie, Kuechen-Hygiene, Pharma und Kosmetik Hygiene
Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG
Die Chemische Fabrik Dr. Weigert mit Sitz in Hamburg stellt Reinigungs- und Desinfektionsmittel für das Gesundheitswesen, die Lebensmittelindustrie und weitere Industriebranchen her. Das Unternehmen wurde 1910 gegründet. Die Marken Helipur und Instrunet gehören zu den etablierten Desinfektionsprodukten in Deutschland.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst VAH-gelistete Händedesinfektionsmittel, Flächendesinfektionsmittel, Instrumentendesinfektionsmittel sowie Reinigungs- und Pflegemittel. Zu den Produkten zählen Helipur H, Neodisher und Instrunet Forte, die in Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Laboren und der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt werden. Die Produkte sind nach europäischen Normen (EN-Normen) zertifiziert und wirken gegen verschiedene Mikroorganismen.
- Wirkstoffe: Die Formulierungen basieren auf unterschiedlichen Wirkstoffen, die für die jeweiligen Einsatzbereiche entwickelt wurden.
- Regulatorische Einordnung: Als Hersteller von Bioziden und Desinfektionsmitteln unterliegt Dr. Weigert der EU-Verordnung über Biozidprodukte (BPR) und nationalen Vorgaben. Dies sichert die Sicherheit und Effizienz der Produkte.
Regionalität und Nachhaltigkeit
Das in Hamburg ansässige Unternehmen nutzt Produktionsmethoden mit Fokus auf Umweltschutz. Ein Großteil der Rohstoffe wird regional bezogen, was Transportwege verkürzt.
Forschung und Entwicklung
Dr. Weigert investiert in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet mit Universitäten und Institutionen im Bereich Hygiene und Mikrobiologie zusammen. Dies ermöglicht die Entwicklung von Produkten, die den Marktanforderungen entsprechen und deren Sicherheit gewährleistet.
Standort Hamburg / Hamburg
Hamburg als Hafenstadt bietet Voraussetzungen für die internationale Geschäftstätigkeit. Dr. Weigert exportiert Produkte in europäische und außereuropäische Länder. Die geografische Lage ermöglicht eine zügige Distribution. Das Unternehmen profitiert von einem Fachkräftepool in der Region.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hamburg | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG
Was macht Chemische Fabrik Dr. Weigert?
Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG bietet mit ihren Produkten Hygienekonzepte für Medizin & Labortechnik, für Küchen und für den Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikbereich. Die Konzepte dienen u.a. zur Aufbereitung von Medizinprodukten und zur Reinigung und Desinfektion von Laboratorien.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.