Biofrontera Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1997
Gegründet
~150
Mitarbeiter
Biofrontera Pharma GmbH im Überblick
Die Biofrontera Pharma GmbH aus Leverkusen ist ein auf dermatologische Krebsbehandlung und photodynamische Therapie (PDT) spezialisiertes Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Das 2000 gegründete, börsennotierte Unternehmen hat mit Ameluz (Aminolävulinsäure-Gel) ein innovatives Präparat für die topische Therapie bei aktinischen Keratosen entwickelt und zugelassen. Die Verwendung von Ameluz zur Behandlung dieser Hautveränderungen zeigt signifikante Erfolge in der Verringerung von Läsionen und bietet Patienten eine schonende Behandlungsoption an.
Leistungen und Produkte
Die Hauptentwicklung von Biofrontera ist Ameluz, welches zur Behandlung von aktinischen Keratosen (Vorläufer von Hautkrebs) mittels photodynamischer Therapie eingesetzt wird. Bei dieser Therapieform wird das Präparat zusammen mit dem BF-RhodoLED-Lampenaufsatz eingesetzt, der eine gezielte Lichtbehandlung ermöglicht. Die durch Ameluz induzierte Zellschädigung in Kombination mit Licht führt zu einer effektiven Zerstörung der krankhaften Zellen. Neben Ameluz bietet Biofrontera auch begleitende Produkte und Dienstleistungen an, die den Behandlungserfolg steigern und den Dermatologen bei der Anwendung unterstützen. Alle Produkte des Unternehmens unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die sicherstellen, dass sie höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit entsprechen.
Biofrontera strebt außerdem danach, sein Portfolio zu erweitern und investiert in die Forschung neuer Therapien, die den Bedürfnissen von Patienten mit Hauterkrankungen gerecht werden. Das Unternehmen hat klinische Studien für die Erforschung weiterer Medikamente und Anwendungen initiiert.
Regulatorische Einordnung
Wie viele Pharmaunternehmen ist Biofrontera strengen regulatorischen Anforderungen unterworfen, sowohl in Europa als auch in den USA. Die Zulassung von Ameluz erfordert eine umfassende Dokumentation klinischer Daten, die die Sicherheit und Wirksamkeit belegen. In der EU wird das Produkt durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) reguliert, während in den USA die Food and Drug Administration (FDA) für die Überprüfung und Zulassung zuständig ist. Diese regulatorische Prüfung gewährleistet, dass die Produkte von Biofrontera den höchsten Anforderungen an pharmazeutische Qualität entsprechen.
Standort Leverkusen / Nordrhein-Westfalen
Leverkusen ist als Standort von Bayer ein bedeutendes Zentrum der deutschen Pharmaindustrie. Biofrontera profitiert von der Nähe zu renommierten Forschungseinrichtungen und dem pharmazeutischen Netzwerk in der Region Köln-Bonn. Diese geografische Lage begünstigt die Zusammenarbeit mit Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten, die Biofrontera wertvolle Impulse für Forschung und Entwicklung geben. Darüber hinaus stärkt der Standort die lokale Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze im hochqualifizierten Bereich der Gesundheitstechnologie.
Die Einbindung in das regionale Netzwerk ermöglicht es Biofrontera auch, von den neuesten technologischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren, wodurch sich das Unternehmen als innovatives Spezialpharmazeutikaunternehmen in diesem Umfeld etabliert hat. Biofrontera versteht die Bedeutung von regionalen Partnerschaften und pflegt aktive Kooperationen mit anderen Unternehmen und Institutionen, um Synergien zu schaffen und neue therapeutische Ansätze zu entwickeln.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Biofrontera Pharma GmbH
Was macht Biofrontera Pharma GmbH?
Das biopharmazeutische Unternehmen Biofrontera Pharma GmbH stellt her und vertreibt dermatologische Medikamente und Produkte für die medizinische Hautpflege. Heilung, Schutz und Pflege der Haut stehen im Fokus. Als Besonderheit hat die Firma ein rezeptpflichtiges Medikament entwickelt, das zusammen mit verschiedenen Rotlichtlampen bei hellem Hautkrebs eingesetzt werden kann.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.