Ultragenyx Germany GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2010
Gegründet
1.200+ (global)
Mitarbeiter
Ultragenyx Germany GmbH im Überblick
Ultragenyx Germany GmbH in Berlin ist die deutsche Tochtergesellschaft von Ultragenyx Pharmaceutical Inc., einem US-amerikanischen Biotechnologieunternehmen, das sich auf Therapien für seltene Erkrankungen (Rare Diseases) spezialisiert hat. Ultragenyx entwickelt und vermarktet Medikamente für Patienten, die an lebensbedrohlichen genetischen Erkrankungen leiden und deren Therapieoptionen stark begrenzt sind. Das Unternehmen verfolgt eine patientenorientierte Strategie, die sicherstellt, dass Therapien nicht nur wirksam, sondern auch für die betroffenen Patienten zugänglich sind.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Ultragenyx ist fokussiert auf seltene Erkrankungen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf. Die Produktpalette umfasst unter anderem:
- Crysvita (Burosumab) – eine innovative Therapie für Patienten mit X-chromosomaler Hypophosphatämie (XLH), die bei Kindern häufig zu Knochenproblemen führt.
- Dojolvi – ein Medikament zur Behandlung von LCHAD-Defizienzen und anderen mitochondrialen Fettsäureoxidationsstörungen, das dazu beiträgt, die Energieproduktion in den Zellen zu optimieren.
- Evkeeza (Evinacumab) – speziell entwickelt für Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, um die Cholesterinwerte signifikant zu senken.
Zusätzlich nutzt das Unternehmen mehrere Therapieplattformen, darunter genetische Therapien und mRNA-Technologien, um die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten weiter zu verbessern. Durch diese Ansätze will Ultragenyx nicht nur kurzfristige Lösungen bieten, sondern auch ein langfristiges Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten anstreben.
Regulatorische Einordnung und Zulassungen
Die Produkte von Ultragenyx unterliegen strengen regulatorischen Auflagen, sowohl in den USA als auch in Europa. In Deutschland und der EU müssen neue therapeutische Produkte umfangreiche klinische Studien durchlaufen, um die Sicherheit und Wirksamkeit nachzuweisen. Die Genehmigungen für Produkte wie Crysvita und Evkeeza sind Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit europäischen Gesundheitsbehörden, die sich dafür einsetzen, innovative Lösungen für Patienten mit seltenen Krankheiten bereitzustellen. Ultragenyx engagiert sich aktiv für die Einhaltung und Förderung hoher Standards in der klinischen Forschung und der Medikamentenentwicklung.
Ultragenyx Global und Deutschland
Ultragenyx Pharmaceutical Inc. wurde 2010 in Novato, Kalifornien gegründet und ist an der NASDAQ notiert. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 1.200 Mitarbeitende. Die Berliner Niederlassung koordiniert die DACH-Aktivitäten für die Vermarktung der seltenen Erkrankungen-Therapien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch diesen regionalen Fokus kann Ultragenyx nicht nur auf die spezifischen Bedürfnisse der Märkte eingehen, sondern auch auf die kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der jeweiligen Länder. Die lokale Präsenz in Berlin ermöglicht es dem Unternehmen, eng mit Gesundheitseinrichtungen, Fachärzten und Patientenorganisationen zusammenzuarbeiten, um die neuesten Entwicklungen in der Behandlung seltener Erkrankungen voranzutreiben.
Besonderheiten und Engagement
Neben der Entwicklung innovativer Therapien ist Ultragenyx auch für sein Engagement in der Patientenunterstützung bekannt. Das Unternehmen beteiligt sich aktiv an Aufklärungskampagnen, um das Bewusstsein für seltene Erkrankungen zu erhöhen und fördert den Austausch zwischen Patienten, Angehörigen und Fachleuten im Gesundheitswesen. Die Unterstützung von Patientenorganisationen und die Bereitstellung von Informationsmaterialien sind weitere Aspekte, die für Ultragenyx von großer Bedeutung sind. Das Unternehmen setzt sich zudem für einen offenen Dialog mit den Betroffenen ein, um deren Anliegen direkt in die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen einzubeziehen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Ultragenyx Germany GmbH
Was macht Ultragenyx Germany GmbH?
Das Arbeitsgebiet von Ultragenyx Germany GmbH ist das Erforschen seltener, erblich bedingter Krankheiten. Dazu gehören z.B. Morbus Sly, Morbus Cori und Morbus Wilson. Ultragenyx entwickelt verschiedene Therapien mit unterschiedlichen Medikamenten. Zum Einsatz kommen traditionelle Biologika, Gentherapien oder Nukleinsäuretherapien. Außerdem hat Ultragenyx das Entwicklungsverfahren für Medikamente beschleunigt.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.