Septodont GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1932
Gegründet
1.000+
Mitarbeiter
Septodont GmbH im Überblick
Septodont GmbH ist die deutsche Niederlassung der französischen Septodont S.A.S., einem 1932 in Paris gegründeten Pharmaunternehmen, das weltweit führend in der Herstellung von Lokalanästhetika und anderen zahnmedizinischen Präparaten ist. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz im Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen, und spielt eine entscheidende Rolle in der zahnmedizinischen Versorgung der Region. Die lokale Präsenz ermöglicht es Septodont, flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und enge Beziehungen zu Zahnärzten und Dentalhändlern zu pflegen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Der Kernbereich von Septodont in Deutschland liegt in der Entwicklung und Produktion von Dentalanästhetika. Das Leitprodukt, Ultracain (Articainhydrochlorid), hat sich als das am häufigsten verwendete Lokalanästhetikum in der deutschen Zahnmedizin etabliert. Ultracain bietet Zahnärzten eine bewährte und effektive Möglichkeit, Schmerzen während zahnmedizinischer Eingriffe zu lindern.
- Septanest: Ein weiteres wichtiges Produkt im Portfolio, das Mepivacain enthält und für dentale Eingriffe eingesetzt wird.
- Scandonest: Ebenfalls auf Mepivacain basierend und bekannt für seine schnelle Wirkung und eine entsprechende minimalinvasive Anwendung.
- Citanest: Grundpfeiler für Anästhesien, die Prilocain nutzen und sich durch ihre gute Gewebeverträglichkeit auszeichnen.
- Endodontische Behandlungsmaterialien: Diese Produkte sind essenziell für die Behandlung von Wurzelkanälen und tragen zur langfristigen Zahnerhaltung bei.
- Wundverschlussmaterialien und Antiseptika: Diese Produkte sind notwendig für die postoperative Pflege und die Prävention von Infektionen.
Die umfassende Produktpalette von Septodont ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort von Patienten während zahnmedizinischer Eingriffe. Das Unternehmen legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen zu schaffen, die den aktuellen Standards der Zahnmedizin entsprechen.
Geschichte & Regulierung
Septodont S.A.S. wurde 1932 in Frankreich gegründet und hat sich seitdem zu einem der angesehensten Hersteller im Bereich der Dentalpharmazie entwickelt. Mit seiner globalen Präsenz in über 150 Ländern unterstützt Septodont eine Vielzahl von zahnmedizinischen Fachgebieten und ist bekannt für seine Innovationskraft. In Deutschland unterliegt das Unternehmen strengen regulatorischen Auflagen: Alle Produkte müssen die Zulassung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (BfArM) erhalten und den GMP-Standards (Good Manufacturing Practice) genügen. Diese Regularien gewährleisten, dass die Produkte von höchster Qualität sind und die Sicherheit der Patienten jederzeit gewährleistet wird.
Dank der direkten Belieferung von Zahnarztpraxen und Dentalhändlern in Deutschland kann Septodont zeitnah auf Marktänderungen reagieren und sicherstellen, dass Zahnärzte stets Zugang zu den neuesten Produkten haben. Die lokale Niederlassung spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Zahnärzte in der Region, zumal die Nachfrage nach hochwertigen, effektiven Anästhetika und zahnmedizinischen Materialien konstant hoch ist.
Regionale Bedeutung
Der Rhein-Sieg-Kreis, in dem die Septodont GmbH ansässig ist, stellt einen bedeutenden Standort für Gesundheitsdienstleistungen in Nordrhein-Westfalen dar. Mit einer Vielzahl von Zahnarztpraxen und medizinischen Einrichtungen trägt Septodont zur Stärkung des regionalen Gesundheitsmarktes bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Zahnärzten optimiert nicht nur die Produktversorgung, sondern fördert auch Weiterbildungsangebote und Informationsaustausch in der zahnmedizinischen Gemeinschaft. Septodont engagiert sich aktiv in der Förderung der Zahnmedizin durch Workshops und Fachmessen, um das Wissen über neueste Anästhesietechniken und innovative Produkte zu verbreiten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Septodont GmbH
Was macht Septodont GmbH?
Septodont GmbH stellt Produkte für die Zahnmedizin her. Sie produziert in den Kategorien Chirurgie & Parodontologie, Endodontie, Prophylaxe, Schmerztherapie; außerdem Abdruck- und Abformungsmaterial und Schutzmasken für den behandelnden Zahnarzt.
Welche Arzneimittel stellt Septodont GmbH her?
Septodont GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Rhein-Sieg-Kreis. Über Septodont GmbH Die Septodont GmbH ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Dentalindustrie, das einen hohen Stellenwert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertr Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.