Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik

Pharmaunternehmen · Bergstraße

Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Bergstraße, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Berliner Ring 22
64625 Bergstraße

Unternehmensprofil

1947

Gegründet

~200

Mitarbeiter

Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik im Überblick

Die Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik aus dem Landkreis Bergstraße ist ein führender Hersteller homöopathischer und naturheilkundlicher Komplex-Arzneimittel in Hessen. Das 1947 gegründete Unternehmen hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Experte für innovative therapeutische Lösungen etabliert. Besonderen internationaler Bekanntheit erfreuen sich die D-Tropfen, die als Reckeweg-Komplexmittel in mehr als 50 Länder exportiert werden. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung und betont fundierten Forschung im Bereich der Homöopathie, gelingt es Dr. Reckeweg, stets den neuesten Anforderungen und Erkenntnissen im Gesundheitssektor gerecht zu werden.

Leistungen und Produkte

Dr. Reckeweg bietet ein umfangreiches Sortiment an homöopathischen Komplexmitteln in Form von Tropfen, Tabletten und Ampullen für verschiedenste Indikationsbereiche an. Die charakteristischen R-Präparate (R1 bis R99 und mehr) sind seit Jahrzehnten in Apotheken und bei Naturheilpraktikern weltweit etabliert. Jedes Produkt wird mit dem Ziel entwickelt, die Selbstheilungsprozesse des Körpers zu fördern und dabei mögliche Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente zu vermeiden. Die Produktbereiche umfassen unter anderem die Behandlung von Erkältungen, Allergien, chronischen Erkrankungen sowie psychosomatischen Beschwerden.

Das Unternehmen steht für hohe Qualität und Reinheit seiner homöopathischen Ausgangsstoffe, die unter strengen Kontrollen in eigenen Anlagen nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) produziert werden. Hierbei wird nicht nur auf die Rohstoffqualität geachtet, sondern auch auf eine schonende Verarbeitung, um die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe zu erhalten. Darüber hinaus setzt Dr. Reckeweg moderne Technologien ein, um sowohl die Effektivität als auch die Verträglichkeit seiner Arzneimittel zu optimieren.

Regulatorische Einordnung

Dr. Reckeweg ist als pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland annähernd umfassend reguliert und muss, wie alle Hersteller von Arzneimitteln, strenge Vorgaben der Arzneimittelbehörde einhalten. In der Regel unterliegen homöopathische Arzneimittel geringeren Anforderungen an die Wirksamkeitsnachweise, dennoch hat Dr. Reckeweg sich durch den Nachweis der Qualität sowie durch fundierte Evidenz seiner Produkte einen festen Platz im Gesundheitswesen gesichert. Zudem werden die Produkte regelmäßig auditiert, um den hohen Standard zu wahren und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren.

Standort Bergstraße / Hessen

Die Bergstraße ist eine Ferienregion in Südhessen zwischen Darmstadt und Heidelberg, bekannt für ihr mildes Klima und seine reiche Weinbautradition. Diese regionale Verbundenheit spielt eine wichtige Rolle in der Identität von Dr. Reckeweg. Durch die Nähe zu renommierten Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen in Heidelberg und Darmstadt, hat das Unternehmen den Vorteil, innovatives Wissen zu integrieren und mit führenden Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Zudem bietet die Region einen Zugang zu einem Netzwerk aus anderen Pharmaunternehmen, was den Austausch von Best Practices fördert und die Entwicklung neuer Produkte unterstützt.

Die Einbettung in diese aufstrebende Region erweitert nicht nur die geschäftlichen Möglichkeiten, sondern bietet auch einen attraktiven Lebensraum für Mitarbeiter. Mit einem klaren Fokus auf Forschung und Entwicklung ist Dr. Reckeweg zudem bestrebt, die lokale Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel

Häufige Fragen zu Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik

Was macht Dr. Reckeweg & Co. GmbH?

Dr. Reckeweg & Co. GmbH Pharmazeutische Fabrik stellt homöopathische Arznei für Mensch und Tier her. Die Mittel werden als Tropfen, Injekt, Globuli oder Tabletten gereicht und für einzelne Beschwerden individuell zusammengestellt. Einsatzmöglichkeiten sind Herz-Kreiskauf, Magen-Darm, Haut, Erkältungskrankheiten, Stress, Frauen- und Männerkrankheiten.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen