Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Neuwied

Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG ist ein deutsches Medizinprodukte- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Rengsdorf/Wien, spezialisiert auf Wundversorgung, Kompressionstherapie, Hygiene und klinische Spezialprodukte.

Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Irlicher Straße 55
56567 Neuwied

Unternehmensprofil

1998

Gegründet

5.000+

Mitarbeiter

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Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG im Überblick

Lohmann & Rauscher (L&R), mit Sitz in Neuwied, ist eines der angesehensten Unternehmen in Europa für Wundversorgung und Medizinprodukte. Seit der Gründung im Jahr 1998 in der ursprünglichen Form hat sich L&R konstant weiterentwickelt und gilt heute als Innovator in der Branche. Das Unternehmen ist bekannt für seine hochwertigen Produkte, die sich durch Wirksamkeit und Benutzerfreundlichkeit auszeichnen. Mit einem klaren Fokus auf Forschung und Entwicklung strebt L&R danach, den Behandlungsprozess für Patienten weltweit zu verbessern, indem sie Lösungen anbieten, die sowohl klinisch als auch alltäglich von Bedeutung sind.

Leistungen und Produkte

L&R präsentiert ein vielseitiges Produktsortiment, das weit über die grundlegende Wundversorgung hinausgeht. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Moderne Wundauflagen: Diese Produkte sind für verschiedene Arten von Wunden konzipiert und bieten sowohl komfortable als auch effektive Lösungen.
  • Kompressionsbandagen: Entwickelt zur Unterstützung der venösen Rückführung und zur Behandlung von venösen Erkrankungen, bieten sie eine Vielzahl an Kompressionsklassen.
  • Orthopädische Bandagen: Diese Produkte unterstützen Rehabilitation und Schmerzmanagement in verschiedenen orthopädischen Bereichen.
  • OP-Abdeckungen: Sterile Abdeckungen sind für verschiedene chirurgische Eingriffe unverzichtbar und sichern die Hygienesicherheit.
  • Hygieneartikel: Dazu zählen unter anderem Desinfektionsmittel und Reinigungslösungen, die für medizinische Einrichtungen und den privaten Gebrauch geeignet sind.

Unter den bekannten Marken sind Cellona, Stülpa und Debrisoft zu finden, die jeweils durch ihre spezifischen Vorteile hervorstechen. Cellona beispielsweise bietet eine breite Palette an Produkten für die individuelle Wundversorgung, während Debrisoft vor allem für die sanfte und effektive Wundreinigung bekannt ist. Der Export in über 90 Länder macht L&R zu einem relevanten Akteur auf der internationalen Bühne, wobei die Produkte in verschiedenen unterschiedlichen medizinischen Systemen Anwendung finden.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von L&R unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die von der Europäischen Union und internationalen Normen festgelegt werden. Das Unternehmen hält alle erforderlichen Zertifizierungen, einschließlich ISO 13485, einer Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizinprodukteindustrie. Diese regulatorische Einordnung gewährleistet, dass die Produkte nicht nur sicher, sondern auch effektiv und zuverlässig sind. Darüber hinaus führt L&R kontinuierlich interne und externe Audits durch, um die hohen Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten und Innovationsprozesse voranzutreiben.

Standort Neuwied / Rheinland-Pfalz

Der Hauptsitz in Neuwied, einer Stadt mit einer tiefen industriellen Tradition, ist nicht nur ein Symbol für die Entwicklung von L&R, sondern auch ein strategischer Vorteil. Rheinland-Pfalz, mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur und der Nähe zu bedeutenden Verkehrswegen, spielt eine zentrale Rolle in der Logistik und Distribution der Produkte. Die Lage ermöglicht es L&R, schnellere Lieferungen an Kunden in Deutschland und dem restlichen Europa anzubieten.

Die Region fördert auch den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren der Gesundheitsbranche. L&R kooperiert mit örtlichen Universitäten und Forschungsinstituten, um neue Technologien und Behandlungsmethoden zu entwickeln, was zur Innovationskraft des Unternehmens maßgeblich beiträgt. Im Rahmen dieser Kooperationen fließen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in die Produktentwicklung ein und stellen sicher, dass L&R an der Spitze der technologischen Entwicklungen bleibt.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Rheinland-Pfalz | Medizintechnik

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Häufige Fragen zu Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG

Was macht Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG?

Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG entwickelt, stellt her und vertreibt Medizin- und Hygieneprodukte weltweit. Zu ihrem Portfolio gehören Mittel für die Wundversorgung, Bandagen & Orthesen, OP-Produkte und Mittel zur Desinfektion. Schwerpunkte sind der HNO-Bereich, die Augenheilkunde und die Dermatologie.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen