Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt
Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG im Überblick
Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG aus dem Main-Kinzig-Kreis ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen, das sich auf Atemwegserkrankungen und Inhalationstherapie spezialisiert hat. Mit einer Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt, hat sich Engelhard einen festen Platz im deutschen Gesundheitswesen gesichert. Bekannte Produkte wie Bronchospasmin sind seit vielen Jahren in deutschen Apotheken erhältlich und stehen für die hohe Qualität und Effektivität, die Engelhard Arzneimittel auszeichnen.
Leistungen und Produkte
Das Kernportfolio von Engelhard Arzneimittel umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln, die gezielt zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Hierzu zählen Bronchospasmolytika, die zur Erweiterung der Atemwege beitragen, sowie schleimlösende Präparate, die die Atemwegsmukosa unterstützen und die Atmung erleichtern. Besonders hervorzuheben ist die Spezialisierung des Unternehmens auf die Inhalationstherapie, ein Bereich, der in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, da inhalative Therapien oft effektiver und besser verträglich sind. Zudem engagiert sich Engelhard auch in der Forschung und Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze, um bestehende Behandlungsoptionen weiter zu optimieren.
- Bronchospasmolytika: Medikamente, die helfen, Atemwege zu öffnen.
- Schleimlösende Präparate: Produkte, die den Schleim in den Atemwegen verflüssigen und dessen Abtransport erleichtern.
- Inhalationssysteme: Innovative Geräte zur sicheren und effektiven Applikation von Wirkstoffen.
Regulatorische Einordnung
Engelhard Arzneimittel ist als pharmazeutisches Unternehmen einer strengen regulatorischen Aufsicht unterworfen. Die auf dem deutschen Markt vertriebenen Arzneimittel müssen die hohen Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG) erfüllen. Dazu gehören umfassende Qualitätskontrollen und die Einhaltung der Richtlinien für die Arzneimittelsicherheit. Insbesondere im Bereich der inhalativen Therapien, wo Dosierung und Wirkstofffreisetzung entscheidend sind, arbeiten die Fachleute des Unternehmens kontinuierlich daran, die medizinischen Standards zu übertreffen. Die Einhaltung dieser Vorgaben garantiert den Patienten auf lange Sicht sichere und effektive Behandlungen.
Standort Main-Kinzig-Kreis / Hessen
Der Main-Kinzig-Kreis, inmitten der Rhein-Main-Region gelegen, gehört zu einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Die Nähe zu Frankfurt, das nicht nur ein Finanzzentrum, sondern auch ein Knotenpunkt für die pharmazeutische Industrie darstellt, bietet Engelhard Arzneimittel ein exzellentes unternehmerisches Umfeld. Die Region ist bekannt für ihre gut ausgebaute Infrastruktur und den hohen Innovationsgrad in der Forschung und Entwicklung. Engelhard profitiert von einem Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen, welches den Austausch von Ideen und Technologien fördert.
Zusätzlich hat Engelhard Arzneimittel eine wichtige lokale wirtschaftliche Bedeutung. Als Arbeitgeber in der Region trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitseinrichtungen und Apotheken stärkt zudem die regionalen Gesundheitsstrukturen und kommt den Patienten direkt zugute.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
Was macht Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG?
Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG produziert ihre medizinischen Mittel hauptsächlich für vier Therapiegebiete: Atemwege, Haut, Magen-Darm-Bereich und geistige Fähigkeiten. Die Mittel sind chemischen oder pflanzlichen Ursprungs. Für die moderne Wundbehandlung wurde ein spezielles pflanzliches Präparat entworfen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.