Luye Pharma AG

Pharmaunternehmen · Miesbach

Luye Pharma AG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Miesbach, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Luye Pharma AG Adresse & Kontakt

Adresse

Am Windfeld 35
83714 Miesbach

Unternehmensprofil

2008

Gegründet

5.000+ (global)

Mitarbeiter

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Luye Pharma AG im Überblick

Luye Pharma AG ist die Schweizer und deutsche Holding-Gesellschaft des chinesischen Pharmaunternehmens Luye Pharma Group Ltd., das sich auf innovative Darreichungsformen spezialisiert hat. Der europäische Sitz befindet sich in Miesbach, Bayern. Mit einem klaren Fokus auf Design und Entwicklung neuer pharmazeutischer Technologien zielt das Unternehmen darauf ab, die Lebensqualität von Patienten durch therapeutische Innovationen zu verbessern. Luye Pharma hat sich als ein wichtiger Akteur in der pharmazeutischen Landschaft etabliert, insbesondere in einem sich stetig entwickelnden Markt, der innovative Ansätze in der Medikamentenverabreichung erfordert.

Innovative Darreichungsformen und Psychiatrie

Luye Pharma ist international anerkannt für seine proprietären Technologien zur Herstellung innovativer Arzneiformen, insbesondere Nano-Emulsions- und Mikrosphären-Technologien. Diese fortschrittlichen Herstellungsverfahren ermöglichen eine verbesserte Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen und verlängern die Wirkungsdauer, was insbesondere bei chronischen Krankheitsbildern von erheblichem Vorteil ist. In Europa vermarktet Luye Pharma Ryplazim (Plasminogen), ein Orphan Drug für Patienten mit kongenitaler Plasminogen-Defizienz, das weltweit als wichtiges Medikament zur Behandlung dieser seltenen Erkrankung anerkannt ist.

Zusätzlich bietet das Unternehmen Quasense (Levonorgestrel/Ethinylestradiol) an, ein kombinierter oraler Kontrazeptiv, das auf neuartigen Formulierungen basiert und eine verbesserte Verträglichkeit zeigt. Luye Pharma investiert stark in der Forschung und Entwicklung von Long-Acting Injectable (LAI)-Formulierungen für Schizophrenie und andere psychiatrische Erkrankungen. Diese Depotspritzen sind für Patienten von hoher Relevanz, da sie eine optimale Therapieadhärenz fördern und die Notwendigkeit häufiger Dosen reduzieren.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als pharmazeutisches Unternehmen unterliegt Luye Pharma strengen regulatorischen Anforderungen sowohl in Deutschland als auch in der ganzen Europäischen Union. Das Unternehmen hält alle notwendigen Zulassungen, die zur Vermarktung seiner Produkte erforderlich sind, und arbeitet kontinuierlich daran, die erforderlichen Standards in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit einzuhalten. Die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) ist für Luye Pharma eine Selbstverständlichkeit, um sicherzustellen, dass die Produkte höchsten Qualitätsanforderungen gerecht werden.

Standort Miesbach

Miesbach am Schliersee in Bayern ist der europäische Hauptsitz von Luye Pharma. Der Standort fungiert als zentraler Knotenpunkt für die Koordination von europäischen Forschungs-, Zulassungs- und Vertriebsaktivitäten in enger Zusammenarbeit mit der Konzernmutter in China. Die Nähe zu Hochtechnologiestandorten in Deutschland erlaubt es Luye Pharma, eng mit Partnern und Instituten der Biotechnologie sowie der pharmazeutischen Industrie zusammenzuarbeiten. Der Standort profitiert zudem von einem kreativen und innovativen Umfeld, das die Entwicklung neuer Therapien fördert.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Die Präsenz von Luye Pharma in Bayern hat nicht nur positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, sondern auch auf die Gesundheitsversorgung in der Region. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und Forschungseinrichtungen, um den Wissenstransfer zu fördern und Innovationen voranzutreiben. Luye Pharma unterstützt verschiedene lokale Initiativen im Gesundheitsbereich und engagiert sich in Bildungsprogrammen, um junge Talente für die pharmazeutische Industrie zu gewinnen.

Zusätzlich stellt Luye Pharma bedeutende Ressourcen für klinische Studien bereit, die in der Region durchgeführt werden. Dadurch wird nicht nur die Entwicklung neuer Therapien beschleunigt, sondern auch Zugang zu modernen Behandlungsmethoden für Patienten in Bayern und darüber hinaus geschaffen. Die Kombination aus innovativen Technologien und einem regionalen Netzwerk von Fachkräften macht Luye Pharma zu einem wertvollen Partner innerhalb der Gesundheitsversorgung.

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Häufige Fragen zu Luye Pharma AG

Was macht Luye Pharma AG?

Luye Pharma AG entwickelt und produziert an ihrem deutschen Standort Wirkstoffpflaster für den internationalen Pharmamarkt. Wirkstoffpflaster haben den Vorteil, dass sie viele Nebenwirkungen von anderen medizinischen Darreichungsformen umgehen können. Das Pflaster kann bei Demenz, zur Schmerztherapie und zur Verhütung eingesetzt werden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen