ROBUGEN GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1836
Gegründet
ROBUGEN GmbH & Co. KG im Überblick
Die ROBUGEN GmbH & Co. KG aus Esslingen ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg, das auf pflanzliche Präparate und Vitaminprodukte für die Gesundheitsvorsorge spezialisiert ist. Gegründet im Jahr 1975, hat sich ROBUGEN einen soliden Ruf in der Branche erarbeitet, insbesondere durch seine qualitativ hochwertigen Vitamin-C-Präparate und natürlichen Antioxidantien. Das Unternehmen hat sich der Mission verschrieben, die Gesundheit der Menschen durch natürliche Produkte zu fördern und setzt dabei auf nachhaltige Beschaffungsmethoden und eine umweltbewusste Produktion.
Leistungen und Produkte
ROBUGEN produziert und vertreibt eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln mit einem starken Fokus auf pflanzliche Zutaten. Das Hauptproduktportfolio umfasst Vitamin-C-Präparate aus natürlichen Quellen wie Hagebutten und Acerola, Ergänzungen mit Beta-Carotin sowie Multivitaminpräparate, die speziell formuliert sind, um die Immunabwehr zu unterstützen. Neben diesen freiverkäuflichen Produkten bietet ROBUGEN auch apothekenpflichtige Arzneimittel an, die auf die Bedürfnisse von Ärzten und Apothekern abgestimmt sind. Alle Produkte durchlaufen strenge Kontrollen und sind nach den aktuellen GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) hergestellt. Dies gewährleistet eine hohe Qualität und Sicherheit für die Verbraucher.
Regulatorische Einordnung
Die ROBUGEN GmbH & Co. KG unterliegt den strengen Regelungen der europäischen und deutschen Arzneimittelgesetzgebung. In Deutschland sind die Anforderungen für die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln klar definiert. ROBUGEN arbeitet eng mit den Aufsichtsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den geltenden Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entsprechen. Ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit regulatorischen Anforderungen hat das Unternehmen zu einem vertrauenswürdigen Partner im Gesundheitssektor gemacht.
Standort Esslingen / Baden-Württemberg
Esslingen am Neckar liegt östlich von Stuttgart und ist Teil der Metropolregion Stuttgart. Diese Region ist nicht nur ein bedeutendes industrielles Zentrum, sondern bietet auch ein starkes Netzwerk an Gesundheitseinrichtungen und Forschungseinrichtungen. Die strategische Lage ermöglicht ROBUGEN eine hervorragende Anbindung an Logistikpartner sowie eine integration in einen der am besten ausgebauten Apothekenmärkte Deutschlands. Die Nähe zu Universitäten und Forschungsinstituten fördert zudem innovative Entwicklungen in der Produktformulierung und -forschung.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
ROBUGEN hebt sich durch seinen Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit von Mitbewerbern ab. Das Unternehmen forscht kontinuierlich an neuen Formulierungen und innovativen Produktkonzepten, um den wachsenden Gesundheitsbedürfnissen einer zunehmend gesundheitsbewussten Gesellschaft gerecht zu werden. Das Augenmerk liegt auf der Entwicklung von Produkten, die nicht nur gesundheitsfördernd sind, sondern auch umweltfreundlich, indem beispielsweise nachhaltige Rohstoffe bezogen und umweltbewusste Verpackungslösungen verwendet werden.
Zukünftige Projekte beinhalten die Erweiterung des Produktportfolios um spezielle Ansätze zur Stressbewältigung und zur Unterstützung von mentaler Gesundheit, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit einer starken Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie bestehenden Partnerschaften mit Universitäten ist ROBUGEN gut aufgestellt, um auch in Zukunft relevante und innovative Lösungen für die Gesundheitsvorsorge anzubieten.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu ROBUGEN GmbH & Co. KG
Was macht ROBUGEN GmbH & Co. KG?
ROBUGEN GmbH & Co. KG stellt Arzneimittel und Kosmetika her und nutzt dabei vorwiegend pflanzliche Wirkstoffe. Wundsalben, Pflegecremes und Sprays, Hamamelis Salbe als Schutz vor Austrocknung und Sonnenschäden und Kautabletten für den Magen-Darm-Bereich stehen sind im Portfolio enthalten.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.