Alexion Pharma Germany GmbH

Pharmaunternehmen · München

Alexion Pharma Germany GmbH – Spezialist für seltene Erkrankungen mit Fokus auf Komplementbiologie, Hämatologie (PNH, aHUS), Neurologie (Myasthenie, NMOSD) und weitere ultra-seltene Krankheitsbilder.

Alexion Pharma Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Landsberger Str. 300
80687 München

Unternehmensprofil

1992

Gegründet

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Alexion Pharma Germany GmbH im Überblick

Alexion Pharma Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung von Alexion Pharmaceuticals, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Behandlung seltener Krankheiten (Rare Diseases / Orphan Diseases). Das Unternehmen wurde 1992 in New Haven, Connecticut, von einem Team von Wissenschaftlern gegründet und hat sich durch seine innovativen Ansätze zur Therapie seltener Erkrankungen einen Namen gemacht. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung von Soliris (Eculizumab), dem weltweit ersten Komplementinhibitor, der signifikante Fortschritte in der Behandlung von seltenen Blut- und Nierenerkrankungen ermöglicht hat. Im Jahr 2021 wurde Alexion Teil der AstraZeneca PLC, einer der größten Pharmaunternehmen weltweit mit Sitz in Cambridge, UK. Die Übernahme für rund 39 Milliarden US-Dollar stellte eine wichtige strategische Entscheidung dar, um das Portfolio im Bereich seltener Krankheiten weiter auszubauen und den globalen Zugang zu innovativen Therapien zu stärken. Heute agiert das Unternehmen unter dem Namen AstraZeneca Rare Disease und hat seinen Hauptsitz in München, wo es für den deutschen Markt verantwortlich ist.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Der Fokus von Alexion liegt auf den selteneren und schwerwiegenden Erkrankungen, die oft nicht ausreichend behandelt werden können. Das Flaggschiffprodukt Soliris (Eculizumab) hat sich als revolutionär erwiesen und ist zugelassen für die Behandlung der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH), des atypischen hämolytisch-urämischen Syndroms (aHUS), der generalisierenden Myasthenia gravis (gMG) und der Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD). Ultomiris (Ravulizumab), die Nachfolgegeneration von Eculizumab, bietet eine verlängerte Wirkdauer und trägt so zur Erhöhung der Lebensqualität der Patienten bei. Zusätzlich zu diesen Schlüsselprodukten entwickelt Alexion Therapien für eine Vielzahl seltenen Enzymmangelkrankheiten, einschließlich der Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangelkrankheit und der Lysosomalen Speicherkrankheiten. Diese therapeutischen Ansätze sind von großer Bedeutung für eine kleine, jedoch besonders vulnerable Patientengruppe in Deutschland, die auf die innovativen Lösungen von Alexion angewiesen ist. Dieser Einsatz in einer herausfordernden Nische des Gesundheitsmarktes zeigt das Engagement des Unternehmens, Lebensqualität und Prognosen für Patienten mit seltenen Erkrankungen zu verbessern.

Regulierung & Orphan Drug-Status

Die Produkte von Alexion sind in der Europäischen Union mit dem Orphan Drug-Status (Arzneimittel für seltene Erkrankungen) ausgezeichnet, was bedeutet, dass sie von speziellen Entwicklungsanreizen und einer Marktexklusivität profitieren. Diese Regulierung spielt eine entscheidende Rolle, da sie die finanziellen und zeitlichen Hürden für die Entwicklung neuer Therapien senkt. In Deutschland erfolgt die Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Neben der Regulierung ist Alexion auch aktiv in verschiedenen Branchenverbänden. Das Unternehmen ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) und im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), was seine Engagement für Transparenz und Innovation im Pharmazeutischen Sektor unterstreicht. Darüber hinaus engagiert sich Alexion in verschiedenen Initiativen zur Unterstützung von Patienten und Angehörigen, um deren Bedürfnisse und Herausforderungen besser zu verstehen und darauf zu reagieren.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Alexion Pharma Germany GmbH

Was macht Alexion Pharma Germany GmbH?

Das biopharmazeutische Unternehmen Alexion Pharma widmet sich speziell der Erforschung und Therapie seltener bis sehr seltener Erkrankungen. In der Niederlassung in München liegt der Schwerpunkt bei den Transformationstherapien. Alexion wurde 1992 in den USA gegründet. Das Unternehmen mit 55 Niederlassungen weltweit hat seinen Hauptsitz in Boston.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen