Exeltis Germany GmbH Adresse & Kontakt
Exeltis Germany GmbH im Überblick
Exeltis Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung der spanischen Exeltis (Chemo-Gruppe), einem internationalen Pharmaunternehmen mit einem klaren Fokus auf Gynäkologie, Reproduktionsmedizin und allgemeiner Frauengesundheit. In München, Bayern, hat das Unternehmen seine zentrale Anlaufstelle für den deutschen Markt eingerichtet. Exeltis ist insbesondere für die Entwicklung innovativer Lösungen bekannt, die die Lebensqualität von Frauen verbessern und ihre gesundheitlichen Bedürfnisse adressieren.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Im deutschen Markt hat sich Exeltis auf hochwertige gynäkologische Therapien spezialisiert. Das Produktportfolio umfasst eine Vielzahl von innovativen Arzneimitteln, darunter:
- Orale Kontrazeptiva: Verschiedene Verhütungspillen, die sowohl Kombinationpräparate als auch Monopräparate umfassen.
- Hormonpräparate: Therapeutika zur Linderung von Wechseljahressymptomen, einschließlich Hormonreplacementtherapien.
- Therapien für spezielle Indikationen: Mittel zur Behandlung von Endometriose, Dysmenorrhoe und anderen gynäkologischen Erkrankungen.
Das Unternehmen verfolgt eine duale Strategie, indem es sowohl Originalprodukte als auch preisgünstige Alternativen anbietet, um eine breite Patientinnenschaft zu erreichen. Durch die enge Kooperation mit Frauenärzten und Fachärzten in Deutschland stellt Exeltis sicher, dass seine Produkte effektiv eingesetzt werden und den aktuellen medizinischen Standards entsprechen.
Geschichte & Regulierung
Exeltis ist ein Teil der Chemo-Gruppe; der Konzern hat sich durch strategische Akquisitionen und Fusionen ein umfassendes Portfolio im Bereich Gynäkologie erarbeitet, was ihm eine führende Position auf dem europäischen Markt sichert. Die deutsche Tochtergesellschaft ist seit ihrer Gründung stetig gewachsen und hat sich als zuverlässiger Partner im Gesundheitswesen etabliert. Um alle gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, unterliegen alle Produkte der Exeltis Germany GmbH den strengen Vorschriften des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Zulassungsprozesse stellen sicher, dass die Arzneimittel sicher und wirksam sind und den hohen Anforderungen der deutschen Gesundheitsversorgung gerecht werden.
Regionale Bedeutung und Engagement
Exeltis Germany spielt eine bedeutende Rolle nicht nur in der pharmazeutischen Industrie, sondern auch in der medizinischen Gemeinschaft vor Ort. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in verschiedenen regionalen Projekten, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Frauengesundheit zu fördern. Dazu gehören Informationsveranstaltungen für Fachärzte, die Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen und die Unterstützung von Gesundheitsinitiativen, die sich auf die Prävention und Behandlung gynäkologischer Erkrankungen konzentrieren.
Durch diese Aktivitäten festigt Exeltis nicht nur seine Marktpräsenz, sondern trägt auch zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Frauen in Deutschland bei. Das Unternehmen setzt auf Forschung und Entwicklung, um der stetig wachsenden Nachfrage nach innovativen Therapien gerecht zu werden und gleichzeitig auf die individuellen Bedürfnisse seiner Zielgruppen einzugehen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Exeltis Germany GmbH
Was macht Exeltis Germany GmbH?
Die Exeltis Germany GmbH hat sich ausschließlich auf Frauengesundheit spezialisiert. Das Familienunternehmen forscht, entwickelt, produziert und vertreibt Verhütungsmittel, Produkte bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, Medikamente für die Wechseljahre und Mittel gegen Endometriose, einer häufigen Unterleibserkrankung und sonstige Mittel bei Unpässlichkeiten und Beschwerden.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.