Otto Fischar GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Saarbrücken

Otto Fischar GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Saarbrücken, Saarland. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Otto Fischar GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Kaiserstr. 221
66133 Saarbrücken

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Otto Fischar GmbH & Co. KG im Überblick

Die Otto Fischar GmbH & Co. KG aus Saarbrücken ist ein auf chemische und pharmazeutische Grundstoffe spezialisiertes Handels- und Distributionsunternehmen im Saarland. Das Unternehmen beliefert Apotheken, Labore und pharmazeutische Hersteller mit Rohstoffen, Hilfsstoffen und Verpackungsmaterialien. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen als verlässlicher Partner in der Branche etabliert und zeichnet sich durch hohe Qualitätsstandards und ein starkes Engagement für die Kundenzufriedenheit aus.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment umfasst pharmazeutische Ausgangsstoffe nach Arzneibuchqualität, Chemikalien für Analyselabore sowie Verpackungsmittel für Apotheken. Besonders hervorzuheben sind die dermatologischen und therapeutischen Produkte, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Apotheken und Herstellern abgestimmt sind. Otto Fischar arbeitet eng mit zertifizierten Lieferanten zusammen und gewährleistet durch lückenlose Dokumentation die Rückverfolgbarkeit aller Chargen gemäß den Anforderungen der deutschen Zulassungsbehörden. Darüber hinaus führt das Unternehmen eine kontinuierliche Qualitätssicherung durch, um die hohen Standards der Branche zu erfüllen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Bereitstellung von maßgeschneiderten Lösungen, die optimale Ergebnisse in der Anwendung versprechen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als pharmazeutisches Unternehmen unterliegt die Otto Fischar GmbH & Co. KG strengen regulatorischen Vorgaben sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Die Einhaltung der Good Distribution Practice (GDP) und der Good Manufacturing Practice (GMP) ist für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um die Qualität und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Regelmäßige Audits und Zertifizierungen durch externe Prüfinstitutionen bestätigen die Konformität mit diesen Standards. Diese Qualitätssicherungsmaßnahmen sind nicht nur für die interne Prozesse von Bedeutung, sondern stärken auch das Vertrauen der Kunden in die Produkte von Otto Fischar.

Standort Saarbrücken / Saarland

Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes und liegt in unmittelbarer Nähe zur französischen Grenze und dem Großraum Lothringen. Die grenznahe Lage bietet Unternehmen wie Otto Fischar Zugang zum deutsch-französischen Markt und einem gut vernetzten Vertriebsnetz in der Großregion Saar-Lor-Lux. Diese strategische Position ermöglicht es dem Unternehmen, schnell und effizient auf die Bedürfnisse seiner Kunden in beiden Ländern zu reagieren. Zudem profitiert Otto Fischar von einer Vielzahl an Partnerunternehmen in der Region, die eine Synergie in der Lieferkette und eine weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.

Besonderheiten und Innovationskraft

Ein besonderes Merkmal der Otto Fischar GmbH & Co. KG ist ihr starkes Engagement in der Forschung und Entwicklung. Durch Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten ist das Unternehmen in der Lage, innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und technologischen Fortschritten entsprechen. Dies ermöglicht es Otto Fischar, nicht nur aktuelles Wissen in die Praxis umzusetzen, sondern auch zukünftige Trends frühzeitig zu erkennen und gezielt zu bedienen.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Verantwortung: Die Auswahl der Lieferanten basiert auf ökologischen Kriterien und ethischen Standards, um sicherzustellen, dass die Produkte nicht nur von höchster Qualität sind, sondern auch verantwortungsvoll hergestellt werden.

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Häufige Fragen zu Otto Fischar GmbH & Co. KG

Was macht Otto Fischar GmbH & Co. KG?

Otto Fischar GmbH & Co. KG beliefert als „Haus für Chemikalien“ Apotheken mit benötigten chemischen Stoffen, mit Arzneimitteln, mit pharmazeutischen Grundstoffen und Produkten, die im Auftrag hergestellt werden. Er liefert ebenso technische Chemikalien, wie Aceton oder Natronlauge, Zutaten aus dem Bereich Lebensmittel und diverses Zubehör.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen