Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1947
Gegründet
~200
Mitarbeiter
Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik im Überblick
Die Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik aus dem Landkreis Bergstraße ist ein führender Hersteller homöopathischer und naturheilkundlicher Komplex-Arzneimittel in Hessen. Das 1947 gegründete Unternehmen hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Experte für innovative therapeutische Lösungen etabliert. Besonderen internationaler Bekanntheit erfreuen sich die D-Tropfen, die als Reckeweg-Komplexmittel in mehr als 50 Länder exportiert werden. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung und betont fundierten Forschung im Bereich der Homöopathie, gelingt es Dr. Reckeweg, stets den neuesten Anforderungen und Erkenntnissen im Gesundheitssektor gerecht zu werden.
Leistungen und Produkte
Dr. Reckeweg bietet ein umfangreiches Sortiment an homöopathischen Komplexmitteln in Form von Tropfen, Tabletten und Ampullen für verschiedenste Indikationsbereiche an. Die charakteristischen R-Präparate (R1 bis R99 und mehr) sind seit Jahrzehnten in Apotheken und bei Naturheilpraktikern weltweit etabliert. Jedes Produkt wird mit dem Ziel entwickelt, die Selbstheilungsprozesse des Körpers zu fördern und dabei mögliche Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente zu vermeiden. Die Produktbereiche umfassen unter anderem die Behandlung von Erkältungen, Allergien, chronischen Erkrankungen sowie psychosomatischen Beschwerden.
Das Unternehmen steht für hohe Qualität und Reinheit seiner homöopathischen Ausgangsstoffe, die unter strengen Kontrollen in eigenen Anlagen nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) produziert werden. Hierbei wird nicht nur auf die Rohstoffqualität geachtet, sondern auch auf eine schonende Verarbeitung, um die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe zu erhalten. Darüber hinaus setzt Dr. Reckeweg moderne Technologien ein, um sowohl die Effektivität als auch die Verträglichkeit seiner Arzneimittel zu optimieren.
Regulatorische Einordnung
Dr. Reckeweg ist als pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland annähernd umfassend reguliert und muss, wie alle Hersteller von Arzneimitteln, strenge Vorgaben der Arzneimittelbehörde einhalten. In der Regel unterliegen homöopathische Arzneimittel geringeren Anforderungen an die Wirksamkeitsnachweise, dennoch hat Dr. Reckeweg sich durch den Nachweis der Qualität sowie durch fundierte Evidenz seiner Produkte einen festen Platz im Gesundheitswesen gesichert. Zudem werden die Produkte regelmäßig auditiert, um den hohen Standard zu wahren und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren.
Standort Bergstraße / Hessen
Die Bergstraße ist eine Ferienregion in Südhessen zwischen Darmstadt und Heidelberg, bekannt für ihr mildes Klima und seine reiche Weinbautradition. Diese regionale Verbundenheit spielt eine wichtige Rolle in der Identität von Dr. Reckeweg. Durch die Nähe zu renommierten Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen in Heidelberg und Darmstadt, hat das Unternehmen den Vorteil, innovatives Wissen zu integrieren und mit führenden Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Zudem bietet die Region einen Zugang zu einem Netzwerk aus anderen Pharmaunternehmen, was den Austausch von Best Practices fördert und die Entwicklung neuer Produkte unterstützt.
Die Einbettung in diese aufstrebende Region erweitert nicht nur die geschäftlichen Möglichkeiten, sondern bietet auch einen attraktiven Lebensraum für Mitarbeiter. Mit einem klaren Fokus auf Forschung und Entwicklung ist Dr. Reckeweg zudem bestrebt, die lokale Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel
Häufige Fragen zu Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik
Was macht Dr. Reckeweg & Co. GmbH?
Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik stellt homöopathische Arznei für Mensch und Tier her. Die Mittel werden als Tropfen, Injekt, Globuli oder Tabletten gereicht und für einzelne Beschwerden individuell zusammengestellt. Einsatzmöglichkeiten sind Herz-Kreiskauf, Magen-Darm, Haut, Erkältungskrankheiten, Stress, Frauen- und Männerkrankheiten.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.