G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Steinburg

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG – mittelständisches Pharmaunternehmen in Hohenlockstedt: Atemwegs-, Herzkreislauf- und Hautarzneimittel, 50+ Länder, bekannte Marken wie Nitrolingual® und GeloMyrtol®.

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Kieler Str. 11
25551 Steinburg

Unternehmensprofil

1826

Gegründet

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG im Überblick

Die G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG hat sich seit ihrer Gründung in 1835 zu einem angesehene Unternehmen der pharmazeutischen Industrie entwickelt. Mit Sitz im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein, gilt das Unternehmen als eine Schlüsselgröße in der deutschen Arzneimittelherstellung. Besonders bekannt durch das Nitrolingual-Spray, das bei akuten Angina-pectoris-Anfällen eingesetzt wird, hat Pohl-Boskamp eine Nische im Bereich der Kardiologie und Notfallmedizin besetzt, die sowohl national als auch international von großer Bedeutung ist. Das Unternehmen wird von einer tiefen Tradition und einem klaren Fokus auf Forschung und Entwicklung geprägt.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Pohl-Boskamp geht über das weit verbreitete Nitrolingual Pumpspray hinaus. Weitere wichtige Produkte des Unternehmens sind spezielle kardiovaskuläre Präparate, die unter anderem Betablocker und Medikamente für die Langzeittherapie von koronarer Herzkrankheit umfassen. Insbesondere sind auch Produkte wie Buprenorphin zur Schmerzlinderung und Propranolol, ein Betablocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird, hervorzuheben. Die Innovation steht im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie, weshalb Pohl-Boskamp kontinuierlich an der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze arbeitet, um sowohl bestehende als auch zukünftige medizinische Herausforderungen zu bestehen.

Im Rahmen der regulatorischen Einordnung unterliegt das Unternehmen den strengen Richtlinien der Arzneimittelgesetzgebung in Deutschland und der Europäischen Union. Alle Produkte sind zugelassen und unterliegen regelmäßigen Kontrollen der Qualität und Wirksamkeit durch die zuständigen Gesundheitsbehörden, wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese strengen Vorschriften garantieren, dass die Medikamente von Pohl-Boskamp sicher und wirksam sind.

Standort Steinburg / Schleswig-Holstein

Der Standort im Kreis Steinburg spielt eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft. Mit einer strategischen Lage zwischen der Metropolregion Hamburg und der dänischen Grenze ist G. Pohl-Boskamp gut positioniert, um sowohl nationale als auch internationale Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Der Landkreis gilt als einer der wichtigen Arbeitgeber der Region und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen in einem ländlicheren Umfeld bei. Diese Ansässigkeit fördert nicht nur das lokale Wirtschaftswachstum, sondern ermöglicht es dem Unternehmen auch, von den Fachkräften und Netzwerken der nahegelegenen Metropole Hamburg zu profitieren.

Besonders erwähnenswert ist die Verbindung von Tradition und Innovation, die Pohl-Boskamp verkörpert. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in moderne Technologien und entwickelt auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Produkte, um den Anforderungen des internationalen Gesundheitsmarktes gerecht zu werden. Durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und anderen Pharmaunternehmen wird sichergestellt, dass die Forschung stets voranschreitet und das Produktangebot den neuesten medizinischen Standards entspricht.

Die hohe Verantwortung gegenüber Patienten und das Engagement für die Gesundheit sind Leitprinzipien des Unternehmens. Zudem legt Pohl-Boskamp großen Wert auf Umweltbewusstsein und nachhaltige Praktiken in der Produktion, was sich in der Nutzung ressourcenschonender Verfahren und Materialien widerspiegelt.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Schleswig-Holstein | Pharmagrosshandel

Häufige Fragen zu G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

Was macht G. Pohl-Boskamp GmbH?

Pohl-Boskamp ist ein unabhängiges mittelständisches Pharmaunternehmen in Hohenlockstedt, das Arzneimittel für Atemwegs-, Herzkreislauf- und Hauterkrankungen entwickelt, produziert und in 50+ Länder vertreibt.

Was sind die bekanntesten Produkte von Pohl-Boskamp?

Bekannte Pohl-Boskamp-Produkte sind Nitrolingual® (Angina Pectoris), GeloMyrtol® forte (Bronchitis/Sinusitis), GeloBronchial®-Saft, Baldurat® (Nervosität/Schlaf) und die digitale Tinnitus-App Kalmeda®.

Wo werden Pohl-Boskamp-Produkte hergestellt?

Alle Pohl-Boskamp-Produkte werden am Firmensitz in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein entwickelt und produziert. Das Familienunternehmen steht für "Made in Germany" Qualität.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen