Firstcann Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Firstcann Pharma GmbH im Überblick
Die Firstcann Pharma GmbH ist ein innovatives deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz im Main-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von medizinischem Cannabis sowie cannabisbasierten Arzneimitteln spezialisiert. Der wachsende Markt für medizinisches Cannabis in Deutschland bietet Firstcann die Möglichkeit, als einer der Vorreiter in dieser Branche aufzutreten. Durch ihre strategische Lage im Main-Taunus-Kreis, nahe dem Finanzzentrum Frankfurt, positioniert sich das Unternehmen optimal für nationale und internationale Expansionen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Firstcann Pharma beschäftigt sich intensiv mit der Beschaffung, Qualitätssicherung und dem Vertrieb von medizinischem Cannabis innerhalb Deutschlands. Im Mittelpunkt des Angebots stehen GMP-zertifizierte Cannabis-Blüten und -Exktrakte, die in Apotheken vertrieben werden. Diese Produkte richten sich in erster Linie an Ärzte, die Cannabistherapien verschreiben. Darüber hinaus denkt Firstcann über die Einführung innovativer Formulierungen nach, die die Wirksamkeit und Handhabung der Cannabisprodukte verbessern könnten.
- Produktlinien: Das Sortiment umfasst verschiedene Blüten- und Extraktvarianten, die sich nach Indikationen wie Schmerzen, Schlafstörungen und neurologischen Erkrankungen orientieren.
- Forschung & Entwicklung: Firstcann investiert in F&E, um neue cannabinoidbasierte Medikamente zur Behandlung spezifischer Krankheitsbilder zu entwickeln und den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.
- Eigenproduktion: Das Unternehmen plant, eigene Anbau- und Produktionsskapazitäten zu integrieren, um die Versorgungskette zu optimieren und Abhängigkeiten von externen Lieferanten zu minimieren.
Geschichte & Regulierung
Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit 2017 verschreibungsfähig; diese Gesetzesänderung hat den Weg für eine neue Ära in der medizinischen Behandlung geebnet. Seit der Etablierung dieses Marktes hat sich auch Firstcann Pharma als eines der aufstrebenden Unternehmen positioniert. Dabei unterliegt das Unternehmen den strengen Anforderungen der Bundesopiumstelle beim BfArM. Dies bedeutet eine konsequente Regulierung vom Anbau bis zum Vertrieb, um höchste Qualität und Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten.
Die EU-GMP-Zertifizierung garantiert, dass alle Produkte unter den strengsten pharmazeutischen Bedingungen hergestellt werden. Die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Produktionsstandards stellt sicher, dass Firstcann Pharma im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben agiert und gleichzeitig die Bedürfnisse der Patienten im Blick behält.
Regionale Bedeutung & Zukunftsperspektiven
Als Unternehmen im Main-Taunus-Kreis hat die Firstcann Pharma GmbH nicht nur eine lokale Bedeutung, sondern trägt auch zur Stärkung der gesamten Wirtschaft der Region bei. Die Ansiedlung von Unternehmen im Bereich der Biotechnologie und Arzneimitteltherapie schafft Arbeitsplätze und fördert die Entwicklung eines innovativen ökologischen Umfelds. Darüber hinaus engagiert sich Firstcann in der Ausbildung von Fachkräften, um den wachsenden Anforderungen an die Cannabisindustrie gerecht zu werden.
Die Zukunftsperspektiven für Firstcann sind vielversprechend. Mit der fortschreitenden gesellschaftlichen Akzeptanz von Cannabis als Medizin und den sich ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen plant das Unternehmen, seine Marktanteile sowohl in Deutschland als auch auf internationalen Märkten zu erweitern. Innovationsprojekte im Bereich der Extrakte, sowie die mögliche Entwicklung neuer Darreichungsformen sind weitere Schritte auf dem Weg, um den Patienten umfassende Therapien anzubieten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Firstcann Pharma GmbH
Was macht Firstcann Pharma GmbH?
Firstcann Pharma GmbH ist ein lizensierter Großhändler für medizinischen Cannabis. Laut Gesetz hat er die Erlaubnis, mit Betäubungsmitteln umzugehen und sie zu vertreiben. Alle Produkte haben eine eigene Arzneimittelzulassung, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ausgestellt wurde,
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.