Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH

Pharmaunternehmen · Pinneberg

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Wedel bei Hamburg, spezialisiert auf hämatologische Onkologie, Urologie (Blasentherapie) und Autoimmunerkrankungen.

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Theaterstraße 6
22880 Pinneberg

Unternehmensprofil

1970

Gegründet

1.200+

Mitarbeiter

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Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH im Überblick

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH ist ein mittelständisches deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Wedel bei Hamburg (Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein). Das Unternehmen wurde 1970 gegründet und befindet sich in Familienbesitz. Medac hat sich auf Nischenpräparate für schwere, seltene und onkologische Erkrankungen spezialisiert, für die es bisher kaum Behandlungsmöglichkeiten gab. Mit einem engagierten Team von rund 1.200 Mitarbeitenden arbeitet Medac in über 30 Ländern, wo Medac-Produkte erfolgreich vermarktet werden. Die internationale Ausrichtung und der Fokus auf spezifische Therapiefelder stärken die Position von Medac in den globalen Märkten und tragen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patienten weltweit bei.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Medac ist auf klinische Spezialpräparate ausgerichtet, die in bestimmten therapeutischen Nischen eine tragende Rolle spielen. Das Portfolio umfasst unter anderem:

  • Methotrexat (injizierbar): Ein bewährtes Medikament zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis, Psoriasis sowie verschiedenen onkologischen Indikationen.
  • Uromitexan (Mesna): Ein hepatoprotektives Mittel zur Reduzierung von Zytostatika-induzierten Blasenreizungen während der Krebschemotherapie.
  • Busulfan-Medac: Ein entscheidendes Medikament für das Konditionierungsregime vor Stammzelltransplantationen, das hochgradig wirksam und unerlässlich für viele Patienten ist.
  • Instillati-Präparate: Behandlungsoptionen wie Mitomycin und Hyaluronsäure zur Anwendung bei Blasenkrebs und interstitieller Zystitis, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.
  • Urologie-Präparate: Medac bietet auch innovative Lösungen für Inkontinenz und Prostataerkrankungen an, die insbesondere auf die Bedürfnisse männlicher Patienten zugeschnitten sind.

Zusätzlich zur Produktentwicklung legt Medac großen Wert auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in klinische Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produkte in spezifischen Indikationen nachzuweisen. Zudem arbeitet Medac eng mit Klinken und Forschungseinrichtungen zusammen, um fortschrittliche Lösungen für schwierige Krankheitsbilder zu entwickeln und damit die Therapieoptionen zu erweitern.

Regulierung & Marktposition

Medac produziert und vertreibt in Deutschland strikt nach GMP-Standard und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Mehrere Medac-Produkte tragen in Deutschland und Europa den Orphan Drug-Status, was zur Förderung der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln für seltene Erkrankungen beiträgt. Diese regulatorischen Anerkennungen unterstreichen die Bedeutung und die Verantwortung, die Medac in der pharmazeutischen Industrie übernimmt.

Dank der engen Zusammenarbeit mit onkologischen Fachzentren hat sich Medac als zuverlässiger Partner in der Onkologie und Urologie etabliert. Das Unternehmen hat sich das Vertrauen von Fachärzten und Patienten erarbeitet, indem es nicht nur hochwertige Produkte liefert, sondern auch umfangreiche Unterstützung in der Anwendung und im Patientenmanagement bietet. Die regionalen und überregionalen Partnerschaften verstärken nicht nur die Vertriebskanäle, sondern auch die klinische Forschung, wodurch Medac zur Verbesserung der Patientenversorgung auf vielen Ebenen beiträgt.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH

Was macht Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH?

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Wedel bei Hamburg, spezialisiert auf hämatologische Onkologie, Urologie (Blasentherapie) und Autoimmunerkrankungen.

Wo befindet sich Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH?

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH hat seinen Sitz in Pinneberg (Hamburg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH tätig?

Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH ist in der Pharmaunternehmen-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen