Orifarm GmbH Adresse & Kontakt
Orifarm GmbH im Überblick
Orifarm GmbH ist die deutsche Niederlassung der dänischen Orifarm Group A/S, einem der größten europäischen Parallelimporteure für Arzneimittel. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, und importiert Arzneimittel aus anderen EU-Ländern für den deutschen Markt. Mit einer soliden finanziellen Basis und einer klaren Unternehmensstrategie hat sich Orifarm in den letzten Jahren als ein vertrauenswürdiger Partner im deutschen Gesundheitswesen etabliert, dessen Dienstleistungen und Produkte auf Qualität und Zugänglichkeit setzen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Orifarm ist auf den Parallelimport von Arzneimitteln innerhalb der EU spezialisiert. Das Unternehmen kauft zugelassene Arzneimittel in EU-Ländern mit niedrigeren Preisen und importiert diese nach Deutschland. Dieser Prozess erfolgt unter strengen Richtlinien, um sicherzustellen, dass alle importierten Produkte den deutschen Standards entsprechen. Nach Umpackung und Neukennzeichnung gemäß deutschen Anforderungen werden die Produkte über den pharmazeutischen Großhandel an Apotheken vertrieben.
Das umfangreiche Parallelimport-Portfolio umfasst Originalarzneimittel verschiedenster therapeutischer Bereiche, darunter:
- Antibiotika: Zur Behandlung bakterieller Infektionen.
- Onkologische Arzneimittel: Medikamente zur Krebsbehandlung.
- Herz-Kreislauf-Medikamente: Zur Behandlung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck.
- Schmerztherapeutika: Zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen.
- Psychopharmaka: Arzneimittel zur Behandlung von mentalen Erkrankungen.
Diese vielseitige Produktlinie trägt maßgeblich zur Senkung der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen bei und sorgt dafür, dass Patienten auch in Zeiten steigender Kosten Zugang zu wichtigen Therapien haben.
Geschichte & Regulierung
Orifarm wurde in Dänemark gegründet und ist heute einer der marktführenden Parallelimporteure in Europa. Das Unternehmen ist in mehreren EU-Ländern aktiv und beschäftigt mehrere Hundert Mitarbeiter. Alle deutschen Aktivitäten unterliegen den strengen Auflagen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Parallelimporte und der regelmäßigen Überwachung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW.
Die regulatorische Einordnung des Parallelimports ist wichtig, um die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Orifarm verfolgt dabei strikte Qualitätsstandards und erfüllt sämtliche gesetzlichen Anforderungen, die sowohl die Arzneimittelsicherheit als auch die Transparenz im Beschaffungsprozess betreffen. Die Transparenz gewährleistet, dass Apotheken und letztlich auch die Patienten sich auf die Qualität der Produkte verlassen können.
Regionale Bedeutung & Besonderheiten
Die Orifarm GmbH spielt eine wichtige Rolle im regionalen Gesundheitswesen von Nordrhein-Westfalen. Durch den Import von Arzneimitteln zu wettbewerbsfähigen Preisen trägt das Unternehmen nicht nur zur Kostensenkung in der Gesundheitsversorgung bei, sondern auch zur Sicherstellung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung in der Region. Die Nähe zu lokalen Apotheken ermöglicht es Orifarm, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren und schnell auf spezielle Anforderungen einzugehen.
Darüber hinaus fördert Orifarm die Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsdienstleistern und trägt zur Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften im pharmazeutischen Bereich bei. Die Unterstützung von Initiativen zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung zeigt, wie ernst Orifarm seine Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen nimmt.
Ein weiteres herausragendes Merkmal von Orifarm ist der Fokus auf nachhaltige Praktiken und Transparenz in der Lieferkette. Das Unternehmen engagiert sich aktiv für umweltfreundliche Prozesse, sowohl in der Logistik als auch in der Verpackung.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Orifarm GmbH
Was macht Orifarm GmbH?
Orifarm GmbH hat den Import von Arzneimitteln aus europäischen Ländern als Schwerpunkt. Sie liefert OTC-Produkte, Gesundheitsprodukte, wie Vitamine und Mineralien, Generika und rezeptpflichtige Arzneien. Die Medikamente beziehen sich auf Anwendungsgebiete wie Krebs, HIV, Rheuma oder Sklerose.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.