Pascoe Vital GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1895
Gegründet
~350
Mitarbeiter
Pascoe Vital GmbH im Überblick
Die Pascoe Vital GmbH mit Sitz in Gießen, Hessen, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Phytopharmaka sowie naturheilkundlichen Arzneimitteln spezialisiert. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Pascoe Pharmazeutische Präparate GmbH, die eine lange Tradition in der Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln vorweisen kann. Zu den bekanntesten Produkten zählen Pascoflair, ein bewährtes Beruhigungs- und Schlafmittel auf Basis von Baldrian, und Pascoforte, das zur Stärkung des Organismus in Zeiten von Stress und Erschöpfung dient. Die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben für Arzneimittel und die Nachhaltigkeit in der Produktion sind für die Pascoe Vital GmbH von höchster Bedeutung.
Leistungen und Produkte
Im Produktsortiment von Pascoe Vital finden sich eine Vielzahl von pflanzlichen Arzneimitteln, die gezielt auf häufige Gesundheitsprobleme wie Stress, Schlafstörungen und körperliche Erschöpfung abzielen. Die angebotenen Produkte lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen:
- Beruhigungsmittel: Präparate wie Pascoflair, die auf Baldrian basieren, fördern die Entspannung und verbessern die Schlafqualität.
- Stimmungsaufheller: Johanniskraut-Präparate werden zur Linderung von leichten bis mäßigen depressiven Verstimmungen eingesetzt.
- Immunstärkung: Vitamin-C-Präparate und weitere Mittel, die das Immunsystem unterstützen und ganzheitlich zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen.
- Kombinationsmittel: Speziell entwickelte Produkte, die verschiedene pflanzliche Wirkstoffe kombinieren, um synergistische Effekte zu erzielen.
Das Unternehmen beliefert sowohl Apotheken als auch Reformhäuser, wobei ein direkter Kontakt zu Therapeuten besteht, um eine zielgerichtete Anwendung der Produkte in der Praxis zu ermöglichen.
Regulatorische Einordnung
Die Pascoe Vital GmbH unterliegt strengen Auflagen gemäß dem Arzneimittelgesetz (AMG) und den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Produkte werden in zertifizierten Verfahren produziert und regelmäßig auf Qualität und Wirksamkeit geprüft. Arzneimittel der Pascoe Vital GmbH sind als phytotherapeutische Arzneimittel klassifiziert, was bedeutet, dass sie ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe nutzen, die gemäß den geltenden europäischen Standards verarbeitet werden. Zudem engagiert sich das Unternehmen aktiv für Transparenz und informierte Gesundheitsentscheidungen bei den Verbrauchern.
Regionale Bedeutung
Die Region um Gießen hat eine besondere Bedeutung für die Pascoe Vital GmbH, nicht nur wegen der Nähe zur Justus-Liebig-Universität, die eine pharmazeutische Fakultät bietet. Hier besteht eine enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Industrie, die es dem Unternehmen ermöglicht, kontinuierlich innovative Produkte zu entwickeln und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Das Engagement in der Region zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern und Therapeuten, die weiterhin auf die Produkte von Pascoe Vital vertrauen.
Besonderheiten von Pascoe Vital GmbH
Ein herausragendes Merkmal der Pascoe Vital GmbH ist ihr Ansatz, ganzheitliche Gesundheitslösungen anzubieten, die nicht nur Symptome behandeln, sondern auch die Ursachen von Gesundheitsproblemen ansprechen. Dies geschieht durch eine Kombination von traditioneller Phytotherapie und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Philosophie des Unternehmens ist tief in der Überzeugung verwurzelt, dass der Körper über natürliche Selbstheilungskräfte verfügt, die durch die richtige Unterstützung gefördert werden können.
Zusätzlich investiert Pascoe Vital in die Aus- und Weiterbildung von Therapeuten und Apothekern, um ein umfassendes Wissen über die Wirksamkeit und Anwendung ihrer Produkte zu fördern. Die regelmäßige Teilnahme an Fachmessen und Symposien unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, mit Fachleuten auf dem neuesten Stand der Forschung in Kontakt zu treten.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel
Häufige Fragen zu Pascoe Vital GmbH
Was macht Pascoe Vital GmbH?
Pascoe Vital GmbH produziert und handelt mit pflanzlichen Arzneimitteln, hoch dosierten Vitaminpräparaten, homöopathischen Komplexmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Die Mittel sind für verschiedene Krankheitsbilder und zur Stärkung und Vorbeugung konzipiert. Für Partnerfirmen übernimmt sie auch die Produktion von Mitteln nach Auftrag.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.