MEDA Pharma GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
MEDA Pharma GmbH & Co. KG im Überblick
MEDA Pharma GmbH & Co. KG ist die deutsche Niederlassung des ehemaligen schwedischen Pharmaunternehmens Meda AB, das 2016 von der amerikanischen Mylan N.V. (heute Viatris) übernommen wurde. Mit Sitz im Hochtaunuskreis, Hessen, hat sich MEDA Pharma darauf spezialisiert, ein vielfältiges Portfolio von Spezialarzneimitteln anzubieten, das sowohl die Bedürfnisse der Patienten als auch die Anforderungen des Gesundheitsmarktes berücksichtigt. Das Unternehmen hat sich in der Region und darüber hinaus als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheitswesen etabliert.
Tätigkeitsfeld & Produkte
MEDA Pharma vertreibt in Deutschland ein umfassendes Produktportfolio aus den Bereichen Allergie, Atemwege, Dermatologie und Zentralnervensystem (ZNS). Zu den renommierten Produkten zählen:
- Dymista: Ein Nasenspray, das Azelastin und Fluticason kombiniert und zur Behandlung von allergischer Rhinitis eingesetzt wird.
- Xusal: Ein Antihistaminikum mit Levocetirizin zur Linderung von Allergiesymptomen.
- EpiPen: Ein Adrenalin-Autoinjektor, der bei anaphylaktischen Reaktionen lebensrettend sein kann.
- Verschiedene dermatologische Produkte, die zur Behandlung von Hauterkrankungen dienen.
- Atemwegstherapeutika, die bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen helfen.
Diese Produkte spiegeln das Engagement von MEDA Pharma wider, innovative und effektive Therapien anzubieten, die die Lebensqualität der Patienten verbessern. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel, um auf die sich ständig verändernden Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung einzugehen. MEDA Pharma ist dabei nicht nur auf dem deutschen Markt aktiv, sondern auch international, was die Bedeutung des Unternehmens in der globalen Pharmaindustrie unterstreicht.
Geschichte & Regulierung
Meda AB wurde in Schweden gegründet und erlebte ein beträchtliches Wachstum durch strategische Akquisitionen, die das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur im europäischen Pharmasektor machten. 2016 übernahm Mylan Meda für 9,9 Milliarden US-Dollar, wodurch MEDA Pharma als Teil von Mylan/Viatris eine breitere Plattform zur Verfügung steht, um innovative Therapien zu entwickeln und bereitzustellen.
In Deutschland unterliegen alle Produkte von MEDA Pharma der Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Regulierung gewährleistet die Sicherheit und Effektivität der angebotenen Arzneimittel. Versicherte können sich darauf verlassen, dass die Produkte strengen Qualitätsstandards entsprechen, was die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens erhöht.
Wichtig ist auch die regionale Bedeutung von MEDA Pharma im Hochtaunuskreis. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Außerdem engagiert sich MEDA Pharma in Initiativen zur Förderung von Gesundheit und Wellness, die über die bloße Bereitstellung von Produkten hinausgehen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
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Was macht MEDA Pharma GmbH & Co. KG?
MEDA Pharma GmbH & Co. KG hat ein breites Sortiment an verschreibungspflichtigen und verordnungsfähigen Arzneimitteln. Es umfasst fast alle Bereiche körperlicher Beschwerden und einige Produkte zur Pflege, Vorbeugung und Stärkung.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.