Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH Adresse & Kontakt
Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH im Überblick
Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern. Das Unternehmen ist auf die Herstellung pflanzlicher Extrakte und phytopharmazeutischer Rohstoffe spezialisiert. Die Nähe zu den Alpen und die bayerische Kräutertradition bilden den natürlichen Hintergrund für das Tätigkeitsfeld von Gehrlicher. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich das Unternehmen einen Namen als zuverlässiger Partner für die pharmazeutische Industrie erarbeitet.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Die Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH stellt hochwertige pflanzliche Rohextraktstoffe und standardisierte Phytoextrakte her, die als Wirkstoffe in pflanzlichen Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Produktbereichen zählen:
- Pflanzliche Arzneimittel: Rohstoffe für die Herstellung von Tees, Tinkturen und Kapseln.
- Nahrungsergänzungsmittel: Extrakte, die Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, um die Gesundheit der Verbraucher zu unterstützen.
- Kosmetikprodukte: Wirkstoffextrakte für die Verwendung in Hautpflege- und Heilprodukten.
Das Unternehmen arbeitet mit botanisch charakterisierten Pflanzenmaterialien, einschließlich traditioneller europäischer Heilpflanzen sowie exotischer Kräuter aus nachhaltigem Anbau. Um die Qualität und Wirksamkeit der Produkte zu garantieren, setzt Gehrlicher auf moderne Extraktions- und Analysenverfahren und erfüllt reproduzierbare Extraktqualitäten gemäß pharmazeutischen Anforderungen. Das Portfolio umfasst mehr als 150 verschiedene Pflanzenextrakte, die regelmäßig erneuert und erweitert werden.
Regulierung & Qualität
Pflanzliche Extrakte als Arzneimittelwirkstoffe müssen in Deutschland den Anforderungen der Deutschen Pharmakopöe (DAB) und der Europäischen Pharmakopöe (Ph. Eur.) entsprechen. Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH unterliegt der GMP-Überwachung durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und stellt sicher, dass alle Produkte den GACP- (Good Agricultural and Collection Practice) Anforderungen für Arzneipflanzen entsprechen. Die Qualitätssicherung umfasst interne und externe Audits sowie umfassende Laboranalysen, um die Reinheit und Wirksamkeit der Extrakte sicherzustellen.
Regionale bedeutung
Die Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH hat sich nicht nur lokal, sondern auch überregionale Bedeutung erarbeitet. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist das Unternehmen ein wichtiger Arbeitgeber und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Durch Kooperationen mit regionalen Landwirten fördert es zudem nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der traditionellen Kräuteranbaukultur in Bayern. Das Unternehmen engagiert sich auch in lokalen und regionalen Initiativen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden in der Bevölkerung.
Besonderheiten
Ein besonderes Merkmal der Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH ist das Engagement für nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Innovationen, um die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Produktionsprozesse zu steigern. Darüber hinaus fördert es die Forschung und Entwicklung im Bereich der Phytopharmazie, um neue Ansätze für die Verwendung von pflanzlichen Wirkstoffen zur Therapie und Prävention zu entwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Gehrlicher, immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben und eine Vorreiterrolle im Bereich der pflanzlichen Arzneimittel einzunehmen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH
Was macht Gehrlicher GmbH?
Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH stellt Extrakte, Tinkturen und Presssäfte mit pflanzlichen Wirkstoffen aus einheimischen und exotischen Pflanzen her. Sie beliefert damit die Pharmaindustrie, die Kosmetikbranche und Anbieter aus den Bereichen Diätetik, Healthfood und Nahrungsergänzung.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.