G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1826
Gegründet
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG im Überblick
Die G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG hat sich seit ihrer Gründung in 1835 zu einem angesehene Unternehmen der pharmazeutischen Industrie entwickelt. Mit Sitz im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein, gilt das Unternehmen als eine Schlüsselgröße in der deutschen Arzneimittelherstellung. Besonders bekannt durch das Nitrolingual-Spray, das bei akuten Angina-pectoris-Anfällen eingesetzt wird, hat Pohl-Boskamp eine Nische im Bereich der Kardiologie und Notfallmedizin besetzt, die sowohl national als auch international von großer Bedeutung ist. Das Unternehmen wird von einer tiefen Tradition und einem klaren Fokus auf Forschung und Entwicklung geprägt.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Pohl-Boskamp geht über das weit verbreitete Nitrolingual Pumpspray hinaus. Weitere wichtige Produkte des Unternehmens sind spezielle kardiovaskuläre Präparate, die unter anderem Betablocker und Medikamente für die Langzeittherapie von koronarer Herzkrankheit umfassen. Insbesondere sind auch Produkte wie Buprenorphin zur Schmerzlinderung und Propranolol, ein Betablocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird, hervorzuheben. Die Innovation steht im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie, weshalb Pohl-Boskamp kontinuierlich an der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze arbeitet, um sowohl bestehende als auch zukünftige medizinische Herausforderungen zu bestehen.
Im Rahmen der regulatorischen Einordnung unterliegt das Unternehmen den strengen Richtlinien der Arzneimittelgesetzgebung in Deutschland und der Europäischen Union. Alle Produkte sind zugelassen und unterliegen regelmäßigen Kontrollen der Qualität und Wirksamkeit durch die zuständigen Gesundheitsbehörden, wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese strengen Vorschriften garantieren, dass die Medikamente von Pohl-Boskamp sicher und wirksam sind.
Standort Steinburg / Schleswig-Holstein
Der Standort im Kreis Steinburg spielt eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft. Mit einer strategischen Lage zwischen der Metropolregion Hamburg und der dänischen Grenze ist G. Pohl-Boskamp gut positioniert, um sowohl nationale als auch internationale Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Der Landkreis gilt als einer der wichtigen Arbeitgeber der Region und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen in einem ländlicheren Umfeld bei. Diese Ansässigkeit fördert nicht nur das lokale Wirtschaftswachstum, sondern ermöglicht es dem Unternehmen auch, von den Fachkräften und Netzwerken der nahegelegenen Metropole Hamburg zu profitieren.
Besonders erwähnenswert ist die Verbindung von Tradition und Innovation, die Pohl-Boskamp verkörpert. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in moderne Technologien und entwickelt auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Produkte, um den Anforderungen des internationalen Gesundheitsmarktes gerecht zu werden. Durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und anderen Pharmaunternehmen wird sichergestellt, dass die Forschung stets voranschreitet und das Produktangebot den neuesten medizinischen Standards entspricht.
Die hohe Verantwortung gegenüber Patienten und das Engagement für die Gesundheit sind Leitprinzipien des Unternehmens. Zudem legt Pohl-Boskamp großen Wert auf Umweltbewusstsein und nachhaltige Praktiken in der Produktion, was sich in der Nutzung ressourcenschonender Verfahren und Materialien widerspiegelt.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Schleswig-Holstein | Pharmagrosshandel
Häufige Fragen zu G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
Was macht G. Pohl-Boskamp GmbH?
Pohl-Boskamp ist ein unabhängiges mittelständisches Pharmaunternehmen in Hohenlockstedt, das Arzneimittel für Atemwegs-, Herzkreislauf- und Hauterkrankungen entwickelt, produziert und in 50+ Länder vertreibt.
Was sind die bekanntesten Produkte von Pohl-Boskamp?
Bekannte Pohl-Boskamp-Produkte sind Nitrolingual® (Angina Pectoris), GeloMyrtol® forte (Bronchitis/Sinusitis), GeloBronchial®-Saft, Baldurat® (Nervosität/Schlaf) und die digitale Tinnitus-App Kalmeda®.
Wo werden Pohl-Boskamp-Produkte hergestellt?
Alle Pohl-Boskamp-Produkte werden am Firmensitz in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein entwickelt und produziert. Das Familienunternehmen steht für "Made in Germany" Qualität.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.