Ultragenyx Germany GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Ultragenyx Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung des US-amerikanischen Biotechnologieunternehmens Ultragenyx Pharmaceutical Inc. mit Sitz in München. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für seltene und ultra-seltene Erkrankungen spezialisiert.

Ultragenyx Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Rahel-Hirsch-Str. 10
10557 Berlin

Unternehmensprofil

2010

Gegründet

1.200+ (global)

Mitarbeiter

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Ultragenyx Germany GmbH im Überblick

Ultragenyx Germany GmbH in Berlin ist die deutsche Tochtergesellschaft von Ultragenyx Pharmaceutical Inc., einem US-amerikanischen Biotechnologieunternehmen, das sich auf Therapien für seltene Erkrankungen (Rare Diseases) spezialisiert hat. Ultragenyx entwickelt und vermarktet Medikamente für Patienten, die an lebensbedrohlichen genetischen Erkrankungen leiden und deren Therapieoptionen stark begrenzt sind. Das Unternehmen verfolgt eine patientenorientierte Strategie, die sicherstellt, dass Therapien nicht nur wirksam, sondern auch für die betroffenen Patienten zugänglich sind.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Ultragenyx ist fokussiert auf seltene Erkrankungen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf. Die Produktpalette umfasst unter anderem:

  • Crysvita (Burosumab) – eine innovative Therapie für Patienten mit X-chromosomaler Hypophosphatämie (XLH), die bei Kindern häufig zu Knochenproblemen führt.
  • Dojolvi – ein Medikament zur Behandlung von LCHAD-Defizienzen und anderen mitochondrialen Fettsäureoxidationsstörungen, das dazu beiträgt, die Energieproduktion in den Zellen zu optimieren.
  • Evkeeza (Evinacumab) – speziell entwickelt für Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, um die Cholesterinwerte signifikant zu senken.

Zusätzlich nutzt das Unternehmen mehrere Therapieplattformen, darunter genetische Therapien und mRNA-Technologien, um die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten weiter zu verbessern. Durch diese Ansätze will Ultragenyx nicht nur kurzfristige Lösungen bieten, sondern auch ein langfristiges Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten anstreben.

Regulatorische Einordnung und Zulassungen

Die Produkte von Ultragenyx unterliegen strengen regulatorischen Auflagen, sowohl in den USA als auch in Europa. In Deutschland und der EU müssen neue therapeutische Produkte umfangreiche klinische Studien durchlaufen, um die Sicherheit und Wirksamkeit nachzuweisen. Die Genehmigungen für Produkte wie Crysvita und Evkeeza sind Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit europäischen Gesundheitsbehörden, die sich dafür einsetzen, innovative Lösungen für Patienten mit seltenen Krankheiten bereitzustellen. Ultragenyx engagiert sich aktiv für die Einhaltung und Förderung hoher Standards in der klinischen Forschung und der Medikamentenentwicklung.

Ultragenyx Global und Deutschland

Ultragenyx Pharmaceutical Inc. wurde 2010 in Novato, Kalifornien gegründet und ist an der NASDAQ notiert. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 1.200 Mitarbeitende. Die Berliner Niederlassung koordiniert die DACH-Aktivitäten für die Vermarktung der seltenen Erkrankungen-Therapien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch diesen regionalen Fokus kann Ultragenyx nicht nur auf die spezifischen Bedürfnisse der Märkte eingehen, sondern auch auf die kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der jeweiligen Länder. Die lokale Präsenz in Berlin ermöglicht es dem Unternehmen, eng mit Gesundheitseinrichtungen, Fachärzten und Patientenorganisationen zusammenzuarbeiten, um die neuesten Entwicklungen in der Behandlung seltener Erkrankungen voranzutreiben.

Besonderheiten und Engagement

Neben der Entwicklung innovativer Therapien ist Ultragenyx auch für sein Engagement in der Patientenunterstützung bekannt. Das Unternehmen beteiligt sich aktiv an Aufklärungskampagnen, um das Bewusstsein für seltene Erkrankungen zu erhöhen und fördert den Austausch zwischen Patienten, Angehörigen und Fachleuten im Gesundheitswesen. Die Unterstützung von Patientenorganisationen und die Bereitstellung von Informationsmaterialien sind weitere Aspekte, die für Ultragenyx von großer Bedeutung sind. Das Unternehmen setzt sich zudem für einen offenen Dialog mit den Betroffenen ein, um deren Anliegen direkt in die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen einzubeziehen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Ultragenyx Germany GmbH

Was macht Ultragenyx Germany GmbH?

Das Arbeitsgebiet von Ultragenyx Germany GmbH ist das Erforschen seltener, erblich bedingter Krankheiten. Dazu gehören z.B. Morbus Sly, Morbus Cori und Morbus Wilson. Ultragenyx entwickelt verschiedene Therapien mit unterschiedlichen Medikamenten. Zum Einsatz kommen traditionelle Biologika, Gentherapien oder Nukleinsäuretherapien. Außerdem hat Ultragenyx das Entwicklungsverfahren für Medikamente beschleunigt.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen