Ever Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Fürstenfeldbruck

Ever Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Ever Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Oppelner Str. 5
82194 Fürstenfeldbruck

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Ever Pharma GmbH im Überblick

Die Ever Pharma GmbH aus Fürstenfeldbruck ist ein auf Neurologika und Parkinson-Therapien spezialisiertes Pharmaunternehmen in Bayern. Gegründet in den frühen 2000er Jahren, hat sich Ever Pharma auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Arzneimittel fokussiert, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Patienten mit Bewegungsstörungen abzielen. Diese Spezialisierung hat das Unternehmen in der deutschen und europäischen Neurologie gut positioniert und ermöglicht es, gezielt auf die Herausforderungen dieses Krankheitsfeldes einzugehen. Der Schwerpunkt auf Parkinson und verwandte Erkrankungen unterstreicht die Expertise von Ever Pharma in einem der anspruchsvollsten Bereiche der modernen Medizin.

Leistungen und Produkte

Ever Pharma bietet eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Parkinson-Therapien an. Dazu gehören Levodopa-basierte Therapien, die für viele Patienten den Goldstandard in der Behandlung von Parkinson darstellen. Neben den bewährten oralen Formulierungen entwickelt das Unternehmen auch kontinuierliche intestinale Infusionen, die Patienten helfen, eine konstante Medikamentenaufnahme zu gewährleisten und damit die Lebensqualität zu verbessern. Zu den Produktbereichen zählen auch Medikamente, die zur Behandlung von weiteren neurologischen Indikationen, wie z. B. Dystonien und Restless-Legs-Syndrom, eingesetzt werden.

Das Unternehmen ist bestrebt, nicht nur hochwertige Arzneimittel anzubieten, sondern auch die Behandlungsergebnisse durch umfassende Patientenunterstützungsprogramme zu verbessern. Diese Programme umfassen Schulungen für medizinisches Fachpersonal, die Aufklärung von Patienten über die Krankheitsbewältigung sowie regelmäßige Follow-ups nach der Therapieeinleitung. Durch die Kooperation mit Neurologen, Kliniken und spezialisierten Parkinson-Zentren stellt Ever Pharma sicher, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in die Patientenversorgung einfließen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Ever Pharma GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die für die Zulassung und Vermarktung von Arzneimitteln in Deutschland und Europa gelten. Dies umfasst die kontinuierliche Überprüfung der Arzneimittelsicherheit und die Durchführung klinischer Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapien zu gewährleisten. Die Einhaltung der Richtlinien der European Medicines Agency (EMA) und der Bundesoberbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist für Ever Pharma von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Standort Fürstenfeldbruck / Bayern

Fürstenfeldbruck, westlich von München gelegen, ist nicht nur ein attraktiver Standort, sondern auch ein strategisch günstiger Ort für ein Pharmaunternehmen. Die Nähe zu renommierten medizinischen Einrichtungen wie dem LMU Klinikum und dem Klinikum rechts der Isar mit ihren spezialisierten neurologischen Abteilungen unterstützt Ever Pharma in der Entwicklung innovativer Therapien und dem Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Partnerschaften ermöglichen es dem Unternehmen, Testreihen und klinische Studien effizient durchzuführen und gleichzeitig Rückmeldungen von Fachleuten aus der Praxis zu integrieren.

Die regionale Bedeutung von Ever Pharma geht über die Grenzen der Stadt hinaus. In der Metropolregion München ist das Unternehmen ein wichtiger Akteur im Gesundheitssektor. Es schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern trägt auch zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz in der Region bei, indem es Schulungs- und Informationsangebote für Fachkräfte und Patienten bereitstellt. Diese Verknüpfung von Forschung, Entwicklung und praktischer Anwendung verdeutlicht die Verantwortung von Ever Pharma in der regionalen und überregionalen Gesundheitsversorgung.

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Häufige Fragen zu Ever Pharma GmbH

Was macht Ever Pharma GmbH?

Ever Pharma GmbH übernimmt Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von komplexen injizierbaren Arzneimitteln für die Neurologie, die Intensivmedizin, die Anästhesie und die Onkologie. Fertigspritzen, Ampullen und Implantate gehören zur Produktpalette.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen