Orifarm GmbH

Pharmaunternehmen · Leverkusen

Orifarm GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Orifarm GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Fixheider Str. 4
51381 Leverkusen

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Orifarm GmbH im Überblick

Orifarm GmbH ist die deutsche Niederlassung der dänischen Orifarm Group A/S, einem der größten europäischen Parallelimporteure für Arzneimittel. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, und importiert Arzneimittel aus anderen EU-Ländern für den deutschen Markt. Mit einer soliden finanziellen Basis und einer klaren Unternehmensstrategie hat sich Orifarm in den letzten Jahren als ein vertrauenswürdiger Partner im deutschen Gesundheitswesen etabliert, dessen Dienstleistungen und Produkte auf Qualität und Zugänglichkeit setzen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Orifarm ist auf den Parallelimport von Arzneimitteln innerhalb der EU spezialisiert. Das Unternehmen kauft zugelassene Arzneimittel in EU-Ländern mit niedrigeren Preisen und importiert diese nach Deutschland. Dieser Prozess erfolgt unter strengen Richtlinien, um sicherzustellen, dass alle importierten Produkte den deutschen Standards entsprechen. Nach Umpackung und Neukennzeichnung gemäß deutschen Anforderungen werden die Produkte über den pharmazeutischen Großhandel an Apotheken vertrieben.

Das umfangreiche Parallelimport-Portfolio umfasst Originalarzneimittel verschiedenster therapeutischer Bereiche, darunter:

  • Antibiotika: Zur Behandlung bakterieller Infektionen.
  • Onkologische Arzneimittel: Medikamente zur Krebsbehandlung.
  • Herz-Kreislauf-Medikamente: Zur Behandlung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck.
  • Schmerztherapeutika: Zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen.
  • Psychopharmaka: Arzneimittel zur Behandlung von mentalen Erkrankungen.

Diese vielseitige Produktlinie trägt maßgeblich zur Senkung der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen bei und sorgt dafür, dass Patienten auch in Zeiten steigender Kosten Zugang zu wichtigen Therapien haben.

Geschichte & Regulierung

Orifarm wurde in Dänemark gegründet und ist heute einer der marktführenden Parallelimporteure in Europa. Das Unternehmen ist in mehreren EU-Ländern aktiv und beschäftigt mehrere Hundert Mitarbeiter. Alle deutschen Aktivitäten unterliegen den strengen Auflagen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Parallelimporte und der regelmäßigen Überwachung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW.

Die regulatorische Einordnung des Parallelimports ist wichtig, um die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Orifarm verfolgt dabei strikte Qualitätsstandards und erfüllt sämtliche gesetzlichen Anforderungen, die sowohl die Arzneimittelsicherheit als auch die Transparenz im Beschaffungsprozess betreffen. Die Transparenz gewährleistet, dass Apotheken und letztlich auch die Patienten sich auf die Qualität der Produkte verlassen können.

Regionale Bedeutung & Besonderheiten

Die Orifarm GmbH spielt eine wichtige Rolle im regionalen Gesundheitswesen von Nordrhein-Westfalen. Durch den Import von Arzneimitteln zu wettbewerbsfähigen Preisen trägt das Unternehmen nicht nur zur Kostensenkung in der Gesundheitsversorgung bei, sondern auch zur Sicherstellung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung in der Region. Die Nähe zu lokalen Apotheken ermöglicht es Orifarm, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren und schnell auf spezielle Anforderungen einzugehen.

Darüber hinaus fördert Orifarm die Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsdienstleistern und trägt zur Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften im pharmazeutischen Bereich bei. Die Unterstützung von Initiativen zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung zeigt, wie ernst Orifarm seine Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen nimmt.

Ein weiteres herausragendes Merkmal von Orifarm ist der Fokus auf nachhaltige Praktiken und Transparenz in der Lieferkette. Das Unternehmen engagiert sich aktiv für umweltfreundliche Prozesse, sowohl in der Logistik als auch in der Verpackung.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Orifarm GmbH

Was macht Orifarm GmbH?

Orifarm GmbH hat den Import von Arzneimitteln aus europäischen Ländern als Schwerpunkt. Sie liefert OTC-Produkte, Gesundheitsprodukte, wie Vitamine und Mineralien, Generika und rezeptpflichtige Arzneien. Die Medikamente beziehen sich auf Anwendungsgebiete wie Krebs, HIV, Rheuma oder Sklerose.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen