Exeltis Germany GmbH

Pharmaunternehmen · München

Exeltis Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Exeltis Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Adalperostr. 84
85737 München

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Exeltis Germany GmbH im Überblick

Exeltis Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung der spanischen Exeltis (Chemo-Gruppe), einem internationalen Pharmaunternehmen mit einem klaren Fokus auf Gynäkologie, Reproduktionsmedizin und allgemeiner Frauengesundheit. In München, Bayern, hat das Unternehmen seine zentrale Anlaufstelle für den deutschen Markt eingerichtet. Exeltis ist insbesondere für die Entwicklung innovativer Lösungen bekannt, die die Lebensqualität von Frauen verbessern und ihre gesundheitlichen Bedürfnisse adressieren.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Im deutschen Markt hat sich Exeltis auf hochwertige gynäkologische Therapien spezialisiert. Das Produktportfolio umfasst eine Vielzahl von innovativen Arzneimitteln, darunter:

  • Orale Kontrazeptiva: Verschiedene Verhütungspillen, die sowohl Kombinationpräparate als auch Monopräparate umfassen.
  • Hormonpräparate: Therapeutika zur Linderung von Wechseljahressymptomen, einschließlich Hormonreplacementtherapien.
  • Therapien für spezielle Indikationen: Mittel zur Behandlung von Endometriose, Dysmenorrhoe und anderen gynäkologischen Erkrankungen.

Das Unternehmen verfolgt eine duale Strategie, indem es sowohl Originalprodukte als auch preisgünstige Alternativen anbietet, um eine breite Patientinnenschaft zu erreichen. Durch die enge Kooperation mit Frauenärzten und Fachärzten in Deutschland stellt Exeltis sicher, dass seine Produkte effektiv eingesetzt werden und den aktuellen medizinischen Standards entsprechen.

Geschichte & Regulierung

Exeltis ist ein Teil der Chemo-Gruppe; der Konzern hat sich durch strategische Akquisitionen und Fusionen ein umfassendes Portfolio im Bereich Gynäkologie erarbeitet, was ihm eine führende Position auf dem europäischen Markt sichert. Die deutsche Tochtergesellschaft ist seit ihrer Gründung stetig gewachsen und hat sich als zuverlässiger Partner im Gesundheitswesen etabliert. Um alle gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, unterliegen alle Produkte der Exeltis Germany GmbH den strengen Vorschriften des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Zulassungsprozesse stellen sicher, dass die Arzneimittel sicher und wirksam sind und den hohen Anforderungen der deutschen Gesundheitsversorgung gerecht werden.

Regionale Bedeutung und Engagement

Exeltis Germany spielt eine bedeutende Rolle nicht nur in der pharmazeutischen Industrie, sondern auch in der medizinischen Gemeinschaft vor Ort. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in verschiedenen regionalen Projekten, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Frauengesundheit zu fördern. Dazu gehören Informationsveranstaltungen für Fachärzte, die Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen und die Unterstützung von Gesundheitsinitiativen, die sich auf die Prävention und Behandlung gynäkologischer Erkrankungen konzentrieren.

Durch diese Aktivitäten festigt Exeltis nicht nur seine Marktpräsenz, sondern trägt auch zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Frauen in Deutschland bei. Das Unternehmen setzt auf Forschung und Entwicklung, um der stetig wachsenden Nachfrage nach innovativen Therapien gerecht zu werden und gleichzeitig auf die individuellen Bedürfnisse seiner Zielgruppen einzugehen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Exeltis Germany GmbH

Was macht Exeltis Germany GmbH?

Die Exeltis Germany GmbH hat sich ausschließlich auf Frauengesundheit spezialisiert. Das Familienunternehmen forscht, entwickelt, produziert und vertreibt Verhütungsmittel, Produkte bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, Medikamente für die Wechseljahre und Mittel gegen Endometriose, einer häufigen Unterleibserkrankung und sonstige Mittel bei Unpässlichkeiten und Beschwerden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen