MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Hochtaunuskreis

MEDA Pharma GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Hochtaunuskreis, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Benzstr. 1
61352 Hochtaunuskreis

```html

MEDA Pharma GmbH & Co. KG im Überblick

MEDA Pharma GmbH & Co. KG ist die deutsche Niederlassung des ehemaligen schwedischen Pharmaunternehmens Meda AB, das 2016 von der amerikanischen Mylan N.V. (heute Viatris) übernommen wurde. Mit Sitz im Hochtaunuskreis, Hessen, hat sich MEDA Pharma darauf spezialisiert, ein vielfältiges Portfolio von Spezialarzneimitteln anzubieten, das sowohl die Bedürfnisse der Patienten als auch die Anforderungen des Gesundheitsmarktes berücksichtigt. Das Unternehmen hat sich in der Region und darüber hinaus als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheitswesen etabliert.

Tätigkeitsfeld & Produkte

MEDA Pharma vertreibt in Deutschland ein umfassendes Produktportfolio aus den Bereichen Allergie, Atemwege, Dermatologie und Zentralnervensystem (ZNS). Zu den renommierten Produkten zählen:

  • Dymista: Ein Nasenspray, das Azelastin und Fluticason kombiniert und zur Behandlung von allergischer Rhinitis eingesetzt wird.
  • Xusal: Ein Antihistaminikum mit Levocetirizin zur Linderung von Allergiesymptomen.
  • EpiPen: Ein Adrenalin-Autoinjektor, der bei anaphylaktischen Reaktionen lebensrettend sein kann.
  • Verschiedene dermatologische Produkte, die zur Behandlung von Hauterkrankungen dienen.
  • Atemwegstherapeutika, die bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen helfen.

Diese Produkte spiegeln das Engagement von MEDA Pharma wider, innovative und effektive Therapien anzubieten, die die Lebensqualität der Patienten verbessern. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel, um auf die sich ständig verändernden Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung einzugehen. MEDA Pharma ist dabei nicht nur auf dem deutschen Markt aktiv, sondern auch international, was die Bedeutung des Unternehmens in der globalen Pharmaindustrie unterstreicht.

Geschichte & Regulierung

Meda AB wurde in Schweden gegründet und erlebte ein beträchtliches Wachstum durch strategische Akquisitionen, die das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur im europäischen Pharmasektor machten. 2016 übernahm Mylan Meda für 9,9 Milliarden US-Dollar, wodurch MEDA Pharma als Teil von Mylan/Viatris eine breitere Plattform zur Verfügung steht, um innovative Therapien zu entwickeln und bereitzustellen.

In Deutschland unterliegen alle Produkte von MEDA Pharma der Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Regulierung gewährleistet die Sicherheit und Effektivität der angebotenen Arzneimittel. Versicherte können sich darauf verlassen, dass die Produkte strengen Qualitätsstandards entsprechen, was die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens erhöht.

Wichtig ist auch die regionale Bedeutung von MEDA Pharma im Hochtaunuskreis. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Außerdem engagiert sich MEDA Pharma in Initiativen zur Förderung von Gesundheit und Wellness, die über die bloße Bereitstellung von Produkten hinausgehen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

``` In dieser Erweiterung wurde der bestehende Text um zusätzliche Details zu Produktbereichen, regionaler Bedeutung und regulatorischen Rahmenbedingungen ergänzt, um den Inhalt zu verfeinern und die Länge auf 500-700 Wörter zu erhöhen.

Häufige Fragen zu MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Was macht MEDA Pharma GmbH & Co. KG?

MEDA Pharma GmbH & Co. KG hat ein breites Sortiment an verschreibungspflichtigen und verordnungsfähigen Arzneimitteln. Es umfasst fast alle Bereiche körperlicher Beschwerden und einige Produkte zur Pflege, Vorbeugung und Stärkung.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen