Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Freising

Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Freising, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Oberndorfer Str. 7
85777 Freising

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Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG im Überblick

Die Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG aus Freising ist ein auf Verbandmittel und Wundversorgungsprodukte spezialisiertes Unternehmen in Bayern. Gegründet im Jahr 1997, zeichnet sich das Unternehmen durch seine langjährige Erfahrung in der Herstellung von medizinischen Produkten aus. Rogg ist bekannt für die Entwicklung von innovativen Lösungen im Bereich der Wundversorgung, die den neuesten medizinischen Standards entsprechen. Neben der hauseigenen Produktion legt das Unternehmen großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um seine Produktpalette ständig zu verbessern und anzupassen.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von Rogg umfasst ein breites Spektrum an medizinischen Produkten, die für die professionelle und häusliche Wundversorgung entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Mullbinden: In verschiedenen Größen und Ausführungen für die sichere Wundabdeckung.
  • Fixierbinden: Für die sichere Fixierung von Wundauflagen und medizinischen Geräten.
  • Kompressen: Sterile und unsterile Varianten für den Einsatz in der Akut- und Langzeitpflege.
  • Pflaster: Unterschiedliche Haft- und Materialvarianten für optimale Haftung und Tragekomfort.
  • Wundauflagen: Spezielle Produkte für die Behandlung von chronischen Wunden und postoperativen Versorgungen.

Alle Produkte sind als Medizinprodukte zertifiziert und erfüllen die strengen Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte. Rogg setzt auf umweltschonende Produktion, indem nachhaltige Rohstoffe ausgewählt und innovative Herstellungsverfahren eingesetzt werden. Das Unternehmen engagiert sich aktiv für die Umwelt und verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie.

Regulatorische Einordnung

Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt Rogg den strengen Vorschriften des Medizinproduktegesetzes (MPG) in Deutschland sowie den entsprechenden europäischen Richtlinien. Dies gewährleistet, dass alle Produkte den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards genügen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Qualitätssicherung in der Herstellung und die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte sicherstellt. Diese regulatorische Einordnung ist nicht nur wichtig für die Marktverfügbarkeit, sondern auch für das Vertrauen der Verbraucher und Fachkreise in die Produkte von Rogg.

Standort Freising / Bayern

Freising liegt unmittelbar beim Flughafen München in Bayern, was exzellente Bedingungen für die Distribution von Medizinprodukten in alle Teile Deutschlands und nach Europa bietet. Die Nähe zur Metropolregion München und zu zahlreichen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen macht Freising zu einem attraktiven Standort für ein Medizinproduktunternehmen wie Rogg. Der Standort ermöglicht eine effektive Logistik und kurze Wege zu wichtigen Geschäftspartnern und Kunden.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Rogg Verbandstoffe spielt eine wesentliche Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Das Unternehmen arbeitet eng mit lokalen Kliniken und Apotheken zusammen, um die Bedürfnisse der Patienten und Pflegeeinrichtungen optimal zu erfüllen. Darüber hinaus engagiert sich Rogg in verschiedenen Initiativen zur Förderung der Gesundheit und der Wundversorgung in der Region. Regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen für medizinisches Fachpersonal unterstreichen das Engagement des Unternehmens für qualitativ hochwertige Wundversorgung.

Besonders hervorzuheben ist das Angebot an innovativen Produkten, die den aktuellen Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht werden. Dazu gehören beispielsweise Materialien mit speziellen antibakteriellen Eigenschaften oder hypoallergene Verbandsstoffe, die für besonders empfindliche Haut geeignet sind.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Bayern | Medizintechnik

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Häufige Fragen zu Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG

Was macht Rogg Verbandstoffe?

Rogg Verbandstoffe GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von Verbandmittel und neuen Produkten für Wundbehandlung und Kompression. Im Angebot führt er weiter Medizinprodukte, digitale Dienstleistungen für Arztpraxen und Servicedienstleistungen in Logistik und Einkaufsmanagement.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen