Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH

Pharmaunternehmen · Bad Tölz-Wolfratshausen

Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 14:00 Uhr

Adresse

Robert-Koch-Str. 5
82547 Bad Tölz-Wolfratshausen

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Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH im Überblick

Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern. Das Unternehmen ist auf die Herstellung pflanzlicher Extrakte und phytopharmazeutischer Rohstoffe spezialisiert. Die Nähe zu den Alpen und die bayerische Kräutertradition bilden den natürlichen Hintergrund für das Tätigkeitsfeld von Gehrlicher. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich das Unternehmen einen Namen als zuverlässiger Partner für die pharmazeutische Industrie erarbeitet.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Die Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH stellt hochwertige pflanzliche Rohextraktstoffe und standardisierte Phytoextrakte her, die als Wirkstoffe in pflanzlichen Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Produktbereichen zählen:

  • Pflanzliche Arzneimittel: Rohstoffe für die Herstellung von Tees, Tinkturen und Kapseln.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Extrakte, die Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, um die Gesundheit der Verbraucher zu unterstützen.
  • Kosmetikprodukte: Wirkstoffextrakte für die Verwendung in Hautpflege- und Heilprodukten.

Das Unternehmen arbeitet mit botanisch charakterisierten Pflanzenmaterialien, einschließlich traditioneller europäischer Heilpflanzen sowie exotischer Kräuter aus nachhaltigem Anbau. Um die Qualität und Wirksamkeit der Produkte zu garantieren, setzt Gehrlicher auf moderne Extraktions- und Analysenverfahren und erfüllt reproduzierbare Extraktqualitäten gemäß pharmazeutischen Anforderungen. Das Portfolio umfasst mehr als 150 verschiedene Pflanzenextrakte, die regelmäßig erneuert und erweitert werden.

Regulierung & Qualität

Pflanzliche Extrakte als Arzneimittelwirkstoffe müssen in Deutschland den Anforderungen der Deutschen Pharmakopöe (DAB) und der Europäischen Pharmakopöe (Ph. Eur.) entsprechen. Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH unterliegt der GMP-Überwachung durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und stellt sicher, dass alle Produkte den GACP- (Good Agricultural and Collection Practice) Anforderungen für Arzneipflanzen entsprechen. Die Qualitätssicherung umfasst interne und externe Audits sowie umfassende Laboranalysen, um die Reinheit und Wirksamkeit der Extrakte sicherzustellen.

Regionale bedeutung

Die Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH hat sich nicht nur lokal, sondern auch überregionale Bedeutung erarbeitet. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist das Unternehmen ein wichtiger Arbeitgeber und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Durch Kooperationen mit regionalen Landwirten fördert es zudem nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der traditionellen Kräuteranbaukultur in Bayern. Das Unternehmen engagiert sich auch in lokalen und regionalen Initiativen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden in der Bevölkerung.

Besonderheiten

Ein besonderes Merkmal der Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH ist das Engagement für nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Innovationen, um die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Produktionsprozesse zu steigern. Darüber hinaus fördert es die Forschung und Entwicklung im Bereich der Phytopharmazie, um neue Ansätze für die Verwendung von pflanzlichen Wirkstoffen zur Therapie und Prävention zu entwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Gehrlicher, immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben und eine Vorreiterrolle im Bereich der pflanzlichen Arzneimittel einzunehmen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH

Was macht Gehrlicher GmbH?

Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH stellt Extrakte, Tinkturen und Presssäfte mit pflanzlichen Wirkstoffen aus einheimischen und exotischen Pflanzen her. Sie beliefert damit die Pharmaindustrie, die Kosmetikbranche und Anbieter aus den Bereichen Diätetik, Healthfood und Nahrungsergänzung.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen